Die Grillfreunde: wie bekämpft man Sie am besten?
Sprich: am intelligentesten?
Das alte Problem: Man setzt sich an einem schönen Nachmittag auf dem Balkon, entspannt sich, denkt an nichts Böses und dann zieht einem plötzlich von unten oder nebenan ein erbärmlicher Gestank in die Nase. Meistens weil der Fettsack einen Balkon tiefer nun wieder tagtäglich seine übelriechenden Würstchen und anderen Kadaver stundenlang auf seinem Grill schmort.
Langfristig wird sich das Problem von alleine lösen (Cholesterin, Herzverfettung, Krebsrisiko etc), aber so lange will man ja nicht warten um endlich seine Ruhe zu haben. Da freundliche Bitten um mehr Rücksicht sowieso meist auf taube Ohren stoßen, bliebe dann nur der Gang zum Anwalt, Dokumentationen wie oft und wie lange an welchen Tagen gegrillt wird, usw, usw.
Deshalb meine Idee: dieses Problem muß sich doch irgendwie intelligenter und mit weniger Aufwand bekämpfen lassen!?
Z. Bsp. hatte ich die Idee, daß man des öfteren in einem unbeobachteten Moment irgendeine übelriechende Flüssigkeit auf den Grill auf dem Balkon unter uns giessen könnte. Dann würden vielleicht die Grillwürstchen so ekelig schmecken, daß dem Fettsack irgendwann der Appetit vergeht!?
Oder hat jemand eine bessere Idee?
Vermutlich gibt es ja noch mehr Leute, die von benachbarten Grillfreunden genervt werden.
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Antwort 21 von Locke vom 15.04.2021, 06:44 Options
Zitat:
-Das Grillen auf Holzkohlefeuer im Garten einer Wohnungseigentumsanlage kann nicht generell verboten werden. Fünfmal im Jahr ist Grillen erlaubt (BayObLG 2 Z BR 6/99).
Wenn schönes Wetter ist, grille ich 5 mal die Woche.
Meinen Nachbarn macht das nichts aus, die freuen sich immer wenn es so toll riecht und machen selbst dann oft den Grill an. Wir grillen auch manchmal gemeinsam.
Da stört es auch keinen, wenn ich dann abends ein kleines Lagerfeuerchen mache und mit ein paar Freunden bis um 2 mit nicht gerade leiser Musik feiere.
Wenn das andere machen und ich schlafen willl, mache ich halt das Fenster zu und lass die auch in Ruhe, thats all.
So ist das halt wenn man keine verborten Egoisten neben sich hat, dei nur irgendwas suchen um es anzuzeigen.
Marie, wenn es so sein sollte, das es verboten wird, wandern wir, kein Problem.
Gruß
Locke
Antwort 22 von hans889 vom 15.04.2021, 07:42 Options
Zitat:
Berlin (ddp-bln). Am Osterwochenende sind im Großen Tiergarten im Berliner Bezirk Mitte 15 Tonnen Abfall liegengeblieben. Insgesamt seien in der Grünanlage rund 80 Kubikmeter Müll angefallen, teilte der Bezirksstadtrat für Soziales und Bürgerdienste, Stephan von Dassel (Grüne), am Dienstag mit. Die Kosten für Abfallentsorgung und die Beseitigung von Schäden an Rasen, Baumpfählen, Zäunen und Gewässern, die zu 80 Prozent durch Griller verursacht worden seien, beliefen sich auf insgesamt 16 000 Euro.
:-))
Antwort 23 von SuperButton vom 15.04.2021, 07:58 Options
Also, ich mich frage mich ja, wie die empörten Grillfreunde reagieren würden, wenn Ihnen tagtäglich jemand stundenlang den "Duft" von ein paar Zigarren, Räucherstäbchen, Marihuana, Knoblauch, Blumenkohl oder Ähnlichem in die geöffneten Fenster IHRER Wohnung blasen würde???
Schon seltsam, daß manche Leute (s. o.) es als selbstverständlich ansehen, daß alle Nachbarn Ihren Grillstank auch noch als etwas Tolles ansehen müssen und sich noch freuen sollen, wenn die Wohnung stundenlang danach stinkt!
Eigenartig, daß solche rücksichtlosen Egoisten auch noch glauben, Sie würden den Rest der Menschheit mit Ihrer Geruchsbelästigung beglücken. Wohl dem, der eine Ausrede hat (oder zu haben glaubt...)
Ich lasse mich von sollchen Argumenden auch nicht aus der Ruhe bringen. rille ja auch gern, aber auch nicht jeden Tag. Natürlich finde ich aber auch, das auf Balkonien nicht gegrillt werden sollte. Wir machen es vorm Haus, wen es nicht passen sollte, der kann mal für das Stündchen das Fenster zu machen, hat jede Wohnung nur 1 auf der Seite, wo gegrillt wird.
Und der Gesundheitliche Grund, nicht zu grillen, ist für mich auch kein Argument. Wenns danach geht, kann man sich eh nur noch in eine Glasröhre mit ein Reinluftgerät setzen, und selbst da ist es nicht sicher, ob das gesund ist. Heut zu Tage haben viele Leute (Wissenschaftler und welsche, die mal neben einen gestanden haben) viel zu viel Zeit, sich mit so was zu befassen, was schädlich sein könnte, und das wird dann erst mal so hingestellt, das man davon auch sofort den Löffel reicht, nur um mal was gesagt zu haben, was sein könnte.
Tubbs
PS: Nachbarn, macht die Fenster zu, heute abend wird gegrillt. Und ja, ich rauche, trinke auch gern Bier und esse auch saftige gegrillte Steaks!!!!
Antwort 25 von Supermax vom 15.04.2021, 08:28 Options
Gegen das tropfende Fett gibts bei jedem Diskonter, Baumarkt und sogar an der Tankstelle diese Alu-Schalen, bzw.bei Verwendung eines Elektro- oder Gasgrills fällt dieses Problem ohnehin praktisch weg.
Natürlich ist Rücksichtnahme angesagt, übertrieben häufiges Grillen oder die Verwendung ungeeigneter Substanzen zum Anzünden der Grillkohle muß wirklich nicht sein, besonders dort, wo viele Menschen eng beeinander wohnen wie in einem Wohnblock.
Aber einige verbohrte selbsternannte Volksgesundheitsapostel werden wohl erst dann zufrieden sein, wenn endlich alles verboten ist, was möglicherweise gesundheitsschädlich sein könnte...
Zitat:
Zitat:
Berlin (ddp-bln). Am Osterwochenende sind im Großen Tiergarten im Berliner Bezirk Mitte 15 Tonnen Abfall liegengeblieben. Insgesamt seien in der Grünanlage rund 80 Kubikmeter Müll angefallen... Die Kosten für Abfallentsorgung und die Beseitigung von Schäden ... beliefen sich auf insgesamt 16 000 Euro.
Ich glaube, dass ist eine Milchmädchenrechnung und kein sachliches Argument.
1. Egal ob viel oder wenig Müll liegt, die Fahrzeuge der Stadtreinigung und die Mitarbeiter säubern den Tiergarten sowiso, also fallen auch Kosten für Sprit und Lohn an, ob 1 Tonne Müll liegt oder 15 macht einen geringen Unterschied.
2. Wenn zu Hause gegrillt wird und die Verpackungen in den gelben Säcken landen, werden diese vor der Haustür entsorgt und nicht im Tiergarten oder umgedreht. Die Kosten für die Deponierung oder das Recycling fallen so oder so an.
3. Wenn schlechtes Wetter ist und nicht gegrillt wird, essen die Berliner was anderes, z.B. Bockwurst, eingepackte Salami oder Schinkenscheiben, Käse und Joghurt. Abfall entsteht dabei trotzdem. Mir kann niemande erzählen, das die Abfallmenge von 5 Bockwürsten inclusive Senf, Ketschup und Toastbrot die zu Hause gegessen werden über der liegt, die 5 Rostbratwürste inclusive Senf, Ketschup und Toastbrot verursachen, welche im Tiergarten verzehrt werden.
Übrigens ein Beutel mit grünem Salat, fertiges Dressing, eingepacktes Vollkornbrot, Müsliriegel, Biojoghurt, Tofuschnitzel und Kombucha können auch jede Menge Müll produzieren. Es hat also nichts mit der "bösen fleischessenden Fraktion" zu tun. Und dem Rasen ist es egal, ob Mais, Auberginen, Fisch oder Steack auf dem Grill liegt. Auch habe ich noch nie gehört, das z.B. Vegetarier oder Ökos sich niemals an ein Lagerfeuer setzen.
Eine wirkliche Sauerei sind allerdings zerstörte Zäune, Bänke und solche Sachbeschädigungen. Allerdings ist auch da wahrscheinlich egal, ob Kneipenbesucher in die Hecke neben der Kneipe pinkeln oder in den Tiergarten oder ob übermütige Diskobesucher eine Parkbank in Prenzlau oder in Charlottenburg zerstören.
Aber wie gesagt, nur meine Meinung zum Zitat.
Gruß FR
Antwort 27 von Friedel vom 19.04.2021, 16:49 Options
Wir sind im April 2006 hier her gezogen. Zum Glück hatten wir die alze Wohnung gleichzeitig noch bis Juni, sodass wir und Zeit lassen konnten. (Das war wegen meinen Arbeitszeiten auch nötig.) Das Wetter war wochenlang sehr gut. Trotzdem haben wir nach 6 Wochen den Herd aus der alten Wohnung geholt, weil meine Frau keine Lust mehr zum Grillen hatte.Mir war es dann inzwischen auch recht, mal was andres zu essen.
Lass ihn also Grillen, bis er keine Lust mehr hat.
@Marie: Das mit dem Grillen ist im südlichen Afrika nicht so einfach wie hier. In RSA gibt es zwar Gegenden, wo das unproblematisch ist, aber ansonsten gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder ist man in einer relativ feuchten Gegend mit Malariagefahr und schwülem Wetter, oder man ist in einer trockenen Gegend mit angenehmem Klima, ohne Malariagefahr, ohne Brennholz und extremer Feuergefahr. Grillen ist dort außerhalb von Städten eigentlich nur auf eigens angelegten Grillplätzen sinnvoll. (Allerdings gibt es solche Grillplätze fast überall. Grillkohle gibt es an jeder Tankstelle, in jedem Supermarkt, auf jeder Farm.) Das Grillen ist dort allerdings etwas anders als in Mitteleuropa. Hier benutzt man zum Grillen aus gutem Grund fast nur *Z*efleisch. Dort gibt es viel mehr Fleischsorten als her, aber sehr wenig *Z*efleisch. *Z*efleisch ist teuer. Rind-, Lamm- Antilopen- oder Ziegenfleisch kann man aber nicht einfach so auf den Grill legen und waren bis es fertig ist. Wenn es gut schmecken soll und nicht zu zäh sein soll, muss man sich da etwas mehr Mühe geben.
@SuperButton: Sei doch froh, dass dein Nachbar grillt und dich darüber beschweren kannst. Dann brauchst du nicht immer mit den Fernglas aufs Geländer zu klettern um den Nachbar gegenüber bei seiner Erregung öffentlichen Ärgernisses zu ertappen. Das mit den übelriechenden Flüssigkeiten halte ich für eine gute Idee. Die Nachbarn werden sich freuen, wenn du deswegen rausfliegst.
Antwort 28 von anticleaner vom 19.04.2021, 19:40 Options
Zitat:
Natürlich kann auf dem Balkon gegrillt werden, aber nur mit dem elektrischem Grill. Gegen Holzkohlegrill würde ich natürlich auch vorgehen.
das stimmt im wesentlichen so, mit den Einschränkungen, dass dies immer abhängig vom jeweiligen Mietvertrag ist.
Fakt ist eigentlich nur Eines. Die Rechtssprechung ist sich nicht einig und kommt es zum gerichtlichen Streit befindet man sich auf hoher See oder in Gottes Hand.
Deshalb wäre es das Einfachste der "Belästigte" macht sich bei seinem Vermieter kundig was erlaubt ist. Ist grillen mit Holzkohle tatsächlich erlaubt und stört, dann hilft letztlich nur wegziehen. Ist das Grillen mit Kohle aber untersagt, dann hat man genügend Möglichkeiten gegen solches Verhalten wirkungsvoll vorzugehen.
Generell ist das Rechtssystem in unserem Land extrem Reformbedürftig. Mit Recht "im Namen des Volkes" hat die Praxis leider nur wenig gemein. Früher wären diverse Ruhestörer oder Dreckschleudern aufgehangen worden aber das würde sicher zu sehr abschrecken. Da könnten die Leute ja auf die Idee kommen sich vernünftig gegenüber ihren Mitmenschen zu verhalten.
Ist mit der sog. Freiheit eben auch oft nicht das Wahre.
Tipp: einfachster Weg wäre, der Belästigte läuft zur Grillfraktion über und macht feste mit ;-).
mfg
Antwort 29 von Hooker vom 21.04.2021, 17:24 Options
Zitat:
Die Grillfreunde: wie bekämpft man Sie am besten?
Versuch`s mit einer
Camper-Überraschung. Damit erfreust du bestimmt auch penetrante Griller.
3 Überraschungen in einer:
Zuerst hast du Spannung, dann Spaß und zu guter Letzt wieder saubere Luft. ;-)
@ Fritz-Rudolf
Das ist eine Milchmädchenrechnung!
Mag sein, dass die Stadt den Tiergarten - oder hier in HD die Neckarwiese - ohnehin gelegentlich (gelegentlich!) reinigt. Wohl aber eher selten. Nach jedem lauen Somerabend, speziell natürlich am Wochehende, und ganz besonders nach Abiturfeiern und nach der Schlossbeleuchtung (grosses Feuerwerk) sind (hier) mehrere Arbeiter (wenigstens sechs) mehr als einen halben Tag damit beschäftigt, den Dreck aufzusammeln, in Plastiksäcke einzutüten und abzufahren. So viel Arbeit würde - schätze ich - bei normalem Verhalten der Benutzer kaum in einem ganzen Jahr anfallen!
Antwort 31 von vso vom 21.04.2021, 21:56 Options
Hallo SuperButton,
ich kann Dein Problem nachvollziehen.
Ich grille zwar auch gern und viel, aber niemals würde ich es so anstellen, dass ein Nachbar sich gestört fühlt. Notfalls würde ich ganz konkret nachfragen.
Bei Dir und Deinem Grillnachbarn liegt das Problem aber doch woanders:
Du und der der Nachbar unter Dir, ihr habt euch auch sonst nicht viel zu sagen, nicht wahr?
Dann hättest Du das nämlich schon längst mit ihm geklärt und einen Weg gefunden, wann und wie oft er grillt oder dass ihr es zusammen macht.
Poste uns, was in Deinem Mietvertrag steht, dann erst wirst Du brauchbare Antworten bekommen.
Besten Gruß,
Volker
Zitat:
... sind (hier) mehrere Arbeiter (wenigstens sechs) mehr als einen halben Tag damit beschäftigt, den Dreck aufzusammeln...
Und was würden sie machen, wenn diese Veranstaltungen nicht stattfindet? Bekommen sie dann jeweils für einen halben Tag Lohn weniger oder wird das Personal reduziert? Oder bleiben andere Arbeiten deshalb unerledigt?
Ich denke, das sind "normale" Aufgaben einer Kommune, im Winter Schnee räumen, im Frühling Blumen pflanzen, Zäune streichen, Bänke reparieren, im Sommer Grünanlagen pflegen. Wenn eine große Stadt viele Einwohner hat und will, kommt es auch zu derartigen Veranstaltungen. Und die Kosten dafür werden sicher vorher mit einkalkuliert. Eine Kleinstadt oder ein Dorf hat andere Probleme, z.B. Abwanderung in die Großstadt.
Übrigens soll das aber keinesfalls bedeuten, das jeder seine Dreck rumschmeißen soll, Rasenflächen beschädigt und Bäume abbricht. Aber für diese Auswüchse gibt es ja Ordnungsämter.
Gruß FR
Vielleicht käme die Stadt ohne diese "Sonderaufgaben" mit dem einen oder anderen Arbeiter weniger aus.
"Einkalkuliert" ist nichts - es handelt sich bei diesen wilden Saufgelagen nicht um kommerzielle Veranstaltungen: Den Nutzen haben die Feiernden - der Schaden (in Form von Kosten, aber auch des widerlichen Anblicks der versauten Anlagen) wird sozialisiert.
Die Ordnungsämter tun nichts, können vielleicht auch nichts tun - es wären wohl mindestens eine Hundertschaft Polizei nötig, um solche Auswüchse zu verhindern. Wobei die Frage ist, ob es sich überhaupt um "Auswüchse" handelt, und nicht um ganz normales Verhalten einer absolut egoistischen und verzogenen Generation.
Die Generation der 68er war als Eltern noch vom Segen einer Repressionsfreien Erziehung überzeugt - wir können also mildernde Umstände beanspruchen. Heutige Eltern sollten es besser wissen. Trotzdem verzichten sie weitgehend auf eine Erziehung - aus Bequemlichkeit? Aus Unfähigkeit? Mangels Möglichkeit?
Jedenfalls - wie hier ein Leserbriefschreiber zu Recht anmerkte: "Zu Hause macht es [den Dreck wegräumen] ja Muttern oder die Putzfrau." Warum also sollen sie ihren Dreck nicht auch in den öffentlichen Anlagen einfach liegen lassen? Die Stadt hat ja ohnehin das Personal für die Reinigung, wie wir von Fritz-Rudolf wissen.
Antwort 34 von KJG17 vom 22.04.2021, 13:19 Options
Jaja, die Berliner sind schon wirklich schlimme Menschen und hinterlassen einfach mal so 15 Tonnen Abfall.
Bei der Größe des Tiergartens (210 ha) sind das aber im Durchschnitt nur etwa 7,15 g / m², in drei Tagen! Und die durchschnittliche 'Schichtdicke' von 80 m³ Abfall auf dieser Fläche verteilt, dürfte in der Größenordnung von Hausstaub im gleichen Zeitraum liegen.
Das Hauptproblem wird wie immer an Wochenenden mit schönem Wetter gewesen sein, dass es dann nicht nur im Tiergarten grundsätzlich zu wenige Abfallbehälter gibt und diese auch nicht rechtzeitig entleert werden um Platz für den 'Nachschub' zu schaffen. Eine öffentliche Anlage sollte gerade zu Zeiten einer intensiven Nutzung von der zuständigen Verwaltung auch entsprechend betreut werden, dann reißen die Herrn von Dassel beklagten Zustände (in seinem Verantwortungsbereich) i.d.R. erst gar nicht ein. Wenn sich erst einmal der Müll um die Abfallbehälter herum häuft, ist der Schritt bis zum Liegenlassen auf dem Rasen nicht mehr weit. Und das trifft nicht nur für die von ihm für diese Missstände öffentlich verantwortlich gemachten Grillfreunde zu.
Gruß
Kalle
@nostalgiker6
nun tue mal nicht so, als würde ich es gutheißen bzw. selbst den Dreck liegenlassen! Ich wohne auf dem Dorf und wenn ich grillen will (um mal beim Thema zu bleiben) mache ich das im Garten. Das stört bei unserer Bevölkerungsdichte kaum einen Nachbarn. Meinen Müll räume ich selbst weg und meine Kinder haben das auch gelernt. Ob sie es wirklich tun, weiß ich allerdings nicht, ich bin ja nicht immer dabei. Ich hoffe es aber.
Sollte ich zum SN-Treffen fahren, werde ich das erste mal in meinem Leben mitten in Berlin grillen...
Du hast ja in Grunde genommen vollkommen recht, aber es wird sehr vieles "sozialisiert" im Staat. Ob das gut ist oder schlecht und wo die Grenze zu ziehen ist, ist schwer zu sagen. Eine große Stadt hat nun mal nicht nur Vorteile (Kino, Theater, Einkaufsmöglichkeiten, ÖPNV, Arbeitsmöglichkeiten, freie Schulwahl, diverse Sportvereine, Schwimmhalle, Kneipen und so weiter) sondern auch Nachteile (dass z.B. der Müll von vielen entsorgt werden muss). Deshalb denke ich schon, es ist im Haushalt eingeplant.
Solche "sozialisierten" Kosten entstehen aber auch in anderen Gebieten, z.B. Polizei (Verbrechensbekämpfung, Begleitung von Demos, Fußballspiele, Messen, Stadtfeste ...) Die Kosten trägt die Gemeinschaft, und andere verdienen (Getränkehersteller und Vertreiber, Parkplatzbetreiber, Imbissbuden, Restaurants, Fanshops ...)
übrigens auch die Kommunen, die sich über Steuern einen Teil holen. Oder warum will sonst eine große Stadt z.B. die Olympiade haben, die EXPO oder Touristen?
Was ist mit Feuerwehr? Kosten für die Allgemeinheit und ehrenamtlicher Einsatz ohne Bezahlung, weil irgend jemand glaubt, er könne mit Alk gut Auto fahren oder der Gegenverkehr hat auch Bremsen, weil die Kippe aus dem Auto muss, trotz Waldbrandgefahr....
Weiter gehts mit Wasserwacht, THW, Sanitäter... vieles wäre leichter (und billiger) wenn sich alle an alle Regeln halten. Aber so sind wir Menschen nun mal nicht, ich wahrscheinlich nicht und du bestimmt auch nicht immer.
Gruß FR
Nein - so sind sie gewiss nicht. Aber um einiges besser könnten sie schon sein, ohne übermässige Anstrengung.
Gruss zurück - nostalgiker
Antwort 37 von SuperButton vom 22.04.2021, 19:53 Options
Zitat:
Die "Grillfeinde": wie bekämpft man Sie am besten?
Am besten hiermit4128 Grillrezepte, da ist beim lesen bald die Grillsaison vorbei. Ansonsten für alle Grillfreund zum nachgrillen.
Viel Spaß in der neuen Grillsaison......
Antwort 38 von THE_REAL_RAMBO vom 15.05.2021, 08:06 Options
Die Lösung: bei Plus gibt es diese Woche Wasserpistolen, Reichweite 10 Meter, für nur 1,99.
Man kaufe so ein Teil, pi... hinein und beschieße damit in einem unbeobachteten Moment den feindlichen Grill. Ein Schuß Männersaft macht den Grillbraten bestimmt gleich viel schmackhafter! lol
Alternativen für das Einfüllen in die Wasserpistole: Essig, Weichspüler, Seifenlauge usw. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt,
Wetten, daß den Grillfreunden bald der Appetit vergeht? lol
PS: wenn jetzt einer auf moralisch macht: was glaubst du eigentlich, wie sehr zB Vegetarier das Ko... bekommen, wenn Ihnen Tag für Tag die lieben Nachbarn ihren Gestank in die Fenster (oder auf den Balkon) blasen? Wer auf andere keine Rücksicht nimmt, hat es auch verdient, eins auf den Deckel zu bekommen.
Auge um Auge, Zahn um Zahn!
Antwort 39 von RAMBOKILLER vom 15.05.2021, 15:22 Options
@THE_REAL_RAMBO
....wer hat denn dir auf den Teller gesch......?
Antwort 40 von anstaendig67 vom 16.05.2021, 09:52 Options
Meine Erfahrung: 10-20% der Mitmenschen und damit auch der Nachbarn sind rücksichtslose Egoisten. Diejenigen, die immer wieder auf dem Balkon grillen und rücksichtlos ihren Gestank in die Fenster der Nachbarn ziehen lassen, fallen auch bei anderen Gelegenheiten immer wieder unangenehm auf. Oft sind es zB Hundhalter, die ihren Fiffi oder Bello stundenlang kläffen lassen was das Zeug hält, ohne Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen. Oder mindestens 2mal pro Woche wird Party gefeiert bis zum nächsten Morgen, ohne sich daran zu stören, daß die Nachbarn früh aufstehen und Arbeiten gehen müssen.
Wie gesagt, meine Erfahrung: 10-20% der Nachbarn sind Egoisten und Chaoten, die immer wieder durch Rücksichtslosigkeit auffallen und sich grundsätzlich so benehmen, als wären sie alleine auf der Welt. Diskuttieren und höflich um Rücksicht bitten, bringt im Regelfall gar nichts. Stattdessen lieber Polizei, Rechtsanwalt, Vermieter einschalten und die Interessen der mehrheitlich vernünftigen und rücksichtsvollen Hausgemeinschaft durchsetzen.