PC schaltet sich nach einiger Zeit von alleine aus
Hallo,
mein PC ist ca. 3,5 Jahre alt, AMD Athlon mit 3Ghz und 1024 MB RAM, Windows XP Prof.
Größere Probleme gab es bis heute nie (einmal ist immer das 1.Mal...).
Also das Gerät lief schon ca. 3-4 Stunden, als der Pc plötzlich von einem Moment aus war. Wie bei einem Stromausfall, nur dass diesmal alles andere weiterlief (Bildschirm, Drucker, Deckenlampe usw.).
Ich habe den Rechner gleich wieder eingeschaltet und ca. 10 Monaten lang lief alles wie gewohnt, bis plötzlich wieder sich der Rechner verabschiedete. Das Gleiche dann nach weiteren ca. 5 Minuten noch mal.
Nun habe ich den PC 2 Stunden ausgeschaltet gelassen und ihn dann von innen entstaubt (war aber nicht sooo schlimm, wie ich dachte). Dann habe ich den Deckel aufgelassen und das Gerät beobachtet: erst ging der Lüfter gar nicht an, dann ganz langsam und nun nach ca 5 Minuten Dauerbetrieb läuft er anscheinend in vollem Tempo.
Was noch eine Rolle spielen könnte:
Vor einigen Monaten machte er gelegentlich Geräusche.
Ungefähr so: bruuuum, 1 Sekunde Pause (keine Geräusche außer dem Lüfterrrauschen), bruuuum, 1 Sekunde Pause, bruuuuum, 1 Sekunde Pause usw.
Ich habe seinerzeit ein paar Mal vor das Gehäuse getreten, am PC gewackelt, ihn geschüttelt, woanders hin gestellt, aber das Brummen hörte nicht auf. Aufgrund eines Tipps hier im Board habe ich ihn dann mal geöffnet und gründlich entstaubt. Seitdem war halbwegs Ruhe. Nun ging in den letzten Tagen das Brummen wieder los (schon bevor heute Mittag die Abschalter waren). Aber so vollgestaubt war heute der Lüfter nicht, daß es daran gelegen haben könnte.
Lüfter, Netzteil, was könnte die Ursache für das plötzliche "Strom weg" sein?
Für einen Tipp schon mal Danke im Voraus !
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Antwort 1 von Lutz1965 vom 23.01.2021, 15:55 Options
Wie ist es mal mit saubermachen ?
Antwort 2 von Benny-Aua vom 23.01.2021, 17:16 Options
@lutz: Hatte ich schon. Siehe oben: "Nun habe ich den PC 2 Stunden ausgeschaltet gelassen und ihn dann von innen entstaubt (war aber nicht sooo schlimm, wie ich dachte)." Dann habe ich auch mal im Setup die Cpu-Temperatur beobachtet: nach dem 1.Start = 39 Grad, nach ca. 10 Minuten dann 44 Grad. Jetzt habe ich das Gerät seit ca. 1/2 Stunden wieder an und es läuft (noch).
Grüße, Benny
Antwort 3 von kalauer1960 vom 23.01.2021, 17:20 Options
Hallo,
bau auch die Lüfter ab und sprüh den Kühlkörper kräfig mit Druckluft durch. Ich habe eben einen Rechner ausgeliefert der auch nach einer gewissen Zeit ausging, ich habe eine ganze Dose für den Kühlkörper gebracucht.
Aber wenn es das nicht ist, was meldet die Ereignisanzeige?
Klaus
Antwort 4 von Benny_Aua vom 26.01.2021, 12:39 Options
@Klaus: danke für deine Antwort!
In der Ereignisanzeige habe ich nichts von Bedeutung gefunden.
Jetzt läuft der PC seit ca. 2,5 Stunden ohne Probleme. Ich hoffe, das Entstauben vom Freitag hat geholfen und es gibt sonst keine Probleme.
Werde mir aber vorsorglich schon mal Druckluft besorgen.
Beste Grüße, Benny
Antwort 5 von Benny_Aua vom 27.01.2021, 08:23 Options
Nach der großen Entstaubungsaktion vom Freitag lief der PC gestern über 7 Stunden ohne Probleme. Dann schaltete er sich plötzlich wieder ohne Vorwarnung aus. Habe dann ca. 5 Minuten gewartet und neu gestartet. CPU-Temperatur war bei 59 Grad, eigentlich nicht zu hoch, oder? Am Freitag, nach ein paar Stunden Pause beim Neustart war die CPU-Temperatur 39 Grad, dann nach ca. 10 Minuten bei 44 Grad.
Liegt es wirklich am Lüfter oder kann es auch andere Ursachen geben (Viren habe ich natürlich gecheckt, das ist es nicht) ?
gruss, Benny
Antwort 6 von Saarbauer vom 27.01.2021, 08:45 Options
hallo,
wann war die Temperatur auf 59 ° ? Beim Normalbetrieb? Dann ist die Temperatur schon sehr hoch, bei Spielen noch ok. Da bei Spielen sehr hohe Rechnerleistung gefordert wird, steigt die Temperatur sehr schnell an.
Es wäre auch mal interessant die Lüfterdrehzahlen zu überprüfen, da auch diese die Temperatur erheblich beeinflussen kann.
Gruß
Helmut
Antwort 7 von Benny_Aua vom 27.01.2021, 09:05 Options
Hallo Helmut,
die 59 Grad wurden nach ca. 7 Stunden Dauerbetrieb erreicht, wobei ich die ganze Zeit über mehrere Fenster geöffnet hatte (Firefox, Opera, Outlook-Express, Excel, Word, Explorer usw.), in denen ich abgewechselnd gearbeitet habe.
Daß man die Lüfterdrehzahlen überprüfen kann, wußte ich nicht.
Werde gleich einmal neu starten und ins Setup schauen kann, ob ich da irgendetwas finde.
gruss, Benny
Antwort 8 von Saarbauer vom 27.01.2021, 09:08 Options
Hallo,
notfalls Erverest laden, damit kann man die Lüfterdrehzahlen auch auslesen
Gruß
Helmut
Antwort 9 von Benny_Aua vom 27.01.2021, 09:47 Options
@Helmut: danke für den Hinweis.
Habe gerade den PC neu gestartet und die CPU-Temperatur war bei 45 Grad. Der Wert für "Current CPU Fan Speed" schwankte zwischen ungefähr 650 und 780 RPM (was immer das heißen mag...)
Dann habe ich im Setup die "CPU Warning Temperature" bei > 60 Grad enabled.
Auf "disabled" habe ich gelassen:
"CPU Fan Fail Warning" und
"System Fan Fail Warning"
Weiß leider nicht, was das bedeutet und was passieren würde, wenn ich es auch enablen würde.
grüsse, Benny
Antwort 10 von Saarbauer vom 27.01.2021, 10:54 Options
hallo,
die Drehzahlen des Lüfters sind sehr niedrig (Vorteil leise), jdoch kann es sein, dass der Lüfter bei Steigender Temperatur seine Drehzahl nicht entsprechend erhöht (aus welchen Gründen auch immer) und damit die Betriebstemperatur der CPU steigt und es zu Problemen kommt .
"CPU Warning Temperature" bei > 60 Grad "enabled".
bedeutet bei mehr als 60 ° kommt eine Warnung (z.B. schaltet ab), würde ich auch nicht ändern.
"CPU Fan Fail Warning" und "System Fan Fail Warning" diese Warnungen sind abgeschaltet ("disabled"), ist eine Warnung für nicht richtig funktionierende Lüfter.
"CPU Fan Fail Warning" könnte man mal auf "enabled"stellen und sehen ob eine Warnmeldung kommt ( da hier aber die Funktion vom Board und Lüfter abhängig ist), würde ich erst mal Klären ob es überhaupt funktioniert .
Gruß
Helmut
Hi
Ich tippe ebenfalls auf eine sehr schlechte Belüftung des Systems.
Zitat:
Benny_Aua schrieb am 27.01.2009 um 09:05
die 59 Grad wurden nach ca. 7 Stunden Dauerbetrieb erreicht, wobei ich die ganze Zeit über mehrere Fenster geöffnet hatte (Firefox, Opera, Outlook-Express, Excel, Word, Explorer usw.), in denen ich abgewechselnd gearbeitet habe.
Für eine moderne CPU ist das alles geradezu langweilig. Ein Beispiel: Meine CPU(s) liegen einen ganzen Arbeitstag lang bei 41 bzw 42 Grad. Lediglich bei rechenintensiven Aufgaben wie Videokonvertierung oder 3D Games bewegt sich die CPU mal langsam in Richtung 45 Grad, selten höher. An die 50 Grad Grenze kommt sie nur im wirklich heissen Sommer und bei extremer Belastung. Alles eine Frage der richtigen Belüftung und der richtigen Auswahl an Gehäuse, Kühlern und Lüftern. Allerdings hinkt der Vergleich, ich habe eine Intel E8400 CPU, der PC in meiner Visi ist nicht mehr gültig.
Trotzdem, diese Temperatur ist viel zu hoch bei Dir. Damit liegt die bereits nahe am Limit und hat nur noch wenig Reserven.
Was für einen CPU Kühler hast Du? Welches Netzteil? Wieviele Gehäuselüfter und vor allem was für welche (6cm, 8cm, 12cm) ? Was für ein Gehäuse?
Installier Dir mal zum Beispiel Speedfan und protokolliere sämtliche Spannungen und Temperaturen bis zum nächsten Shutdown/Notabschaltung. Dann hat man einen Verlauf der vielleicht Auskunft über mögliche Probleme geben kann.
Antwort 12 von Benny_Aua vom 27.01.2021, 12:17 Options
@helmut+luke: danke für eure Mühe.
Hatte gerade mal den Rechner 1 Stunde ausgeschaltet und dann nach ca. 5 Minuten Betrieb neu gebootet und dann im Setup "CPU Fan Fail Warning" auf "enabled" gestellt. Nach dem nächsten Booten piepte das Teil dann permanent. Aufgrunddessen vermute ich mal, daß es am Lüfter liegt!?
Der Rechner ist von Anfang 2005 und auf der Rechnung ist angegeben: "Arctic Cooper 64" (Soll vielleicht Cooler statt Cooper heißen!?) und AMD Athlon 64 3000 Tray.
Da ich selber nicht gerade ein Hardware-Experte bin (anders formuliert: der Schraubenzieher ist nicht gerade mein Freund...), werde ich wohl bei einem Computerladen einen neuen Lüfter einbauen lassen müssen? Ich hoffe, es lohnt sich noch bei einem 4 Jahre alten Rechner und es liegt auch wirklich am Lüfter. Aber was könnte es sonst sein?
gruss, Benny
Antwort 13 von kalauer1960 vom 27.01.2021, 13:01 Options
Hallo,
das ist ein hochwertiger Kühler, muß aber auch richtig montiert werden und wird über das BIOS gesteuert. Ich habe mal schnell auf der Webseite nachgesehen, die Firma bietet 6 Jahre Garantie, vielleicht solltest Du mal den Händler ansprechen bei dem Du den Rechner gekauft hast.
Kleiner Tipp: bei solchen Problemen einfach mal den Produktnamen in Google eingeben, das spart echtes Geld wenn Du dann in einen Laden läufst.
Klaus
Antwort 14 von Benny_Aua vom 27.01.2021, 13:13 Options
@klaus: danke für die Info.
In punkto Garantie geht leider nichts mehr, da der Laden, wo ich den PC 2005 gekauft habe, längst das Zeitliche gesegnet hat. Vielleicht haben Sie ja seinerzeit die Rechner ZU günstig verkauft...
Den "Arctic Cooler 64" bekommt man laut google für ca 15 Euro.
Mal ganz naiv gefragt (falls jemand noch Zeit für eine Antwort hat): kann man so einen Cooler eben mal kurz selber mit Schraubenzieher und 2 Handgriffen austauschen, oder sollte man doch schon etwas versierter sein weil es aufwendiger ist und das eine oder andere beachten sollte?
gruss, Benny
Antwort 15 von kalauer1960 vom 27.01.2021, 13:38 Options
Hallo,
ich würde zur Vorsicht raten. Da die Dinger press sitzen müssen ist es manchmal nicht so leicht sie ein- und auszubauen. Wenn Du Dir das "Feingefühl" nicht zutraust lass lieber jemand anderes ran. So teuer ist ein Computerladen nicht und er steht für seine Arbeit ein,
Klaus