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Fragevon OldyFan vom 04.05.2019, 11:15 Options

Win98SE Installation in erste von 4 Partitionen

[/b] Woran erkennt eine OEM WIN98SE CD, ob ein Betriebssystem auf der Festplatte ist?

Ich will auf einer Festplatte mit mehreren Partitionen (Fat, Ext3) auf die erste Partition WIN98SE aufspielen. Doch die Installations-CD meint auch nach "format C: /q" , es sei ein Betriebsystem drauf und bricht die Installation ab.

Wer hat einen Tip?


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Antwort 1 von Antheus49 vom 04.05.2019, 11:36 Options

Hallo,

auf C muß der MBR neu geschrieben werden, versuch´s mal mit:

fdisk /mbr


MFG

Antwort 2 von rallix vom 04.05.2019, 11:47 Options

ganz wichtig: die erste partition muss dafür auf "aktiv" stehen (fdisk).

Antwort 3 von OldyFan vom 04.05.2019, 12:07 Options

Danke rallix und anteus49. sowohl MBR ist neu geschrieben als auch Partition ist aktiv.

Antwort 4 von rallix vom 04.05.2019, 12:29 Options

wenn du dich im umgang mit der partitionstabelle auskennst, dann probier mal die partitionen, die win98 lesen kann (fat16, fat32) mit linux fdisk oder cfdisk auf "versteckt" zu ändern.

Antwort 5 von hubermeier vom 04.05.2019, 13:24 Options

Zitat:
sowohl MBR ist neu geschrieben als auch Partition ist aktiv.

hi - und die install-cd 'spricht' noch immer von einem 2. os?
ich würde es noch per diskette booten mit A:\> sys c: probieren oder gleich mit der startdiskette weitermachen, wahrscheinlich nützt das aber auch nichts...

mit was wurde eigentlich partitioniert und formatiert?
kann es sein, dass du kein tool besitzt, welches dich unmissverständlich darüber informiert, ob und auf welche weise die partitionierung fehlerhaft ist?
ohne ein solches tool wüsste ich noch weniger als nichts...

einen partitionsmanager wirst du wohl nicht besitzen, aber ohne den würde ich gar nicht erst versuchen, weiterzumachen.
mit einem minimum an grafischer information ausgestattet ist "xfdisk" (freeware), ich würde dir empfehlen, es herunterzuladen > auf diskette kopieren > damit booten > an A:\> xfdisk eingeben + <enter> und dir die sache mal anzusehen und ggfs. komplett neu zu partitionieren (die bedienung ist einfach)...
...und hernach mit der startdiskette formatieren (darauf achten, ob sie den format befehl enthält, wenn nicht, den hinzukopieren) und wie oben beschrieben mit der startdiskette (cd-rom-unterstützung) weitermachen.

eine startdiskette ist immer der zuverlässigere weg. hat ein rechner aber kein diskettenlaufwerk, so ist er windows 98 sowieso nicht würdig, meint ...
der hubermeier ;-)

Antwort 6 von OldyFan vom 04.05.2019, 17:53 Options

Danke auch an Hubermeier. Doch der Reihe nach:
Zum Verstecken der anderen Partitionen habe ich bei Knoppix nichts gefunden und Partition-Tools habe ich nicht.
Die Platte wurde unter DOS/Win95 vorpartitioniert und nach der Win95 Installation unter Linux cfdsk fertig partitioniert. Sie lief so 1A, mit Windows als Bootmanager für Linux und Windows/DOS.
Inzwischen habe ich sogar den hinteren Teil des Bootblocks (ab byte 468) unter Knoppix mit Nullen glattgebügelt. einziger Erfolg: die 98SE-Cd formatierte die Platte neu.
Doch gerade weil viel auf der Platte ist, möchte ich sie nicht komplett neu partitionieren.
Ich habe auch schon diverse Setup-Switches (setup /NRLT) versucht - erfolglos.

Wenn ich wüßte, woran die 98SE-Setup das merkt, könnte ich vielleicht gezielt tricksen.

Antwort 7 von rallix vom 04.05.2019, 18:11 Options

Zitat:
Zum Verstecken der anderen Partitionen habe ich bei Knoppix nichts gefunden

du musst dafür den jeweiligen partitionstyp ändern. cfdisk zeigt dir die möglichen typen in einer liste an:
aus 06 FAT 16 machst du 16 HIDDEN FAT 16
aus 0B W95 FAT 32 machst du 1B HIDDEN W95 FAT 32
etc ..
aber sei vorsichtig. bei fehlern droht datenverlust.

Antwort 8 von hubermeier vom 04.05.2019, 19:52 Options

Zitat:
Partition-Tools habe ich nicht.

doch, du musst dir xfdisk nur herunterladen! ;-)
ich kann den tipp von oben nur noch mal wiederholen, es liegt an dir...

mit fdisk kannst du einen vernünftigen dialog auf einer grafischen oberfläche führen, die dir alles wichtige über deine hd übersichtlich zeigt. wenn xfdisk dir eine offensichtliche falschpartitionierung aufzeigt und du den fehler nicht findest, dann vertraue ruhig diesem tool und partitioniere einfach alles neu. was willst du denn sonst machen - an deinen fragwürdigen partitionen weiter herumbasteln?! das kann aber dauern! :o{

natürlich: alle daten gehen wie bei fdisk auch - verloren! den komfort des datenerhalts bei einer neupartitionierung bieten nur die teuren profiprogramme a la paragon. deshalb, falls es daten zu erhalten gibt, sicherere sie erst!

gruß

Antwort 9 von OldyFan vom 07.05.2019, 18:49 Options

Dank an alle Ratgeber - es ist geschafft, wenn auch nicht elegant. Denn ich weiß aus einer früheren bösen Erfahrung, daß Microsoft fdisk die Partitionierungsumgebung irgendwie anders als Linux cfdisk und andere hinterläßt. Die WIN-Installation merkt das. daher folgender Weg:
1.auf einer alten 200MB-Platte im Experimentierrechner ein Minimales WIN98SE installiert und dabei Notfalldiskette erzeugt.
2. von Notfalldiskette mit Format c: | Sys c: die Hauptplatte vorbereitet
3. mit copy das Root und Windows-directory von der Mini-98SE überspielt.
4. Installations-CD meinte dann einen Monsterschaden reparieren zu müssen und tat ihren Dienst einwandfrei.
Pffhhhh..... Knoppix sei dank!

Antwort 10 von hubermeier vom 08.05.2019, 11:56 Options

es lebe der eigensinn.
oder: hauptsache et funzt ! ;-)

aber sag' mal - hilfs-os auf hilfs-platte im hilfs-rechner war doch nur notwendig, um eine startdiskette zu erzeugen?
na immerhin eine methode ...

es ist ja wurscht, interessehalber: mit dem tipp aus aw 5 - auf deiner wunsch-hd per diskette booten mit A:\>sys c: plus cdrom-unterstützung auf direktem weg installieren ohne zuhilfenahme von wurzel- und stammverzeichnis des hilfs-os - hast du nicht probiert? hätte auch ohne hilfs-os gehen sollen, da die platte offensichtlich keine macke hat und es eben nur des booteintrags bedurfte ...
(mit dem hilfs-os hast du dir die hardwareinstallation des hilfsrechners auf den wunschrechner mit völlig anderer konfiguration kopiert - windows musste einfach meckern - was hat dich denn davon abgehalten, die hilfsplatte statt in einem experimentierrechner in deinem wunschrechner zu präparieren? ;-) )

grüßle

nebenbei, falls es interessiert: mit einer sagen wir mal 5GB kleinen hilfsplatte und ein paar verfeinerungen kann man auf ähnliche weise ein vollbackup (auf einer x-beliebigen platte) der gesamten primärpartition erstellen - stammverzeichnis und windows einschliesslich hardwarekonfiguration und programminstallationen; durch einen threath angeregt habe ich das selbst mehrfach getestet und mir eine Primärpartition-Datensicherung-Anleitung gebastelt und mache das nun auf jedem Rechner so ...

gruß

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