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Notebooks ziehen an Tisch-PCs vorbei Options

von tonja vom 21.06.2019 - 154 Hits -

In Deutschland werden im Jahr 2007 erstmals mehr mobile Notebooks als stationäre Personal Computer, so genannte Desktop-PCs, verkauft. Das ergab eine aktuelle Erhebung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Nach BITKOM-Schätzung werden im laufenden Jahr 5 Millionen Notebooks abgesetzt, was einem Zuwachs von 14 Prozent entspricht. Die Zahl der verkauften Desktop-PCs bleibt mit 4,9 Millionen Stück auf dem Niveau des Vorjahres. Über beide Marktsegmente hinweg beträgt der Zuwachs 7,6 Prozent auf 9,9 Millionen Stück. „Notebooks bringen heute die gleiche Leistung wie stationäre PCs“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Die tragbaren Geräte punkten bei den Kunden mit Multifunktionalität und schickem Design.“

Nach Einschätzung des BITKOM können die Käufer auch im laufenden Jahr mit sinkenden Preisen für PCs rechnen. Während der Absatz kräftig anzieht, steigt der Umsatz im deutschen PC-Markt mit 0,4 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro nur leicht. „Die Kunden bekommen mehr Leistung für weniger Geld“, sagt Rohleder. Voll ausgestattete Einsteiger-Notebooks sind heute schon für weniger als 500 Euro zu haben. Rohleder: „Der Preisvorteil stationärer PC-Systeme ist nur noch gering.“

Neben der Mobilität sprechen weitere Argumente für den Kauf eines Notebooks: Die Bildschirmgrößen steigen und zahlreiche Modelle bieten mit integrierten UMTS-Funktionen neue Möglichkeiten des mobilen Internetzugangs. Viele Kunden nutzen zudem die erweiterten Multimediafunktionen im Bereich Video, Foto und Musik, was den Austausch bestehender Geräte vorantreibt. Bei Spiele-PCs sind dagegen die leistungsstarken und leichter erweiterbaren Desktops weiterhin erste Wahl.

Nach BITKOM-Schätzung werden im Geschäft mit Privatkunden bereits rund zwei Drittel aller PCs mit dem neuen Windows Betriebssystem Vista ausgeliefert. Dieser Wert wird im Jahresverlauf auf nahezu hundert Prozent ansteigen. Im Geschäft mit Business-Kunden beträgt der Vista-Anteil dagegen noch weniger als zehn Prozent. Der Wechsel auf das neue Betriebssystem bei Geschäftskunden im großen Stil wird für das Jahr 2008 erwartet.
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