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Fragevon hmmmmmm vom 25.08.2019, 13:14 Options

Probleme bei der openSUSE 10.2 Installation!

Hallo!
Ich habe folgendes Problem:
Ich habe einen alten PC, (pentium 2 und 192 mb Arbeitsspeicher) und auf diesen möchtre ich Interessehalber openSUSE installieren.
Der PC verfügt über zwei Festplatten:Eine 20 Gb ( Master), hierauf ist Windows 98 (betriebsbereit) installiert. Und eine 4 Gb, völlig leere Platte.
Ich habe nun im Bios eingestellt, dass er von der openSUSE-CD booten soll, um die Installation zu starten. Nun kommt plötzlich die Meldung: "Your system does not have enough memory to run Yast", ich soll eine "swap"-partiton angeben.
Wiebitte????^^
Ich habe schon bei google gesucht, konnte aber nichts finden. Wie ertelle ich eine swap-partition? kann ich nicht einfach die ganze 4 Gb-Platte als swap partition verwenden?

Vielen Dank schon mal im Vorraus, mfg


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Antwort 1 von Keycop vom 26.08.2019, 19:42 Options

Hi
eine swap partition kannst du mit einem partitionsmanager erstellen. starte die installation im textmodus vieleicht kommst du ja bis zum partitionieren hier kannst du dann eine partition als swap erstellen oder du startest ein livelinux z.B. Knoppix und verwendest dann cfdisk zum partitionieren

Antwort 2 von hmmmmmm vom 27.08.2019, 00:32 Options

Hallo!

vielen dank schonmal für die antwort.
wie starte ich denn die installation im textmodus?
und kann ich dann auch die ganze 4gb festplatte als "swap"-partition einsetzen?
Noch eine frage: was heisst denn "your system does nt have enough memory....", bezieht sich das auf den arbeitsspeicher?

danke mfg

Antwort 3 von Ubuntuman vom 27.08.2019, 09:33 Options

Bitte xubuntu installieren und auf SuSE verzichten. Es ist hier auf jeden Fall die völlig falsche Wahl!


Download xubuntu Alternate

Antwort 4 von Ubuntuman vom 27.08.2019, 09:34 Options

Keine 4 GB als Swap einrichten.
Als Richtwert immer -> doppelter Arbeitsspeicher

Not enough memory sagt genau das aus, was es aussagt. Überleg mal.

Antwort 5 von ChatAlligator vom 27.08.2019, 09:44 Options

Swap ist der "virtuelle Arbeitsspeicher" (daher abhängig vom RAM), der bereits für die Installation zum zwischenspeichern der Installationskonfiguration benötigt wird.
Einen Partitionsmanager wird von SUSE bereits im Installationsmenü mitgiefert (brauchst nur den Menüpunkt "Partitionen" zu starten).
Wenn Du Installation im Installationsmenü abbrichst, dann bist du bereits im nicht grafischen Installatiosmenü, welches sonst aus dem Textmodus aufgerufen werden kann

Antwort 6 von Zemmel vom 27.08.2019, 13:16 Options

Hi !

@Ubuntuman:
Ich stimme dir völlig zu, was Xubuntu anbelangt.
Bei dem Rechner wäre Suse sicher keine Freude - selbst wenn die Installation durchläuft.
Allerdings solltest du dem Fragesteller vielleicht erklären, warum du Xubuntu empfiehlst. Wenn er Anfänger/Umsteiger ist, kann er mit der Aussage "nimm Xubuntu" wahrscheinlich nicht viel anfangen.
Für einen Anfänger finde ich auch die Alternate-CD (obwohl eigentlich besser) nicht unbedingt günstig. Die Desktop-CD wäre meiner Ansicht nach Anfängerfreundlicher.

@hmmmmmm:
Dein System ist für Suse vermutlich ein wenig schwach auf der Brust.
192 MB RAM sind zu wenig und dein Prozessor ist auch nicht der allerfrischeste.
Suse wäre auf deinem System wahrscheinlich schnarchlangsam und am Ende würdest du es frustriert wieder runterwerfen und sagen "Linux ist sch..."
Die Empfehlung von Ubuntuman, doch mal Xubuntu zu probieren, finde ich gut.
Xubuntu ist eine Distribution, die auf "Debian" basiert und nicht einen aufgeblähten Desktop wie Gnome oder KDE mitbringt, sondern den Fenstermanager "Xfce" verwendet, der nicht so hohe Anforderungen an die Systemleistung stellt und daher bei schwächeren bzw. älteren Systemen günstiger ist.
Ob Xfce dir zusagt, kannst du mit einer Xubuntu Live-CD herausfinden.
Für Download hier klicken... (die Desktop-CD auswählen)
Mit der Live-CD startest du deinen Rechner und kannst erstmal in Ruhe gucken, ob dir das ganze gefällt (ohne dass dein System verändert wird).
Wenn du möchtest, kannst du von der CD aus, das System auf der Festplatte installieren (mit komfortablem grafischen Installer)
Während der Installation hast du auch die Möglichkeit, die Festplatte zu partitionieren.
Xubuntu sollte komplett auf die 4GB-Platte passen. Allerdings würde ich davon mind. 384 MB für eine Swap-Partition abzwacken.

Gruß

Klaus

Antwort 7 von hmmmmmm vom 27.08.2019, 15:52 Options

@ Zemmel:

erst mal vielen Dank für die sehr ausführliche und genaue Antwort!

Ja, ich habe es mir schon gedacht, dass die alte Kiste ein wenig langsam ist. Und dabei hat mir der openSUSE-Desktop soo gut gefallen........ :-(

Naja kann man nix machen! Zu Xubuntu: was ist denn der unterschied zwischen Ubuntu, Kubuntu und Xubuntu? Gibt es eine home paage wo bilder vom Ubuntu-desktop zu finden sind?

danke mfg

Antwort 8 von Zemmel vom 27.08.2019, 16:24 Options

Hi !

Ubuntu verwendet Gnome als Desktop.
Kubuntu verwendet KDE als Desktop
Xubuntu verwendet Xfce

Es gibt diverse ...buntus. Guck mal bei Wikipedia unter "Ubuntu", da ist alles ausführlich erklärt.
Infos und Screenshots zu vielen Linux-Distributionen findest du unter
http://distrowatch.com
Einen großen Teil davon gibt es auch als Live-CD, damit man mal "reinschnuppern" kann.

Für alle "Linuxe" findet man umfangreiche Hilfe im Internet. Besonders gut gelungen ist das bei Ubuntu/Kubuntu/... usw.
Unter http://ubuntuusers.de/ gibt es ein gutes Forum und ein äußerst umfangreiches Wiki, in dem man sehr viele Antworten und Anleitungen findet, ohne das Forum bemühen zu müssen. Dort findet man aber auch sehr schnell Hilfe bei etwas spezielleren Fragen.
(und jetzt darfst du 3x raten, welches Linux ich installiert habe *g*)

Aber neben den Systemvoraussetzungen gibt es aber noch ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl der Distribution, nämlich den Geschmack / die Vorlieben des Users.
Deshalb möchte ich eigentlich nicht pauschal zu einer Distribution raten.
Es gibt einige, die auch mit älterer Hardware zurechtkommen.

Wenn du dich durch "distrowatch" gewurschtelt hast, bekommst du vielleicht Lust, ein paar Distributionen als Live-CD auszuprobieren - und das solltest du auch tun.
So bekommst du heraus, welches Linux mit deiner Hardware gut zurechtkommt und welches dir liegt. (immer daran denken, dass ein Live-System langsamer ist als ein System, dass auf Platte installiert ist...)

Genug gequatscht - ein bißchen wirst du wohl noch im Web lesen müssen - und manches einfach ausprobieren.

Bei Fragen hier posten :-)

Gruß

Klaus

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