Drucker - ein Risiko für sensible Daten Options
von
tonja vom
03.11.2018 - 262 Hits -
In vielen Unternehmen stellen Drucker ein hohes Sicherheitsrisiko für firmenrelevante Daten dar. Das berichtet tecCHANNEL. Denn während die
Netzwerke über Firewalls, Antivirenprogramme und so genannte IDS-Software oft mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen nach außen geschützt und intern Zugriffsrechte geregelt sind, hört die Sorgfalt
bei Druckern meistens auf. Dabei können diese annährend genauso viele
vertrauliche Informationen preisgeben wie beispielsweise ein Server.
Oft ist in Netzwerken nicht eindeutig geregelt, welche Anwender
welche Drucker nutzen. Um die Sicherheit sensibler Daten zu erhöhen,
rät tecCHANNEL, eine Zugriffskontroll-Liste (ACL) anzulegen. Wie
andere Netzwerkgeräte auch bieten die meisten integrierten
Printserver diese Funktion. In der Liste lassen sich IP-Adressen,
IP-Adressbereiche oder bestimmte Nutzer definieren, die auf den
Drucker zugreifen dürfen.
Einen weiteren Schutz bietet eine Funktion wie "Druck
vertraulicher Dokumente", die zahlreiche Netzwerkdrucker bereits ab
Werk an Bord haben. Dabei wird im Treiber ein bestimmter PIN-Code für
den Druckauftrag vergeben, der sich erst dann abrufen lässt, wenn man
den Code am Gerät eingibt. Doch Vorsicht: Einige Netzwerkdrucker
verfügen über die Option, den letzten Druckauftrag am Gerät noch
einmal durchzuführen. Diese Funktion, eine Art Wahlwiederholung,
sollte aus Sicherheitsgründen deaktiviert werden, so tecCHANNEL.
Zugriffskontroll-Listen und PIN-Codes gewährleisten zwar, dass die
Ausdrucke in die richtigen Hände gelangen, doch auf dem Weg vom
Absender zum Drucker sind die Daten weiter ungeschützt. So lassen
sich mit speziellen Tools Datenströme mitschneiden und auf anderen
Rechnern anzeigen. Abhilfe schafft hier eine Verschlüsselung der
Druckdaten - idealerweise in Kombination mit einem
Zertifikatsmanagement, das sicherstellt, dass der Druckauftrag nur
bei dem gewünschten Empfänger angenommen wird. Entsprechende
Verschlüsselungslösungen gibt es unter anderem von ThinPrint, Stethos
und MSE.
Ausführlicher Report und weitere
Hintergrundinformationen:
www.tecCHANNEL.de