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Fragevon r2d3 vom 29.01.2021, 16:12 Options

welches Linux nehmen?

Hi,

ich möchte mir Linux etwas näher ansehen und habe (logischerweise) keinen aktuellen Überblick welche freien Versionen derzeit aktuell sind.
Google spukt Empfehlumgen von 2002 oder 2006 aus und die sind mir zu alt.
Ich lege Wert auf ein Linux, welches in deutscher Sprache angeboten wird und von einer Community mit möglichst vielen Tutorials getragen wird.
Ich bin ein Bastler der kein Problem mit autodidaktischer Wissensaneignung, mit experimentieren und ausprobieren hat. Mir ist von DOS bis XP alles ziemlich gut bekannt, nur eben mit Linux habe ich bis auf einen Knoppix Test vor Jahren (der mich nicht vom Hocker gehauen hat) absolut keine Erfahrungen.

Welches Distribution würdet Ihr also einem interessierten Neueinsteiger empfehlen?

mfg
r2d3


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Antwort 1 von Supermax vom 29.01.2021, 16:40 Options

Auch wenn die Anhänger der "reinen Lehre" jetzt sicherlich die Nase rümpfen werden, empfehle ich das aktuelle Ubuntu, das ist meiner Meinung nach für Einsteiger ideal.

Wenn du lieber "basteln" und dich wirklich mit Linux auseinandersetzen willst, solltest du zu Debian greifen.

Antwort 2 von riese vom 29.01.2021, 17:52 Options

oder

mandriva

link

vadder

Antwort 3 von hrhr vom 29.01.2021, 17:59 Options

+1 für ubuntu ;)

Antwort 4 von Hajo2008 vom 29.01.2021, 18:07 Options

Also ich kann dir zu Ubuntu raten, ist immer Aktuell und du
kannst wählen ob du Gnome als Oberfläche lieber magst
das wäre dann

- Ubuntu

oder ob es dir Windows Ähnlicher sein soll, dann käme
für dich

- Kubuntu

eher passend hin. Also es gibt beide Versionen in der Aktuellen
Ausgabe von Ubuntu1008 und Kubuntu1008 und es wird bald
die Version 0409 von beiden Rauskommen aber ich denke mit
der Oktober Ausgabe vom letzten Jahr bist du auf einem sehr
guten Aktuellen Stand.

Gruß
Hajo

Antwort 5 von r2d3 vom 29.01.2021, 18:55 Options

hi,

danke schon mal für Eure Tipps.

Ja genau diese Vielfalt macht es mir schwer.
Ubuntu, Xubuntu, RedHat, Knoppix, Mandriva, Suse uva..

Obwohl ich ein selfmade Typ bin wäre ein relativ unkompliziertes, evtl. funktionierendes Linux auch nicht verkehrt.
derzeit scheint ja Einiges für Ubuntu zu sprechen aber vielleicht kommen ja noch weitere Anregungen welche mich umstimmen. Ich denke, ich werde, wenn mir die Sache zusagt, nach und nach die verschiedenen Versionen mal antesten.

Wie sieht das eigentlich mit Games für Linux aus? tote Hose? Linux als reine "Arbeitsstation" oder auch fun und Spielerei?

mfg
r2d3

Antwort 6 von hrhr vom 29.01.2021, 19:15 Options

ehm ^^ fabi ... tztztz :P

also ubuntu ist sprössling von debian - debian hat Synaptic Paketverwaltung welche sehr ähnlich zu YAST ist, zusätzlich gibt es eben *.deb files welche vom installiern einfach wie *.rpm sind.

in der console heisst das ganze apt-get DAS ist die Synaptic Paketverwaltung auf cmd ebene eben.

noch dazu ist ubuntu eben sehr anwender freundlich, und schreibt sich dieses ziel ganz oben auf die flagge, was ich von Susi nicht wirklich behaupten kann.


noch fragen? ;)

gut :P
lg hrhr

Antwort 7 von r2d3 vom 30.01.2021, 20:52 Options

hi,

ich nochmal. Also ich mir Kubuntu.iso geladen und dachte ich installiere das mal eben mit Virtual PC 2007 auf eine freie Partition.
Das war aber wohl nichts. Install läuft an, stoppt und dat wars? Ich im Inet gelesen und erfahren, dass Virtual PC2007 bei Linux gerne Ärger macht. Andere schreiben das VPC und Linux geht. Gut, ich an das Dateisystem gedacht. Linux+NTFS? Irgendwie scheint Fat32 da geeigneter(obwohl das linuxeigene Format dann ja eher ext2, ext3, ReiserFS und XFS sind)? Ich Meine Partition jedenfalls auf Fat32 Konvertiert. VPC2007 ...das gleiche, Install Linux stoppt. Gut , ich mir VMWare geladen, installiert und mit dem VMWare gleich erstmal Startprobleme bekommen (kann nicht verbinden blablabla). Das ist für ein Programm bei mir ein klares nein, vor allem wenn das andere besser können. Weitergelesen und Virtual BOX als Alternative gefunden. Diese auch installiert und Kubuntu draufgezogen. Das funktionierte bei beiden Programmen ohne Probleme! Jetzt bekomme ich immer eine Meldung, dass ich auf dem Gastsystem auf 32Bit umstellen solle da für den Virtuellen Monitor wohl nur 16Bit eingestellt wäre. Keine Ahnung wo ich dies machen kann. Weder in Virtual Box noch in Kubuntu habe ich das trotz langem suchen finden können.
Also, das wird ohne Anleitungen und Foren durchschmökern eine ultralange Sitzung. Internetzugang mit Kubuntu kommt auch erstmal eine kryptische Fehlermeldung. Naja hinter einem Router im LAN und einer Firewall ist's dann evtl. auch nicht ganz einfach für Linux den Ausgang zu finden. Normalerweise kann ich unter windows98/XP die LAN-Einstellungen, Zugänge, NW-Einrichtung usw. im Schlaf durchziehen. Aber bei einem Linux ist das eben alles etwas anders und irgendwie auch gewöhnungsbedürftig.

Fazit: nach 2 Tagen basteln und probieren mit virtuellen Systemen und Linux kann ich die Zurückhaltung vieler vor Linux schon verstehen. Da es ja aber bei vielen Tausenden von Usern funktioniert sehe ich das Hauptproblem vor allem noch vor dem Monitor. Ich bleibe aber dran ;-).

Ratschläge für mein weiteres "Linux Feintuning/Herangehen?"

grüsse
r2d3

Antwort 8 von Haengelo vom 30.01.2021, 21:01 Options

Ach ach, du darfst Probleme mit einer viruellen Maschine nicht auf Linux schieben. Das Eine hat mit dem anderen Nichts zu tun. Außerdem: Finger weg von NTFS und FAT32!

Installier dir wubi und das Thema ist gegessen.
http://wubi-installer.org/

Ist ist aber grundsätzlich besser, Ubuntu frisch auf Platte zu installieren.

Zurückhaltung? Linux? Ähm, nicht dass ich dir zu nahe treten möchte, aber die Installation eines aktuellen Ubuntu gestaltet sich weit einfacher, schneller und unkomplizierter als eine Win98, ME, 2000, XP, Vista-Installation. Vor allem auch wegen der enormen Zeitersparnis (Treibersuche fällt flach, Software wird automatisch mitgeliefert).

Hast du trotzdem kein Interesse mehr, nicht schlimm. Win7 kostet enorm viel, wenn es erscheint. Ich geb mein Geld lieber für wichtigere Dinge aus. Ich hab nicht zu viel davon und bekomme mit dem Kostenlosen sogar noch viel mehr.

Antwort 9 von hrhr vom 30.01.2021, 21:06 Options

nabend

also das mit VM hätte ich dir auch sagen können (hab ich überlesen das du es in VM installiern willst?)

Vbox rennt eigendlich ganz gut - die meldung von wegen 16 bit af 32bit umstellen hatte ich noch nie - verwende vbox aber auch unter linux - nicht unter win.
hast du als gastsystem Linux - Ubuntu eingestellt?

die probleme sind allerdings wengier gross, wenn mans eben real installiert, statt in VM system - bzw. zum anschaun gibts ja den Live mode welcher von CD / DVD zu starten ist ;)

netzwerk: wenn Vbox so eingerichtet ist, das sie dem gastsystem netzwerk bietet, hast du bei ubuntu oben bei der uhr wo ein netzwerk symbol - rechtsklick - manuel einrichten. hier kommt normal der sudo befehl zum einsatz, welcher dich mit deinem benutzer passwort kurzzeitig in den root (admin) status erhebt - dann kannst du es einstellen (halt nicht notwendig, bei DHCP)

bleib am ball und probier wirklich mal den live mode am real system (dabei wird nichts installiert, formatiert, oder sonste was am bestehenden system geändert)

lg
hrhr

Antwort 10 von Addi vom 23.02.2021, 18:44 Options

Möchtest Du Linux nur probieren empfehle ich Ubuntu. Dort gibts die neusten Softwarepakete und es ist sehr schick.

Möchtest Du Linux lernen empfehle ich unbedingt das klassische Debian. Sehr stabil und völlig transparent.

Allgemein kann ich Dich aber jetzt schon mal vorwarnen: Um Linux zu verstehen brauchst Du mehrere Fachbücher. Schon die einfachsten Dinge können Dich zum verzweifeln bringen. Dafür wirst Du aber schnell zum Profi. Linux ist kein klick klick Freude Eierkuchen System. Hier ist immer Kopfarbeit gefragt.

Antwort 11 von Supermax vom 23.02.2021, 20:57 Options

Ich habe unter VirtualBox mehrere verschiedene Linux-Distributionen (aktuell openSUSE 10.3, Ubuntu 8.10, CentOS 5.2 und Debian 5 "Lenny") ohne Probleme installiert und am Laufen.

Von VirtualPC würde ich mittlerweile sowieso die Finger lassen, da unter VirtualBox die Performance (jedenfalls auf meinem Athlon XP-System ohne Hardware-Virtualisierung) bedeutend besser ist.

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