..noch mal ergänzend, weil du das wohl durcheinander haust:
die adressen, die man geemeinhon intern verwendet sind FREIE adressen, besagte 10.x.x.x.x und 192.x.x.x.x gehören dazu.
die kann man nicht kaufen und haben eine besondere eigenschaft: sie weden im internet nicht geroutet. jeder kann sich eine dieser ip nehmen, und sie sind dadurch millionenfach doppelbelegt - jeder x. router hat die adresse 192.168.0.1. dashalb dürfen diese adressen nicht geroutet werden, das wäre ein chaos.
noch eine sonderstellung haben die 127.x.x.x adressen - die sind für den localloop/localhost vorgesehen und werden nicht mal in das interne netz geroutet und bleiben somit nur auf deinem rechner gültig.
nach aussen hin brauchst du natülich mindestens 1 gültige ip. so und die stellt dir dein dsl provider dynamisch oder statisch. die sind aber so zu sagen keine class A, B oder C adressen, denn es ist kein netz, sondern genau 1 adresse.
damit könnte man auch mittelgroße firmen ins netz bringen - 1 gateway, eine öffentliche ip.
so eine firma oder braucht sicher manchmal ein ganzes netz öffnetlich gültiger statischer ip adressen - und dann kaufen sie so ein netz, das ist richtig.
da aber bei ipv4 die adressen schon jetzt knapp sind, kostet das schon was, abhhängig von der größe dieses netzes (netz in diesem zusammenhang ist nur ein bereich von ip adressen!).
Zitat:
Warum sind dann Class A Adressen eigentlich so beliebt und so teuer
klasse A netze kannst du nicht kaufen - die sind auch nicht beliebt ;) das sind nur 127 subnetze mit jeweils 16,777,214 adressen, die das gesammte internet aufteilen.. die sind alle schon vergeben, zumeist an länder oder ganze kontinente, aber auch organisationen aus der anfangszeit des internet.
schau mal
hier (map of the internet).
was du heute noch kaufen kannst sind klasse C netze, d.h. du hast schon eine feste anfangsadresse mit ZZ.ZZ.ZZ.xx und das xx kannst du frei in deinem netzwerk verteilen, das sind 254 ip adressen. das ist schon *Z* teuer und kaum eine firma kauft sich heute noch so einen block!
meine uni (tu-dresden) z.b. hat wohl 2 klasse B netze abbekommen - was schon gewaltig ist (141.30.xx.xx & 141.66.0.0). für eine firma unbezahlbar und wohl noch historisch bedingt, ich glaube nicht das eine neu enstehende hochschule noch solche bereiche zugewiesen bekommen würde.
als fazit: eine! öffentliche adresse braucht man. möglicherweise statisch, aber wenn die firma groß genug ist braucht sie evt. mehr, doch kaum ist es notwendig, auch nur ein ganzes class C netz zu füllen (254 ip) - da reichen eine hand voll selbst google hat < 20 ;)