2. HDD mit WIN2000 in VirtualBox laufen lassen
Habe zwei Festplatten im PC, Prim.Master mit openSUSE10.3 und Prim.Slave mit Win2000Pro. Nun möchte ich Win2000 in der VirtualBox unter openSUSE10.3 laufen lassen, ist das grundsätzlich möglich und wie muss ich vorgehen?
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Antwort 1 von No-Way vom 26.02.2020, 09:30 Options
nein, nicht möglich.
Antwort 2 von Jaja vom 26.02.2020, 10:01 Options
hmm - also ich möchte mich da nicht zu weit aus dem fenster lehnen, aber ich sage es geht:
1. containervirtualisierung: das macht z.b. virtualbox oder vmware oder qemu , du müsstest allerdings das win200 eben in einem solchen von virtualbox (etc.) erstellten container neu installieren. möglicherweise gibt es eine möglichkeit, die partition in einen container zu verschieben oder gleich die partition als ziel zu nehmen, das weiß ich aber nicht..
2. paravirtualisierung - das geht leider nicht (wegen windows als gast).
3. "echte" virtualisierung. das geht mit XEN oder KVM - beides ist bei aktuellen kernel versionen schon integriert, du müsstest nur noch die userland tools installieren.
allerdings muss deine cpu den virtualisierungsbefehlssatz pacifika/vanderpool beherrschen.
das geht auf jeden fall mit ner partition als ziel und wäre ausserdem die schnellere (im sinne der ausführungsgeschwindigkeit) lösung gegenüber der containervirualisierung..
Antwort 3 von chemuser vom 26.02.2020, 21:27 Options
Hi !
Also von VMWare gibt es z.B. einen Converter, der Dir jede wirkliche/laufende Maschine (auch Netzwerkclients) in eine virtuelle Maschine umwandelt. Er erstellt sozusagen ein komplettes Image Deines laufenden Systemes, und Du kannst es dann mit dem VMWare-Player starten. Sicher kannst Du das auch irgendwie mit VirtualBox zustande bringen. Habe mich damit aber noch nicht beschäftigt. Versuche selbst gerade einen laufenden Win2000-Server mit einer Testversion des Converters zum Laufen zu bringen.
MfG
chemuser
Antwort 4 von chemuser vom 26.02.2020, 22:52 Options
... habe gerade noch etwas gefunden. VirtualBox bietet ein Tool namens
VBoxManage. Mit der Option
ddconvert kann man ein normales Festplattenimage in eine vdi umwandeln. Habe es selbst mangels Festplattenkapazität aber noch nicht getestet. Falls es funktionieren sollte, dann würde ich wie folgt vorgehen:
1) nicht benötigte Daten von Win2000 Platte runter
2) defragmentieren und alle Daten nach ganz vorn in die Partition holen
3) Win2000-Partition verkleinern
4) auf freiem Platz neue Linux-Partition erstellen
5) auf neue Linux-Partition oder auf andere Platte Image der Win2000-Partition mit dd erstellen
6) dd-Image umwandeln und vdi auf neue Linux-Partition schreiben lassen
7) neue virtuelle Maschine in VirtualBox mit neuem vdi-Image erstellen
8) testen
9) freuen, dass es funktioniert :-)
MfG
chemuser