Die ganzen Faktoren aufzuzählen würde wahrscheinlich das Forum sprengen aber ich kann ja mal eine kleine Liste aufschreiben, was die Lebenszeit einer Festplatte beeinflusst:
-Umgang:
Schläge während des Betriebs sind sehr schlecht, da die Schreib-/Leseköpfe nur hunderstel von Millimetern über den Platten "schweben" (dur das Luftkissen, das durch die rotation der Platten erzeugt wird).
Einstzgebiet:
- Desktopfestplatten sind weniger auf Dauerbetrieb ausgelegt und verkraften einen "Betriebsmarathon" manchmal nicht so gut (ist aber von Platte zu Platte unterschiedlich)
- Serverplatten hingegen mögen es nicht besonders wenn man sie ständig hoch- und wieder runterfährt. Solche Platten haben oft sog. "Flüssiglager" die die Hauptspindeln umgeben. Diese Lager sind mit einem Öl gefüllt, das seine optimale Pufferung erst bei einer bestimmten Temperatur erreicht.
S.M.A.R.T. (
Self.
Monitoring.
Analysis.(and).
Reporting.
Technology)
- Wenn Dein BIOS die S.M.A.R.T.-Funktion der Platte auslesen kann (was nicht alle BIOS bei externen Platten können (!), würde ich mir spätestens bei einer entsprechenden Meldung (beim booten) Gedanken über eine neue Festplatte machen. Meist meldet dann das BIOS, das die S.M.A.R.T.-Funktion der Platte Unregelmäßigkeiten festgestellt hat.
Externe Platten:
- Einer externen Platte sollte man
AUF JEDEN FALL nach dem Abschalten Zeit zum auslaufen geben. Auch wenn man "offensichtlich" nichts mehr hören kann (Laufgeräusche) sollte man ihr trotzdem eine "Sicherheitsminute" gönnen.
Einige Festplatten "parken" ihre Köpfe in der Mitte, andere wiederum aussen (auf einer speziellen Vorrichtung). Wenn man nicht weiß, wo die Köpfe liegen, kann es passieren, das, wenn man die Platte zu früh bewegt, es zum "silent crash" kommen kann (d.h.: die Köpfe "schrabbeln" bei einer Erschütterung über die Magnetplatten, die sich noch drehen, und "sprengen" kleine Partikel aus der Oberfläche. Diese Partikel sind harmlos, solange sie im internen Filter hängenbleiben. Sollte das nicht passieren, wirbeln diese beim nächsten Start im Luftstrom der Magnetplatten, und verursachen überall wo sie auftreten wiederum Kratzer oder sogar "Absplitterungen" auf den Platten (was einem normalen "head crash" gleichkommt).
Zusammengerechnet kann man aber dem MBF/MBS-Wert der Festplatte vertrauen (
MBF/
MBS:
Mindest
Betriebs
Festigkeit/-
Stunden
S.M.A.R.T. im WiKiFestplatten head crash in WiKi