Linux-Problem: Kernel panic - killing interrupt handler - was tun?
Hallo,
auf einem 200MHz-Pentium MMX wollte ich ein Linux-System hochziehen für Testzwecke.
Der Rechner ist mit W2000 und Active Directory bis zuletzt immer prima gelaufen, aber SuSe Linux brach mit Installationsfehler ab. Was genau der Fehler war, zeigte es nicht an.
Eine Mandrake-Distribution, die ich noch im Schrank hatte, war da schon etwas genauer:
"Kernel panic: Aieee, killing interrupt handler! In interrupt handler - not syncing!"
Ich habe daraufhin diverse Einstellungen im BIOS verändert, vor allem im Umfeld der PCI-Interrupt-Steuerung, aber ohne Erfolg.
Ich habe auch dazu im Internet gegoogelt, aber nichts passendes gefunden, was geholfen hätte.
Weiß jemand Rat (abgesehen von "Kauf Dir einen neueren PC", was ich nur für einen Test ungern machen würde)?
Das Board ist ein iWill P55TU mit 430HX-Chipsatz.
Danke vorab,
Volker
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Antwort 1 von Supermax vom 13.12.2020, 18:45 OptionsLösung
Diese Symptome sind eigentlich typisch für einen Hauptspeicherfehler. Hast du schon memtest86 laufen lassen? Das ist bei den meisten Linux-Distributionen als zusätzliche Bootoption vorhanden.
Antwort 2 von hendrikw vom 13.12.2020, 20:54 Options
Hast Du schon versucht, die Timing-Werte für den RAM auf "langsamer" zu stellen ?
Das hat bei mir mal ein ähnliches Problem mit einem alten PC gelöst. Scheinbar waren die RAM-Riegel gealtert.
mfg
Hendrik
Antwort 3 von Jaja vom 13.12.2020, 21:49 Options
beim booten der install cd nutze den hoffentlich vorhandenen menüeintrag zum editieren der boot zeile und hänge an den dort erscheinenden string mal
acpi=off
hinten dran.
ich denke mir das es ein problem mit acpi ist, bin mir aber irgendwie garnicht mehr sicher, ob es zu P200 zeiten das überhaupt schon gab.. naja, wenns deaktiviert wird ist es ja in keinem fall falsch ;)
an sonsten könntest du auch mal eine für alte/schwache rechner "optimierte" distribution probieren, so wie DSL (damn small linux) oder puppy-linux.
du könntest auch netBSD mal eine chance geben, das läuft auf nem toaster.. ;)
Antwort 4 von Rudolph vom 14.12.2020, 11:53 Options
Damals gab es noch kein ACPI. Die Spezifikationen wurden erst später veröffentlicht.
Es wird das Speicherproblem sein. Hier reicht vermutlich schon, das BIOS auf Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Antwort 5 von vso vom 15.12.2020, 21:26 Options
Hallo und erstmal Danke an alle,
ich werde das nachchecken.
Speicher habe ich, könnte gegen andere Riegel tauschen.
Bin gespannt...
Gruß,
Volker
Antwort 6 von vso vom 16.12.2020, 20:48 Options
Hallo,
ja: es war ein Speicherproblem.
Wie peinlich - hätte ich selbst mal drauf kommen können, zumal der Karton mit den Speicherriegeln neben dem Testgerät stand und mich dauernd angrinste.
DANKE!!!
Volker