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Fragevon Rambo48 vom 15.09.2022, 08:26 Options

Atompolitik der Regierung

Hallo liebe Supportnet-User,

Mich würde eure Meinung zu diesem Thema mal brennend interessieren.

Mein Standpunkt ist klar! Atomlaufzeitverlängerung: JA!
Warum?
Weil es derzeit einfach nicht möglich ist, die Atomkraft durch regenerative Energien zu ersetzen! Das ist ein Grund warum ich die Menschen nicht verstehen kann, die unbedingt diesen Ausstieg wollen! Wenn sie freiwillig auf ihren Strom verzichten, damit ich weiterhin meinen genießen kann soll es mir egal sein, aber nicht so! Außerdem beschweren sich alle, dass sie nicht gegen Terroranschläge sicher wären... Aber die in anderen Ländern sind es?!

Ganz ehrlich, ich möchte lieber Atomkraftwerke mit deutschen Sicherheitsstandarts haben, bis diese in ca. 15 Jahren durch regenerative ersetzt werden können, als dass wir sagen, wir kaufen bei den Franzosen und die stellen noch ein wieteres direkt an die Deutsche Grenze! Denn wenn es dort kracht, dann haben wir genau den gleichen Salat, als wenn es hier kracht!

Wo ich der Regierung jetzt aber wieder den Hals umdrehen könnte, ist die Frage des Endlagers in Gorleben, wobei es da ja nichtmal mehr um eine Frage geht. Die Regierung hat einfach keine Lust irgendwo anders auch noch zu Erkunden und deshalb will sie kurzer Hand beschließen die Grundstückseingentümer der Region zu enteignen. Haben die sie noch alle?!

Wie schon erwähnt würde ich mich sehr über eure Meinungen freuen, um entweder Bestätigung meiner Ansichten zu bekommen oder mich auch auf neue Gedankengänge einzulassen.

liebe Grüße
Rambo


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Antwort 1 von kromgi vom 15.09.2022, 08:49 Options

Moin,

meine Meinung ist, dass iM. die Atomkraft forciert werden soll, hat einen nicht ganz unentscheidenen Grund:

Wenn die Zeit reif ist & die Elektroautos einen konsumigen Preis haben könnten und somit für die breite maße kein LUXUS-Artikel mehr sein sollte, kommt wieder jemand daher & stellt öffentlich die Frage:
"Wo kommt denn der Strom her? ---> Von dreckiger Kohle, oder irgendwelchen anderen fossilen Stoffen? na prima, dann seht euch mal an, wie sauber euer Stromauto wirklich ist!!!" Dann würden teure Berechnungen ergeben, dass ein Elektroauto mindestens genau so viel Dreck produziert, wie ein normales Auto mit Verbrennungsmotor. Folge: Der Markt mit Elektroautos wäre umstritten und sehr viel langsamer im Wachstum, als erhofft. Weitere Folge: Der dringend benötigte Konsumaufschwung würde nicht als Reißender Fluß sondern als Bächlein daherherkommen. Und somit auch keine neuen Arbeitsplätze in der doch so gepriesenen Automobil-Branche samt ALLER Zulieferer geschaffen.

Fest steht, dass durch solche neuen Konsumgüter wie Elektroautos ein riesieger Bedarf an Investitionen und Ausgebildeten Arbeitskräften entstehen würde. Die Exportnation Deutschland würde (bedingt durch unser deutsches know how) an ungeahntem Wachstum profitieren können. Und somit die Steuereinnahmen Deutschlands auf viele Jahre sichern. Uns könnte es dann mal wieder richtig gut gehen, als Nation!

Uns um das schon im Vorfeld zu sichern, wird der Strom erstmal GAAAAANZ preiswert auch sauber!!!! Und so hat auch keiner einen Grund zu fragen: Wie sauber ist eigentlich der Strom???

Wie man vor 15 Jahren schon in der RTL-Samstagnachtshow schon mal gerne rief: "Das haben wir aber gef i c k t eingeschädelt, nicht war?"

Ich bin jedenfalls für saubere & preiswerte Energie, wenn die Risiken überschaubar sind und bleiben.

kromgi
kromgi

Antwort 2 von kromgi vom 15.09.2022, 08:51 Options

sorry für meine schreibfehler. musste schnell gehen!

Antwort 3 von ebayuser vom 15.09.2022, 08:52 Options

Problematisch ist glaube ich, dass die Suche nach einem Endlager richtig viel Geld kostet und nicht mal schnell in 2 oder 3 Jahren gemacht ist. Sollte wo anders ein Endlager gefunden werden, wird es dort die gleichen Probleme geben, wie hier in Gorleben oder auch in Schacht Konrad.

Die Meisten wollen, dass das Licht angeht für billig Geld, aber keiner will, dass der Müll bei Ihm vor der Haustür abgelegt wird....

Gruss
Ebayuser

Antwort 4 von Strauss vom 16.09.2022, 21:24 Options

Hi

Das Endlagerprobelm würde in jedem fall auf die Menschheit (oder auf uns Deutsche) zukommen, da der Rückbau der AKW´s einen imensen Berg an radiaktiven Sondermüll bedeuten würde.

Zur Stromprobelmatik an sich:
Natürlich würde jeder gern auf Atomkraft verzichten (ich eingeschlossen), aber es gibt halt zur Zeit in Deutschland keine ausreichenden Alternativen. Erste Ansätze sind ja bereits vorhanden (Windkraft von der Nordsee, Sonenenergie aus der Wüste u.s.w) nur leider wird der Strom nicht dort hergestellt, wo er auch gebraucht wird

Andere Alternativen (Wasserstoffzelle) bleiben erstmal schön lange in der Schublade, bis das vorhandene schön lange für teuer Geld verkauft werden kann.

Das eigentliche Problem an der ganzen Geschichte ist halt, das keiner der oberen in Berlin (oder sonst wo) die Chance bekommen wird eine längerfristige Lösung anzustreben, da eine Regierung ja nie länger als zwei Legistraturperioden übersteht und vom Nachfolger bestehende Gesetze abgeändert werden (siehe aktuelle Gesetzesänderung zur Laufzeit von AKW´s).

So werden wir weiter ein Spielball der Konzerne bleiben (nicht nur beim Strom und ÖL) und können nur drauf hoffen, das sich mal ein mutiger mit Durchhaltevermögen findet, welcher uns dann "das Konzept" zur Lösung aller Fragen präsentiert.

Vieleicht wiederholt sich ja die Menschheitsgeschichte und wir (oder unsere Nachkommen in xxxxx Jahren) müssen nochmal ganz von vorn beginnen.

In diesem Sinne
Mfg Micha

Antwort 5 von EON1980 vom 16.09.2022, 22:13 Options

Zitat:
Bei der Laufzeitverlängerung geht es nicht um Energie sondern einzig und alleine um die Profite der Energiekonzerne

Genau - es geht um Profit!
Früher lebte ich mal mitten im Grünen. Aber da, wo es früher mal grün war, ist es heute überwiegend dunkel.
Die Landschaft wird mehr und mehr zugepflastert von Photovoltaik-Modulen.
Erneuerbare Energien sind ehrenwert - keine Frage. Jedenfalls der Grundgedanke.
Aber abgesehen von den 3 von 100, für die ökologische Hintergründe eine Rolle gespielt haben: Der REST sind auch nur mehr oder weniger Profitgeier, die den Strompreis langfristig in die Höhe treiben

Also: PEST oder CHOLERA

Antwort 6 von Strauss vom 16.09.2022, 22:32 Options

Hi

Zitat:
Oder haben alle, die damals das Ende der Atomkraftwerke beschlossen haben falsch gerechnet und wollten uns auf dem Trockenen sitzen lassen?


Nein, die werden die sich schon dabei was gedacht haben.
Leider ist halt so, das es keine Regierung schaffen wird, gegen die Großkonzerne anzukämpfen (siehe auch Erpressungsversuch der Atomindustrie >> .....wenn keine Laufzeitverlängerung ....... dann schalten wir ab ...... und kaufen dann teuer Strom .....)

Die einzig "wirkliche" Macht hat doch der Endverbraucher (ich meine damit aber nicht die Macht, wählen zu gehen) !!

Füher galt (natürlich heute auch noch) Energiesparen als Volksport.
Der Einergiebedarf der privaten Haushalte ist durch viele Maßnahmen über Jahre hinweg gesunken oder wenigstens konstant gebleiben (wenn man bedenkt wieviel elektrische Helferlein jeder zu Hause hat !). Der Energiepreis ist aber dabei immer gestiegen !!

Die Rechnung muss und wird am Ende für die Energieriesen immer aufgehen, egal ob wenig oder viel verbraucht wird.
Daran wird auch eine Laufzeitverkürzung nichts ändern.

Zitat:
Wir haben mit Steuergeldern schon die Erforschung dieser Energieform und deren Nutzung bezahlt, tragen das Risiko im Ernstfall und auch noch die Kosten der Müllbeseitigung


Jeder kleine Kiesgrubenbesitzer hat dafür Sorge zu tragen, das nach Beendigung des Abbaues nahezu der Urzustand wieder hergestellt werden muss. Dieser kleine Unternehmer hat natürlich auch keine Druckmittel in der Hand, wie unsere ach so loyalen Grosskonzerne..

Solange in Deutschland "mutige Leute" künstlich am Boden gehalten werden ( z.B Sarrazin oder Pechstein) haben doch die Geldgeier "freie Fahrt"

Mfg Micha

Antwort 7 von dr.jur. vom 18.09.2022, 20:50 Options

halfstone trifft mit seinen Ausführungen den Nagel auf den Kopf!

Die Atomenergie ist ein Verbrechen an zukünftigen Generationen - und alle wissen dies!

Der hochradioaktive und damit eben auch hochgefährliche Atommüll soll dann irgendwo vergraben werden - aus dem Auge aus dem Sinn!
Nach uns dann die Sintflut!

Wie gutgläubig muss man eigentlich sein, um nicht zu erkennen, dass es gar kein Endlager geben wird, denn an keinem Ort in Deutschland würde so ein Endlager von der dort lebenden Bevölkerung akzeptiert werden. Wir werden also auch, wie in der Vergangenheit geschehen, weiterhin dauerhaft "zwischenlagern", wie das so schön euphemistisch formuliert wird oder den Müll exportieren.
Atomstrom - die scheinbar saubere Energie - wird von den Befürwortern immer als unverzichtbar und alternativlos beschrieben - nur lagern wil von diesen Mitbürgerinnen und Mitbürgern diesen radioaktiven Müll keiner! Und wie perfide muss mann/frau eigentlich sein, um die Atomenergie als sog. "Brückentechnologie" zu umschreiben: Je mehr Atomstrom und damit Atommüll wir produzieren, desto mehr finanzielle Mittel stehen für die Erforschung und Installation regenerativer Energiequellen zur Verfügung!

Deshalb schlage ich vor, diesen Atommüll "dezentral und bürgernah" zu lagern: Jeder Vorstand der Energieriesen, jeder Politiker, Abgeordnete, Wirtschaftsboss, Landrat, Bürgermeister und Bürger, der Atomenergie befürwortet, möchte sich bitte auch bereiterklären, eine im Verhältnis zum persönlichen Einkommen zu bestimmende Anzahl von Atommüllfässern in seinem Garten zu lagern! Sicherlich lässt es sich einrichten, die Fässer dann auch optisch passend zu den schicken Gartenmöbeln und dem High-Tech-Grill zu gestalten!

Übrigens:

"Brückentechnologie" sollte zum Wort des Jahres gekürt werden - eine kommunikative, marketingtechnische Meisterleistung - darauf muss mann/frau erst einmal kommen. Mein ganzer Respekt gilt dem Erfinder dieses Wortes - einfach genial: Die Atomenergie sozusagen als Brücke ins Paradies! Meine Güte - da wird selbst der Vatikan kaum noch dagegenhalten können! Und so ist Atomenerige gar kein Verbrechen an zukünftigen Generation, sondern sozusagen praktizierte Nächstenliebe - in Ewigkeit Amen!

Sarkasmus aus - mir ist schlecht - guten Abend - der Nächste bitte!

Antwort 8 von Grit111 vom 18.09.2022, 22:06 Options

also wenn ich das so lese (nicht alles ich habe es nur überflogen) müßt ihr schon mal unter scheiden zwischen herstellung und entsorgung

weil es schon spät ist mache ich das mal kurz (ganz kurz),
1. erst mal immer dagegen sein (siehe auch ...21), dann fragt mal die pendler,
2. wenn preise steigen (z.b. strompreise) wer schreibt dann wieder zu erst?
3.) usw

wenn ihr das alles so viel besser wißt warum schreibt ihr dann nicht mal an die entsprechenden stellen (und cc an uns)???? dann könnte man vielleicht auch mal ernsthaft drüber nachdenken. aber was ihr hier macht ist reiner populismus.

Antwort 9 von c.c.c. vom 18.09.2022, 23:36 Options

Zitat:
na prima, dann seht euch mal an, wie sauber euer Stromauto wirklich ist!!!" Dann würden teure Berechnungen ergeben, dass ein Elektroauto mindestens genau so viel Dreck produziert, wie ein normales Auto mit Verbrennungsmotor.

Man könnte auf folgenden Gedanken kommen: Die Industrie setzt plötzlich auf "saubere" Elektroautos, während gleichzeitig die Atomlobby die Laufzeitverlängerung ihrer Meiler quasi auf den Sankt Nimmerleinstag durchsetzt - entgegen längst beschlossenem Atomausstieg, mit Hilfe einer willfährigen politischen Führung, die auch nicht vor hinterhältigen Methoden ("Geheimverträge") zurückschreckt. Sozusagen ein Schelm, wer sich dabei einen Zusammenhang denkt...

Andererseits sind Lösungen gefragt, dem unausweichlichen Niedergang von wirtschaftlich rentablen Öl- und Gasvorkommen (man denke an die brisante Studie der Bundeswehr, oder der Tatsache, dass sämtliche amerikanischen Präsidenten der letzten Jahrzehnte einschließlich Busch Junior das Wegkommen vom Öl beschworen haben, was natürlich eine übermächtige Öllobby bisher abzuwürgen vermochte) eine Vielzahl von regenerativen Energiequellen und deren ebenso vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten entgegenzustellen. Stichwort: sog. "Smart Grids" oder anders ausgedrückt "Intelligente Stromnetze" - der Strom soll nicht ausschließlich von traditionellen Energieversorgern geliefert werden, sondern zunehmend auch von Groß und Kleinversorgern alternativer Kraftwerke/Anlagen. Das wären nicht nur private oder öffentlich finanzierte Windparks, Solarzellenfelder, Wasser- bzw. Gezeitenkraftwerke, Pumpspeicheranlagen oder ferne Wüstenkraftwerke, in dem Strom aus regenerativen Quellen sozusagen zirkuliert und dem Bedarf angepasst verteilt und natürlich auch zeitlich versetzt von der Erzeugung abgerufen werden kann, sondern auch das eigene, solarzellenbestückte Dach incl. Akku, welcher über Nacht den gespeicherten Strom in den Akku des Elektroautos einspeist. Oder eben in's intelligent verknüpfte, koordinierte und abgerechnete Leitungsnetz.
So gesehen muss der Elektroantrieb nicht zwangsläufig auf "dreckige" Quellen angewiesen sein, genauso wenig wie Wasch- und Bohrmaschine und alles andere, was ohne elektrisch verteilte/genutzte Energie praktisch gar nicht anders denkbar ist.

Es gibt schon lange ausgefeilte Szenarien in Studien, die belegen, dass entsprechende Investitionen in bereits entwickelte, durchkalkulierte und noch zu erstellende Anlagen auch schon in naher Zukunft eine sozioökonomische Rentabilität gewährleisten würden, wenn die derzeitig politisch und lobbyistisch geprägte dummdreist egoistisch kurzsichtig profitorientierte Klientel nicht weiter die Rahmenbedingungen bestimmt, die das Gegenteil von intelligent sind. Stuttgart 21 beispielsweise zeigt, dass es nicht so weitergeht, wie es die obere 10%-Klasse incl. ihres 70% im In- und Ausland gebundenen Kapitals (bzw. ... willkürlich zu Ungunsten der letztlich das Volksvermögen mit ihren eigenen Händen erschaffenden Schichten) sich aneignen und verprassen möchte. Wenn sich diesbezüglich und angesichts sich verschärfender Bedingungen (kontinuierlich steigender Verbrauch knapper werdendender Ressourcen, Zerstörung, Verlust natürlicher Regeneration und deren unbezahlbaren Kosten auf materieller und immaterieller Art usw.) nichts ändern wird, wird alles den Bach (ohne die Chance auf Wasserkraftwerke) runtergehen. Da gibt es kein rette sich wer kann, sondern rette, wer kann!

Antwort 10 von ralfb vom 19.09.2022, 00:55 Options

ich habs jetzt auf die Schnelle auch nur überflogen ...bin mir aber sicher das neben der Endlagerproblematik niemand die Förderung der Grundstoffe, z.B. Uanerz thematisiert hat ...und da sieht es auch sehr düster aus

ein Beispiellink:
http://www.biosphaere.info/biosphaere/index.php?artnr=000170

A bschnitt
Zitat:
2.2 Beispiele für Umweltschäden


aber
Zitat:

2.4 Wie lange reichen die Vorräte?


...ist fast noch interessanter

Jetzt versteh ich auch wieso überhaupt in absehbrer Zeit Schluss mit Atomstrom ist ...eben NICHT aus Umweltgründen!

mfg Ralf

Antwort 11 von Roxysoft vom 19.09.2022, 10:35 Options

Hi @all,

wir leben - sollte ich mich nicht verrechnet haben - im 21. Jahrhundert. Es gibt inzwischen Generatoren mit recht hohem Effizienzgrad. Wir leben in Deutschland, und wir haben jede Menge Flüsse mit hoher Strömungsgeschwindigkeit. Wir haben die Nordsee direkt vor der "Haustür". Gut geplante Gezeitenkraftwerke könnten ausreichend Strom erzeugen um zumindest einige Atomkraftwerke abschalten zu können. Gezeitenkraftwerke verbrauchen weder fossile Brennstoffe, noch sind sie abhängig von Windgeschwindigkeiten oder Sonneneinstrahlung. Sie könnten also - zusammen mit Wind- und Photovoltaikanlagen - zur Sicherung unserer Stromversorgung beitragen.
Unsere Vorfahren haben uns bereits vor Jahrhunderten vorgemacht wie sich saubere Energie erzeugen lässt. Ich denke da an die Wind- und Wassermühlen. Hammerwerke wurden wurden oft durch Wasserräder angetrieben.

Heute haben die technisch besseren Möglichkeiten. Warum nutzen wir sie nicht? Vielleicht weil Merkel und Co das nicht möchten?
Unsere Politiker vergessen viel zu schnell, dass nicht sie über uns regieren, sondern dass sie nur Volksvertreter, also nur Angestellte des deutschen Volks (also aller Bürger mit deutschem Ausweis) sind. Es bedarf aber der Geschlossenheit der Mehrzahl der deutschen Bürger um den Politikern ihre Stellung als unsere Angestellten ins Gedächnis zu rufen. Sie sind einfache Arbeitnehmer, wie die Mehrzahl von uns auch. Interessant wären hier wohl der Artikel 64 in Verbindung mit Artikel 56 des Grundgesetzes.

Wir werden für jede noch so kleine Verfehlung bestraft. Politiker dürfen ungestraft Meineide leisten. Soviel zu Thema Ausstieg aus der Atomkraft. Das bestgeeignete Endlager für Atommüll wäre - meiner Meinung nach - direkt unter dem Deutschen Bundestag. Nur zur Einrichtung einer aussreichenden Sicherheitszone zum Schutz der "gewöhnlichen" Bevölkerung ist mir noch nichts Brauchbares eingefallen.

Gruß an alle

Rox

Antwort 12 von htt vom 19.09.2022, 11:36 Options

Hallo,

beim Thema dieses Threads und dem ersten Beitrag wurde mir ganz schwarz vor Augen.
Fabian (halfstone) bringt die Sache dann aber auf den Punkt und dem gibt es meinerseits auch nichts mehr hinzuzufügen.

Starker Beitrag Fabian!

Gruß

Antwort 13 von sutadur vom 19.09.2022, 12:54 Options

Zitat:
Wer behauptet Atomstrom wäre sauber und billig der kennt die Fakten einfach nicht.
Es gibt wohl keine dreckigere Energie als Atomstrom ...

Ich würde nicht unbedingt von "sauber" und "billig" sprechen, aber Atomkraftwerke sind die mit Abstand umweltfreundlichste Art, Energie zu erzeugen. Natürlich wären Wind-, Wasser- und Sonnenenergie besser, das ist aber entweder noch nicht effizient genug oder aber die entsprechenden Entwicklungen werden unter Verschluss gehalten. So oder so, sog. erneuerbare Energie steht nicht ausreichend zur Verfügung.
Ein Kern des Problemes ist doch, dass wir alle nicht verzichten wollen - und auf Strom schon gar nicht. Das dürfte gerade für uns hier gelten, die mit Diskussionen wie diesen und damit auch der Nutzung entsprechender Resourcen auch ihren Teil dazu beitragen.

Lasst uns alle weniger Energie verbrauchen, und einen Teil der Probleme wären wir los. Aber wer will das schon?

Zitat:
Mir fällt dabei immer dieser nette Spruch ein „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“ und geliehene Sachen gibt man so wieder zurück wie man sie bekommen hat, das hab ich zumindest so gelernt.

Nun ja, eben darum kann man der (jungen) Generation ja auch nicht unbedingt vorwerfen, falsch zu handeln. Denn schließlich haben sie die Erde schon mit einer kaputten Umwelt bekommen, wieso also sollte man das Leihobjekt in besserem Zustand zurückgeben? Das lässt sich nur ganz schwer vermitteln.

Antwort 14 von smory vom 22.10.2022, 19:53 Options

Mal ganz ehrlich....wir sitzen alle vor dem Computer....
draußen ist es windstill, es ist dunkel (19 Uhr 55). Ist zwar ein engergiesparender Rechner, aber ein bisschen Strom brauch er trotzdem. Wollen wir nicht lieber ins Bett gehen und warten bis wieder die Sonne scheint?

Kohle ist geil? Ja, aber nur im Portmonnaie! Im Kraftwerk verbrannt ist sie extrem schädlich. Und Grubenunglücke gab es im Ausland (China) und Deutschland (Häuser stürzen in Tagebau) schon mehrfach.

Antwort 15 von Blitzhilfe vom 22.10.2022, 20:47 Options

Hallo,

ich möchte keine Panik machen, der Lebenstandard wird nicht mehr lange so halten. Für mich ist die Erde schon auf dem weg zur Dialyse. Das ist die logische Konsequenz aus dem handeln der Menschen. Ob es noch eine Rettung gibt?

Grüße :-<

Antwort 16 von Don_ner vom 22.10.2022, 20:53 Options

Zitat:
Ob es noch eine Rettung gibt?

Vielleicht, aber bestimmt nicht durch diese sogenannten "erneuerbaren" ;-)

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