Hi und gleich das wichtigste vorweg:
Zitat:
greg68 schrieb am 21.03.2007 um 16:48
Muss ich und mein Sohn (Fritzbox-Router) für die Sitzungen die Hardware-Firewall deaktivieren?
Bitte, auf gar keinen Fall!!! Dann könnt ihr gleich eure IP Adressen publizieren und den Tag der offenen Tür ausrufen. Es gibt überhaupt keinen Grund eine Hardwarefilewall
komplett zu deaktivieren. Sie wird maximal sauber angepasst, aber nicht mehr.
Zitat:
ch will den Rechner meines Sohnes auf einen Fernzugriff mittels TightVNC via DSL einrichten da ich es leid bin "Telefon-Support" zu machen. Jetzt meine Frage:
Hat es einen bestimmten Grund, dass Du dafür TightVNC einsetzen willst? Ich arbeite schon seit Jahren sowohl bei den Kunden als auch im privaten Umkreis mit UltraVNC, da es hier die Möglichkeit gibt, Verbindungen verschlüsselt aufzubauen. Ausserdem Filetransfer und Chat. Ich kenne übrigens alle VNC Varianten, aber UltraVNC ist die einzige die ich über das öffentliche Internet empfehlen kann.
Zitat:
Soweit ich verstanden habe geht der Zugriff über den Port 5800. Über eine Testseite habe ich herausgefunden, das bei eingeschalteter Hardware-Firewall nix geht. Im Konfigurationsmenü meines Speedport 700 finde ich keine Möglichkeit diesen Port freizugeben für VNC.
1) Da ich keinen Speedport habe, sondern einen Draytek, musst Du hier auf die Antwort eines Speedport Besitzers warten. Aber prinzpiell unterscheidet man zwischen "Freigabe" und "Weiterleitung". Letzteres wäre das richtige/beste.
2) Wenn Du es auf die traditionelle Weise einrichtien möchtest, muss Du an Deinem Router normalerweise nichts ändern. Der Port muss in diesem Fall am Router Deines Sohnes eingerichtet und auf dessen PC weitergeleitet werden.
3) Für eine solche Art der Fernwartung über das Internet empfehle ich aber prinzipiell nicht die traditionelle Methode, sondern die mit "Rückkanal" (Port 5500). Letztere beherrschen alle VNC Varianten, aber kaum einer kennt/benutzt sie. Dabei ist sie erheblich sicherer und erfordert ausserdem beim "Kunden PC" weniger Einrichtungsaufwand und lässt den fernzusteuerenden PC auch unverändert sicher.
4.) Die Topvariante der Rückkanal Methode ist ein fertig eingerichtetes kleines Tool das sich Dein Sohn nur herunterladen und starten müsste. Er muss es weder einrichten noch installieren. Allerdings entnehme ich Deinen Angaben, dass Du auf diesem Gebiet der Fernwartung nicht so tief in der Materie bist, daher wäre diese Methode vermutlich mit zu vielen Hürden verbunden, zumindest bis alles eingerichtet ist, erst recht mit Verschlüsselung.
Es gibt zu diesem Thema, auch zur Rückkanal Methode, genügend Tutorials. Eine davon stammt von PowerDau, ein User aus dem Supportnet. Du findest seine Anleitung
hier. Er verwendet ebenfalls UltraVNC dafür, dies kann aber auch (mit Anpassungen) auf andere VNC Varianten übertragen werden.