Zitat:
und die anderen haben irgendwie kastrierte terminals, die nur eingeschränkte sachen können?
nee - so ist das nicht gemeint, gibts aber auch.
das heißt dan thin client. dabei haben die geräte meist keine festplatte sondern saugen sich ihr betriebssystem beim start über das netzwerk vom server, siehe PXE boot.
diese funktion ist an sich nicht betriebssystemspezifisch, hab aber noch nie einen windows thin client gesehen...
so ein server betriebssystem stellt vorallem einen LDAP verzeichnisserver, in diesem können nutzdaten enthalten sein, aber vor allem anmeldedaten und berechtigungen.
es ist eine art datenbank.
bei windows wird das ganze proprietär verpackt und heißt "active domain" -- der server ist dann der domain controller.
die clients können sich jetzt am domain controller anmelden und erhalten so ihre identität im netz - mitsamt aller berechtigungen.
der admin kann also zentral am server alle nutzer verwalten - das ist der ganze vorteil ;)
ansonsten sind i.d.r. bei einem serverbetriebsystem eine anzahl "serverdienste" vorinstalliert - bei windows durch den IIS realisiert.
das wären sowas wie FTP, HTTP aber auch windows updates können vom server verteilt werden (WSUS).
meist werden auf servern auch datenbanken betrieben (SQL).
rein technisch ist der gößte unterschied zu einem normalen windows lediglich die von vornherein eingestellte optimierung auf hintergrundprozesse (kannst du auch im normalen windows wählen) und eine erweiterte unterstützung für große SMP systeme mit mehr als 4 CPU und viel viel RAM.