Höhe der monatlichen Belastung beim Kauf
Hallo,
gibt es eine Fausformel, wie hoch die monatliche Belastung ( ohne Nebenkosten ) maximal sein sollte, die man für ein Haus abbezahlt?
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Antwort 1 von Arno_Nym vom 20.10.2020, 13:16 Options
Hängt ganz von deinen Einahmen und Ausgaben ab. Alles klar?
Arno
Antwort 2 von Mieter vom 20.10.2020, 13:29 Options
Ja, so eine Antwort war klar ;-)
ich meinte, welchen %-Satz vom Einkommen sollte die monatliche Rate nicht übersteigen!
Antwort 3 von Flupo vom 20.10.2020, 13:34 Options
Ich würde bei der Planung der monatlichen Belastung die Nebenkosten mit einbeziehen und da einen Wert anpeilen, der in Nähe der aktuellen Miete+Nebenkosten liegt. Damit mal rechnen, ob sich ein Haus finanzieren lässt.
Aber das sind alles Fragen, die ein vernünftiger Finanzberater viel besser beantworten kann.
Gruß Flupo
Antwort 4 von Nhuya vom 20.10.2020, 16:10 Options
Also bei der Miete sagen Immobilienhengste immer, die Miete soll inkl. Nebenkostet nicht mehr als 30% des Netto-Einkommens betragen. Ist bei vielen anders, aber so habe ich das sehr oft gehört. Ähnliches wird wohl auch fpr den Kauf gelten, denn man soll sich damit ja nicht viel höher belasten.
Antwort 5 von MarisaS vom 21.10.2020, 07:10 Options
Hallo,
als Faustformel wurde mir in jungen Jahren eingetrichtert:
1/4 für Wohnen, 1/4 für Essen und Bekleidung, 1/4 für Vergnügen/Urlaub und 1/4 sparen, wobei Auto unter Vergnügen gerechnet wurde.
Check mal mit deinen jetzigen Ausgaben, ob du da hinkommst, wenn ja, würd ich bis zu 35% für Wohnen bei Kauf nehmen und den Notgroschen nur bei 15% lassen.
Check mal wie das in deinem Land mit den Steuern ist - in Ö gilt zB derzeit, wenn du einen Hauptwohnsitz nach 5 Jahren verkaufst, ist das steuerfrei, in Spanien ist Hauptwohnsitz verkaufen fast immer steuerfrei
(d.h. kleine Wohnung kaufen, renovieren, bewohnen und dann verkaufen ergibt gutes Startkapital für ne größere )
LG
Marisa
Antwort 6 von tomsan vom 21.10.2020, 08:18 Options
NB sein noch angemerkt, das man natürlich drauf achtet, das man auch was tiglt. Belastung hin oder her... willst ja nicht nur Zinsen abzahlen ;-)
moin
ich kann dir noch den tip geben, such dir kein zu altes gemäuer aus ;-)
wir haben uns im letzten jahr ein haus gekauft und man glaubt gar nicht,was da an arbeit und kosten noch auf einen zukommt. unser haus ist dabei noch nicht einmal soo alt (45 jahre)
in unserem fall war das teil aber ganz schön verwohnt und es musste komplett tapeziert werden,dann kam ein neuer fussboden dazu neue dachfenster usw usf......und wenn man nicht vieles selber machen kann/möchte,eben noch die hanwerker.
hinzu kommt noch,das man die "alten möbel" aus der wohnung nicht immer mitnehmen möchte bzw man hat mehr wohnraum und möchte diesen natürlich auch "vollstellen".
das sind alles kosten,die man mit einplanen sollte. bei uns waren das ca.20000 €uronen.
ach so,im ersten jahr kommen übrigens laufend rechnungen wie z.b. notarkosten (grundbucheintrag) grundsteuer,die gemeinde möchte wassergeld/müllabfuhr usw.
aber nur mut,es lohnt sich wirklich.bei uns hats über 20 jahre gedauert bis wir uns zum hauskauf durchgerungen haben,aber lieber spät als nie :-)
Antwort 8 von Mieter vom 21.10.2020, 12:33 Options
Danke erstmal @fritz brause
was wir uns ausgesucht haben ist 17 Jahre alt! Da ist nicht viel zu machen, ausser ein paar Kleinigkeiten.
Ältere Häuser haben wir uns auch angesehen, das spiegelt Deine Aussage wieder.
Sorgen machen mir halt die Kosten, die Du als Mieter nicht hast!
Was ist Eure Meinung. Wieviel Geld braucht eine 4 Köpfige Familie
im Monat zum Leben nach Abzug von Kaltmiete/Kredit und Nebenkosten von ca. 300€ für Strom, Wasser, Heizen?
Leben soll in diesem Fall bedeuten, eine kleine Summe monatlich sparen zu können, aber auch mal ins Kino gehen zu können, Luxusleben ist hier aber auch nicht gemeint! Halt so, das man im sozialen Bereich nicht verarmt.
Meine Bank hat mir eine Summe von ca. 1300 € genannt. Das ist jedoch die Selbstbehaltsumme, Das ist doch aber sehr knapp, finde ich!?
Antwort 9 von sutadur vom 21.10.2020, 12:42 Options
Ja, das mag knapp sein, hängt aber auch von den Ansprüchen ab. Generell sind bei den meisten keine großen Sprünge mehr drin, wenn man ein Eigenheim abbezahlt - und das u.U. für Jahrzehnte. Insofern würde ich jedenfalls mir diesen Schritt sehr gut überlegen. Es ist ja nicht nur das Geld, ein eigenes Haus macht auch Arbeit. Nicht nur am Anfang, sondern ständig. Das sollte man zumindest auch mal berücksichtigen.
moin
Zitat:
Es ist ja nicht nur das Geld, ein eigenes Haus macht auch Arbeit. Nicht nur am Anfang, sondern ständig. Das sollte man zumindest auch mal berücksichtigen.
oh ja,das ist wahr :-)
ich würde dir vorschlagen, ( weiss ja nicht wie dringend du umziehen musst/willst ) führe mal für einige monate ( mehr oder weniger musst du wissen) eine art haushaltsbuch,wo ihr alle ausgaben auflistet. kleidung,benzin,taschengeld,lebensmittel,hobbys,was ist wenn die waschmaschine/auto/compi oder ähnliches mal kaputt geht usw.
dann habt ihr zumindest einen ungefähren überblick über das geld was euch zur verfügung steht.
man muss dabei natürlich ehrlich sein sonst bringt das ganze nichts.
Antwort 11 von Arno_Nym vom 21.10.2020, 16:25 Options
Zitat:
Wieviel Geld braucht eine 4 Köpfige Familie
im Monat zum Leben nach Abzug von Kaltmiete/Kredit und Nebenkosten von ca. 300€ für Strom, Wasser, Heizen?
Wer kann das besser wissen als du selbst?
Es weiß doch niemand sonst, wieviel deine Kinder essen, was sie trinken, wie oft sie ins Kino gehen, wieviel sie mit dem Handy telefonieren...
Wieviel Kästen Bier du in der Woche brauchst, wieviel Zigaretten deine Frau, usw. usw.
Komisch daß du glaubst, Außenstehende könnten dir das sagen.
Arno
Antwort 12 von sutadur vom 21.10.2020, 16:58 Options
Und letztlich ist der Betrag, den man wirklich "braucht", deutlich geringer, als der, von den man selbst meint, ihn zu benötigen. Insofern ist die Sache mit dem Haushaltsbuch vielleicht gar keine schlechte Idee. So hast Du auch gleich mal einen Überblick, wo die Kohle bleibt ... *lach*
Antwort 13 von Mieter vom 21.10.2020, 18:08 Options
@ Arno_Nym:
ist schon klar, ich wollte ja auch nicht von Euch wissen, wieviel ich brauche.
Eure Eigeneinschätzung wollte ich mal so wissen!
Antwort 14 von Erdbeere01 vom 21.10.2020, 20:11 Options
Beim Hauskauf kommt es natürlich auch auf dein Eigenkapital an, d.h. was kannst du selber in die Baufi mit einbringen. Als Faustformel kann man evtl. ansehen, daß man max. das 150-fache der monatlichen Belastung finanzieren sollte. D.h. z.B. wenn du 1000 Euro im Monat (als rechnerische Kaltmiete) ansetzen kannst, sollte der Kredit 150.000 Euro nicht übersteigen, sonst wird es eng.