Win 98SE 512MB optimale Speicherverwaltung
Hab seit einiger Zeit Ärger mit dem Speicher meines PC...
Es kommen öfters Fehlermeldungen über mangelnden Speicher.
Hab schon alles Mögliche probiert, die Aussagen über die Einstellungen in versch. Internetforen wiedersprechen sich teilweise.
Ich hab das Gefühl von den physisch vorhandenen 512MB werden tatsächlich nur die Hälfte oder weniger tatsächlich verwendet...
Hab den Speichermanager Freemex, der neuerdings knapp werdenden Speicher bemängelt.
Win98SE, 512MB
Pentium III, 600 Mhz
Jetzt suche ich nach den optimalen Einstellungen in der System.ini u.a. Stellen...
Gibt es evtl. geeignete Tools o. Utilities?
Wer kann mir entspr. Hinweise geben?
Vielen Dank,
Wolfgang
*Threadedit* 09.01.2009, 18:46:33
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Antwort 1 von Lutz1965 vom 05.01.2021, 14:49 Options
Zitat:
Jetzt suche ich nach den optimalen Einstellungen in der System.ini u.a. Stellen...
Gibt es evtl. geeignete Tools o. Utilities?
Was für Programme greifen auf den Speicher zu ?
Was für eine Grafikkarte hast Du ? Wenn onboard, dann schau mal nach, was die abzieht ?
Speicher test mal machen, evtl. geht der Speicher langsam kaputt
Antwort 2 von htt vom 05.01.2021, 15:45 Options
Hallo,
wie groß ist der freie Platz auf der Festplatte?
Fehlt vielleicht der Platz für die temporären Dateien oder der Auslagerungsdatei?
Gruß
Antwort 3 von Doc-Jay vom 05.01.2021, 18:01 Options
Speichermanager sind Schwachsinnig. Die fressen nur Systemresourcen und bringen nix.
Das Betriebssystem und die Hardware verwalten den Speicher schon richtig.
Der Doc
Antwort 4 von Mausebaer vom 07.01.2021, 12:09 Options
Danke für die Antworten bis jetzt.
Die Grafikkarte ist Off-Board, eine NVIDIA GeForce4 MX 4000 (AGP)
An ständig im Hintergrund laufenden Programmen hab ich AVAST Virenscanner, Spybot, Fritz-DSL und Printkey, sowie neuerdings Z-Defrag anstatt Freemex
Dann arbeite ich viel mit Excel, Thunderbird, Firefox, Irfanview u.ä., tw. zugleich
Speichertest ist OK.
Speicherplatz für Temp & Auslagerungsdatei ist genügend vorhanden.
Problemlösung:
(u.a. an Doc-Jay)
Den Speichermanager Freemex hab ich durch Z-Defrag ersetzt. Ich halte zumindest diesen Speichermanager nicht für Schwachsinn, da er automatisch die optimalen Einstellungen Speicherverwaltung berechnet (die Daten werden dann in die System.ini eingetragen).
Seit dem Einsatz dieses Managers läuft das BS wesentlich runder und stottert auch nicht mehr. Ob ich den Manager (nachdem funktionierende Einstellungen gefunden wurden) noch im Hintergrund brauche, weiß ich noch nicht.... Muß daß erst noch testen. Immerhin scheint der Manager tatsächlich Speicher freizuschaufeln, wenn der Speicher knapp wird. Und er zeigt auch freien Speicher über 256MB an, ein Zeichen dafür, daß der gesamte Speicher benutzt zu werden scheint.
Die Aussage daß Betriebssystem und Hardware den Speicher schon richtig verwalten, kann ich so nicht bestätigen.... das trifft nur dann zu, wenn die entsprechenden Parameter in den Systemdateien richtig gesetzt sind.... und danach hab ich eigentlich gesucht....
Wolfgang
Antwort 5 von lamp222 vom 07.01.2021, 18:09 Options
Hi Mausebaer;
hab mich mit Speicher (im WIn98Se) sehr ausgiebig beschäftigt.
bei Deiner Konfiguration
[VCACHE]
Maxfilecache=32768
und Z-Defrag wieder raus.
Wenn du mehr Speicher stecken willst hier ne ausgiebige Beschreibung und paar downloads dazu.
Da gibts auch nen neuen VCACHE.VXD der den Eintrag überflüssig macht.
detail. Beschreibung und Downloadsmfg lamp222
Antwort 6 von KJG17 vom 07.01.2021, 19:59 Options
Hallo,
ich würde eher MaxFileCache=348160 setzen, was bewirkt, dass maximal 70 % = 320 MB deiner 512 MB zum Cachen von Dateien verwendet werden dürfen. Der von lamp222 vorgeschlagene Wert von 32768=32 MB ist etwas sehr knapp, ich vermute, dass er beim Errechnen des Byte-Wertes eine Null vergessen hatte.
Sollte das noch nicht helfen könntest du unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Explorer\
einen neuen Schlüssel "AlwaysUnloadDll" erstellen und den Eintrag "(Standard)" auf 1 setzen.
Dies bewirkt, dass bei Beendigung eines Programmes nicht mehr benötigte DLLs sofort aus dem Speicher gelöscht werden. (Erst ab Win2K ist das in der Windows-Speicherverwaltung die Standardeinstellung.)
Gruß
Kalle
Antwort 7 von Mausebaer vom 07.01.2021, 23:04 Options
Z-Defrag schlägt für meine Konfiguration 130789 KB vor.
Damit funktioniert es momentan ganz gut.
Ich hab im Internet schon alle möglichen Werte mit ihren vielfältigen Begründungen gefunden....
Kann es sein, daß man die Werte nicht wirklich berechnen kann und "herumprobieren" muß...? 32768 scheint mir auch etwas wenig....
Ferner sieht Z-Defrag eine Option vor, die DLLs nach Programmende zu entladen (ich nehme an, dabei wird der zuletzt empfohlene Registry-Eintrag vorgenommen), aber ich werde das noch prüfen.. Außerdem gibt es noch die Optionen "Virtuelle Gerätetreiber in den hohen Speicher laden" und "temporäres RAM freigeben".
Page-Speicher Werte sind auf 32, DMA-Puffer auf 64 gesetzt.
Blockgröße ist momentan 1024, es wird aber 512 empfohlen.
Die Auslagerungsdatei ist 1072 MB groß.
Auch ist konservatives Swap-Verhalten aktiviert...
Weiß jemand noch etwas zu dem Thema, oder sind das alle Stellen an denen man die Speicherverwaltung beeinflussen kann?
Gruß
Wolfgang
Antwort 8 von Mausebaer vom 09.01.2021, 16:37 Options
Ich hab jetzt vcache.vxd installiert und die FileCache-Einträge deaktiviert.
Eine wesentlich bessere Speicherverwaltung ist nicht fühlbar, jedoch wird der Speicher jetzt fast bis auf Null ausgenützt...
Wenn ich mir die Speicherauslastung mit Sysmon ansehe, kriege ich seltsame Anzeigen, nämlich daß sich fast nix rührt, außer der Prozessorauslastung die größer geworden zu sein scheint...
Ob vcache.vxd das macht, ist mir nicht klar... Wenn ich probeweise z-Defrag starte, wird mit Z-defrag bis zu 360 MB "freigegeben" ....
vcache.vxd ist aber scheinbar nur für Speichergrößen > 512 interessant, kann das bei 512MB überhaupt etwas bewirken?
Egal, mit den momentanen Einstellungen mit / ohne vcache.vxd und mit/ohne Z-Defrag läuft die Speicherverwaltung jetzt einigermaßen.
Jetzt bin ich aber noch auf ein anderes Thema gestoßen in diesem Zusammenhang...
...Nämlich die Systemressourcen, die nach den Start
System=63%
User=69%
GDI=63%
sind. Diese nehmen ständig ab und sind nach einiger Zeit alle unter 50%, wobei das System so träg wird, daß man nicht mehr weiterarbeiten kann.
Aber ich glaube das ist eine anderes Problem, deswegen werde ich dazu ein neues Thema aufmachen.
Vielen Dank für eure Beiträge bis jetzt,
Wolfgang
Antwort 9 von lamp222 vom 09.01.2021, 18:11 Options
Hi Mausebaer,
Jo die Vcache.VXD ist erst bei > 512 MB interessant kannst aber drinn lassen mußt aber entsprechend deinen MaxfilecacheEintrag aktivieren.
würde aber bei 512 MB den Cache wie beschrieben auf 32 MB begrenzen da hast mehr USER und GDI Ressourcen ab 1GB aufwärts kannst den Eintrag entfernen der VCache arbeitet dann einwandfrei ohne Eintrag und nutzt bis 511MB sowie bei bedarf gibt er Ihn wieder frei.
Hier mal ein Bild (systemmonitor) wie der Speicher reagiert wenn ein Bild mit 1,9GB Bearbeitung in einem Grafikprogramm geschlossen wird.
http://img103.imageshack.us/my.php?image=sysmonna6.jpgmfg lamp
Antwort 10 von Benzin vom 10.01.2021, 19:57 Options
Hallo!
Den Systemmonitor kenne ich nur als ziemlichen Unsinn!
Ich habe mir mal kurz den Spaß erlaubt, den bei seiner Arbeit abzulichten:
Systemmonitor, Beispiel: CPU-Auslastung-Bei "0" wird der Sysmon aufgerufen, es laufen nur die üblichen Kernelprogramme:
Die CPU-Auslastung liegt um die 2-3%, einen Wert, den auch das Prog. "ProcessExplorer" anzeigt.
- Bei "1" wird nur kurz die Maus bewegt:
Schlagartig steigt die CPU-Aktivität auf 35% und bleibt dort!
- Zwischen "2" und "3"wird wieder nur die Maus bewegt:
Genauso schlagartig gent dann (angeblich) die CPU auf 0%... (*lach*)
- Ab "3" bleibt die Maus wieder unbewegt:
Jo, und plötzlich knallt die CPU sogar auf 45% *lol*, und zwar dauerhaft! Bis zur nächsten Mausbewegung... :o) Der ProcessExplorer zeigt während der ganzen Zeit 2-3% CPU-Auslastung. Nur bei der Mausbewegung wird die CPU ein kaum merkbares bisschen mehr belastet, was mir doch ziemlich trefflich erscheint.
Datt mit dem Systemmonitor kannste doch knicken, und ob der die Speicherauslastung richtig anzeigt, da habe ich so meine Zweifel.
Nimm lieber den ProcessExplorer, der zeigt auch RAM-Cache und Auslagerungsaktivitäten an, und zwar vermutlich richtig. ;-)
An meiner System.ini brauchte ich (mit 512MB-RAM, Conservativ=1, MinMax fix auf 614400, LocalLoadHigh=1) übrigens noch nie herumbasteln, die hat W98 so angelegt und es funzt prima (vielleicht hatte ich auch nur bis dato Glück...)
Gruß
Antwort 11 von Mausebaer vom 10.01.2021, 22:10 Options
Den Verdacht mit dem Systemmonitor hatte ich auch schon...
Daher benutze auch ich den Process-Explorer.
Leider fehlt diesem allerdings ein Feature, das der Systemmonitor hat. Mit letzterem kann man nämlich ein Logfile anlegen, welches man hinterher noch genauer auswerten kann, z.B. mit Excel.
Oder ich hab das bei dem Process-Explorer noch nicht herausbekommen, wie das geht...
...das wär schön...
Gruß,
Wolfgang
Antwort 12 von Benzin vom 10.01.2021, 23:01 Options
Evtl. die Grafik der System Information auf max. Bidschirmgröße-, bzw. Refreshrate niedrig stellen & ab und an Alt+Druck und fix im IrfanView zeigen/abspeichern?
Die Info's sind dann schon ordentlich präzis, dicht und anschaulich...
(Ich nutze den PE praktisch "nur" zum prozesskillen und shutdownen, wenn Progs oder Win hängt/einfriert)
Gruß
Antwort 13 von Mausebaer vom 16.01.2021, 10:06 Options
Das ist nicht das was ich wollte. Einen Screenshot zu erstellen ist hier nicht das Mittel der Wahl.
Ich will die die Prozessorauslastung durch die einzelnen Prozesse aufzeichnen und später auswerten um genau zu sehen, wie sich die Prozesse gegenseitig und die Systemressourcen beeinflussen. Process Explorer macht genau das was ich will, nur daß es eben kein Logfile erstellen kann....
Hab mich schon mit dem entspr. Programmer Forum in Verbindung gesetz, der Wunsch ist schon häufiger geäußert worden, nur sie machen es einfach nicht....
...Vielleicht kommt's irgendwann doch noch, dann brauch ich es aber vielleicht nicht mehr...
Gruß
Wolfgang
Antwort 14 von Solo vom 16.01.2021, 11:00 Options
Hi,
ich habe mir jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, deshalb kann es sein, dass ich mich wiederhole.
Den meisten Arbeitsspeicher fressen die im Hintergrund laufenden Programme (Taskleiste, rechts unten). Du solltest erstmal dort alle nicht gebrauchten Programme beenden und einige Zeit so arbeiten und überprüfen, ob du eine spürbare Verbesserung merkst.
Solche Einstellungen in der ini wie:
[VCACHE]
Maxfilecache=32768
verlangsamen den Rechner nur. Da durch die Speicherbegrenzung mehr Daten zwischen Auslagerungsdatei und RAM hin und her geschaufelt werden müssen. Lass also Windows den RAM verwalten und verzichte auf Optimierungsprogramme.
Antwort 15 von lamp222 vom 18.01.2021, 14:46 Options
Sorry Solo,
es sei Dir gestattet nicht alle Antworten durchzulesen und nicht alles zu Wissen. Aber man soll nur dazu Ratschläge erteilen, wo man sich sehr gut auskennt sonst kommt etwas unsinniges dabei raus. Da ich den Vcache selbst in Machinensprache etwas modifiziert hab wil ich Dir das mal erklären.
Die Vcache speichert nur Daten im Ram zwischen den die HDD's nicht so schnell schreiben konnen. Wird der max Speicher dafür zu groß gewählt so muß man sich darauf verlassen das beim Start von vielen Anwendungen der Vcache wieder einiges frei gibt um den Anwendungen physikalischen Speicher zur Verfügung zu stellen ansonsten gehen einige Anwendungen in die Auslagerung.
Also eher umgedreht wenn der Vcache kleiner ist wird die Auslagerung wesentlich später benutzt weil noch genug physikalischer Speicher frei ist. Der einzige Nachteil an einem kleineren Vcache wäre beim beim Kopieren von goßen Dateien ( > max Vcache) daß der PC im Vordergrund etwas länger warten muß bis die Operation beendet ist, weil die Daten im Ram nicht mehr zwischen gespeichert werden können und er auf die Hardware der Festplatte warten muß.
Ich hoffe ich konnte etwas zum Verständnis beitragen
mfg lamp
Antwort 16 von TTL vom 18.01.2021, 23:00 Options
Hi lamp22,
sorry, deine Grammatik und "Zeichensetzung" ist grauenvoll. Darf ich obiges mal so übersetzten, wie ich es verstehen könnte, ohne mir das Hirn zu verrenken? (Rechtschreibfehler sind mir Wurst)
Ok, ich darf:
Die Vcache speichert nur Daten im Ram zwischen, welche die HDD's nicht so schnell schreiben können. Wird der maximale Speicher dafür zu groß gewählt, so muss man sich darauf verlassen, dass beim Start von vielen Anwendungen der Vcache wieder einiges frei gibt, um den Anwendungen physikalischen Speicher zur Verfügung zu stellen. Ansonsten gehen einige Anwendungen in die Auslagerung.
Wenn also der Vcache kleiner ist, wird die Auslagerung wesentlich später benutzt, weil noch genug physikalischer Speicher frei ist. Der einzige Nachteil an einem kleineren Vcache wäre beim beim Kopieren von gossen Dateien ( > max Vcache): Der PC müsste bei laufenden Anwendungen etwas länger warten, bis die Operation beendet ist, weil die Daten im Ram nicht mehr zwischen gespeichert werden können und er auf die Hardware der Festplatte warten muss.
OK? ;-)
Antwort 17 von pcomi vom 23.01.2021, 12:29 Options
Meine Erfahrung war immer die: W98 ist einwandfrei in der Lage, beim Setup eine vorgefundene Speicherbestückung sinnvoll bis 1GB zu konfigurieren.
Wird der Speicher verändert, dann stimmt die Konfig eben nicht mehr, je nachdem... Ergo: Neues Setup.
(Das Herumgefrickel an Hand der bloedsinnigen Infos des Systemmonitors halte ich für zweifelhaft, davon abgesehen, stammen die meisten "Ideen" sowieso noch aus einer Ära, als W98-PC's mit 32MB ausgeliefert wurden...)