Linux kopiert das Verz. "Windows", dto. jedoch nicht "Programme"...
Hallo!
Auf einer Dualbootplatte (1GHz-P3-Intel-Mainboard) habe ich W98SE und Ubuntu, Bootauswahl per Grub. Das Problem:
Wenn ich das Verzeichnis "Windows" von der 98SE-Partition zu Backupzwecken mit Linux kopiere, geht das einwandfrei, möchte ich aber auf der gleichen Partition das Verzeichnis "Programme" kopieren, mault Linux wegen irgendwelcher nicht vorhandener Zugriffsrechte herum und ich kann "Programme" weder löschen, noch kopieren und auch nicht als Backup in die Windowspartition zurückkopieren. Es gibt da zwar einen Karteireiter wg. Zugriffsrechten, aber wirklich weitergekommen bin ich mit dem etwas diffusen Gelaber da auch nicht (ich dachte immer, Linux soll alles besser machen als Windows, aber manchmal nervt dieses OS schlimmer als das schlimmste Windows, so dass ich mir überlege, Linux wieder aufzugeben).
Vielleicht kann mir doch noch jemand auf die Sprünge helfen?!
mfg
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Antwort 1 von --Samba63 vom 01.05.2020, 09:27 Options
kopier den Ordner mit Superuser-Rechten (sudo).
Zu den anderen Dingen äußere ich mich nicht, denn ich behandel ab sofort nur noch Supportanfragen. Nur eins: Wenn Du wüsstest...
Antwort 2 von --Samba63 vom 01.05.2020, 09:35 Options
Weil Win98 keine Adminrechte kennt, ist dies auch die Ursache dafür, dass das System offen wie ein Scheunentor ist und der produktive Einsatz von Win98 in der heutigen Zeit nicht mehr zumutbar ist!
Mit anderen Worten: Könnte es nicht doch sein, dass das - übrigens exellente - Rechtesystem innerhalb einer Linux-Umgebung seinen absoluten Sinn macht? Denk mal in Riuhe darüber nach, mein Lieber.
Und: Der Hauptgrund, warum so viele auch unter XP mit Schädlingen zu kämpfen haben, ist, dass jeder Hans und Franz dort als Admin arbeitet...
Na, ich musste nun doch eine Stellungnahme abgeben. Aber auch sie soll Deinen Horizont ein wenig erweitern.
Antwort 3 von sutadur vom 01.05.2020, 10:23 Options
Zitat:
(ich dachte immer, Linux soll alles besser machen als Windows, aber manchmal nervt dieses OS schlimmer als das schlimmste Windows, so dass ich mir überlege, Linux wieder aufzugeben).
So geht es vielen. Linux ist eben nicht nur "einschalten und gut". Wer so an die Sache herangeht, wird i.d.R. zwangsläufig scheitern. Aber unter Windows geht auch nicht alles "einfach mal so". Nur da fallen viele Schritte nicht auf, einfach weil wir sie gewohnt sind. Aber letztlich musstest Du auch das irgend wann mal lernen.
Zitat:
Der Hauptgrund, warum so viele auch unter XP mit Schädlingen zu kämpfen haben, ist, dass jeder Hans und Franz dort als Admin arbeitet...
Das bdeutet aber nicht zwangsläufig, dass man sich bei der Arbeit mit Administratorrechten, auch in jedem Fall etwas einfängt. Unter Windows ist leider zumindst für mich die Arbeit als "normaler User" nicht oder nur stark eingeschränkt möglich. Vielleicht liegt es an den Programmen, vielleicht liegt es an Windows selbst - im Grunde ist es mir egal, es funktioniert jedenfalls nicht. Aber trotzdem habe ich seit Jahren ein System, dass nicht von Viren o.ä, befallen ist. Und das ist auch gar nicht so schwer, wenn man nur ein paar grundsätzliche Dinge beachtet.
Antwort 4 von Pinguinskeptiker vom 01.05.2020, 12:54 Options
Ich hatte bis vor ein paar Monaten ein Dualboot aus W98SE und W2000, mit letzterem hatte ich einwandfreien Zugriff auf das komplette W98SE-Verzeichnis. Warum Linux ausgerechnet den Zugriff auf den Programmordner verweigert, aber nicht auf den (mindestens so bedeutsamen) Ordner Windows, darüber mache ich mir schon gar keine Gedanken mehr, denn für ein bisschen Spiele spielen und im Internet surfen lohnt es sich für einen pragmatischen Normaluser gar nicht, über diesem Schei ß zu brüten, es nervt einfach (deshalb werde ich aber niemand an die Gurgel gehen!^^)
Okay, Superuser Rechte - würde ich sie kennen, hätte ich sie wahrscheinlich bereits genutzt... konkret: wie bekommt man auf alle zugriffsgesperrten Ordner in einer Partition mittels "sudo" den Zugriff? Was muss man da genau in ubuntu machen?
Antwort 5 von Hauwechdensenf vom 01.05.2020, 13:33 Options
Zitat:
der produktive Einsatz von Win98 in der heutigen Zeit nicht mehr zumutbar ist!
Mal so über deinen eigenen Kamm geschoren....
(selten so ein Stuss gelesen!!)
Antwort 6 von --Samba63 vom 01.05.2020, 15:12 Options
Für Dich DOS-Fetichist ist es Stuss, für mich als jemand, der jahrelang eine DOS- und Win95/98-Support-Hotline betreute, sind es leidgeplagte Wahrheiten. Jeder, der Win95/98/ME vorzieht und dem seine Daten lieb und teuer sind, sollte dringend nach Unterstützung schreien.
Antwort 7 von Pinguinskeptiker vom 01.05.2020, 16:49 Options
Falls ihr in der Plauderecke weitermachen könntet...?!
Ich würde hier gern MEIN Problem lösen:
"Superuser Rechte": wie bekommt man auf alle zugriffsgesperrten Ordner in einer Partition (mit Windows) mittels "sudo" den Zugriff?
Was muss man da genau in ubuntu machen?
Antwort 8 von --Samba63 vom 01.05.2020, 20:16 Options
Du bist selbst mit der Plauderei angefangen und erzeugst durch Deine in den Raum geworfene Meinung einen solchen Thread, weil man Dinge widerlegen muss, die einfach nicht stimmen und somit wird Dir auch dadurch geholfen, es selbst zukünftig richtig zu sehen. Auch dafür sind wir hier!
Im Terminal "sudo nautilus" eingeben, danach Passwort.
Antwort 9 von htt vom 01.05.2020, 20:46 Options
Hallo
folgender Vorschlag:
[Alt]+[F2]
gksu nautilus [Enter]
Passwort eingeben
Nun startet der Dateimanager mit root rechten.
Unter dem Verzeichnis midia findest du die Laufwerke.
Gruß
Antwort 10 von Pinguinskeptiker vom 01.05.2020, 21:55 Options
Zitat:
Im Terminal "sudo nautilus" eingeben, danach Passwort.
Nach sudo nautilus und [Enter] blinkt der Cursor, Null Reaktion bei der Eingabe des PW.
Quatsch.
Zitat:
[Alt]+[F2]
gksu nautilus [Enter]
Passwort eingeben
Ah! Das geht, und auch sehr schnell, ohne Sucherei von Terminalen...
Zitat:
Nun startet der Dateimanager mit root rechten.
Der Dateimanager startet, korrekt.
Zitat:
Unter dem Verzeichnis midia findest du die Laufwerke.
"midia"? Wo ist das? Finde ich nicht... aber auf dem Desktop habe ich ja das Laufwerksymbol meiner W98SE-Partition, und zwar mit Original-Namen ("Boot98SE"), welches ich öffnen kann.
Am besagten "Programme"-Ordner (auf den Linux kein Zugriff hatte, der sich nicht lesen/kopieren/löschen lies...) ist zwar immer noch ein kleines rundes Symbol (weiß der Teufel...), aber der Zugriff ist vorhanden! das sind dann wohl die Auswirkungen der Root Rechte...?!
Ausgezeichnet,
htt!
Ich hoffe, dass sich nun alle Dateien der (FAT32-)Partition (mit Windows) auf ein Backupmedium kopieren lassen, ausprobieren werde ich es die Tage - Vielen Dank erstmal!
Antwort 11 von htt vom 01.05.2020, 22:08 Options
Hallo
mein Fehler es heißt natürlich "media"
Terminal mit "sudo nautilus" hätte eigentlich auch gehen müssen.
Gruß
Antwort 12 von Pinguinskeptiker vom 01.05.2020, 22:13 Options
Terminal mit "sudo nautilus" hätte eigentlich auch gehen müssen.
Wahrscheinlich mit Gänsefüßen? - ich habe ohne...
(egal, per Alt+F2 geht mir das schneller und bequemer von der Hand...)
Antwort 13 von Regel vom 02.05.2020, 10:48 Options
Hallo zusammen ,
zu 8+9 : was spricht gegen MC unter einer Root-Shell , wäre für mich nicht nur das selbe , sondern auch noch schneller - oder nicht ?
Antwort 14 von Pinguinskeptiker vom 02.05.2020, 11:57 Options
Testweise: Linux bootet im Dualboot, ich verschiebe nach der Rechte-Aktion Alt+F2etc. die gesamte Windowspartition von der HD auf einen Stick (copy&delete). Beim anschließenden Restore werden sämtliche Verzeichnisse (vom Stick) auf die HD-Partition zurückkopiert - bis auf das Verzeichnis "Programme", wie gehabt... da nützte auch kein Alt+F2. Letztlich bekam ich den Zugriff doch, dazu musste ich die Rechte auf den Stick übertragen... (ich weiß es nicht mehr, wie ich das gemacht habe, ich glaube mit der rechten Maustaste/Kontextmenü). Linux ist teilweise genauso Schei ß userfeindlich borniert programmiert wie Windows, nur anders.
Zwei ... Probleme beim Kopieren von Windowsdateien mit Linux gibt es:
- Windows meldet Fehler beim Erstellen der Logdatei
- Die Attribute r und a (Schreibschutz, Archiv) werden richtig kopiert, jedoch werden h und s (hidden/versteckt, System) unterschlagen oder als a umgewandelt - also NICHT korrekt kopiert. Lässt sich das ändern?
Oder anders gefragt: Gibt es ein wirklich gut konfigurierbares Copy&Delete-Tool für Linux?
Antwort 15 von --Samba63 vom 02.05.2020, 12:50 Options
Zitat:
Linux ist teilweise genauso Schei ß userfeindlich borniert programmiert
Lass das mal. Man sollte das nur beurteilen, wenn man sich wirklich mit der Materie auskennt. Das tust Du momentan augenscheinlich nicht.
Zitat:
Copy&Delete-Tool für Linux
Was hindert Dich im Moment daran, auf der Konsole zu arbeiten. Du arbeitest Dich 30 Min. ein und kommst dann ohne GUI aus. Und noch dazu bekommst Du gleich Rückmeldung vom System (mit Info der wirklichen Ursache des Problems) und lässt das Getrolle sein.
Dateimanager gibt es wie Sand am Meer! worker, krusader, mc, gnome-commander, gentoo...um nur ein paar zu nennen. Ich finde aber, Du solltest lieber die Ursache klären als jetzt zig Filemanager zu testen. Wenn ein Rechteproblem aus Ursache wegfällt, reparier mal das FAT-Dateisystem! Du schiebst alles auf Linux ohne zu überlegen, ob auch die andere Seite Schuld sein könnte. Dir fehlt eben die Erfahrung, kennst ein OS gar nicht wirklich und gibst gleich negative Urteile ab. Mir ist es egal, ob Du Linux scheiße findest. Es arbeiten Zehntausende Anwender täglich mit Linux - und nur mit Linux! Wäre Linux ***, so wäre das nicht so, das kannst Du mir glauben. Ich fasse aus guten Gründen kein Windows mehr an (warum soll man sich verschlechtern?) und arbeite wesentlich effektiver und entspannter unter Linux, weil ich es unter Kontrolle habe und mich nicht ständig über das Eigenleben von Windows ärgern muss. So viel dazu. Wie gesagt: Win95, 98 und ME sind für den aktuellen täglichen überhaupt gar kein Thema mehr! Und alte DOS-Programme, sofern man sich denn wirklich benötigt, kann man locker emulieren, ebenso für Win 3.11, Win 95 und 98 geschriebene Software. Das macht wine in der Regel problemlos! Und hast noch den Vorteil, dass Du ohne Antispy, Antitrojan, Antivir und Firewall online gehen kannst, ohne sorge haben zu müssen, dass 3 Sek. nach Internetzugriff die ersten Schädlinge bei Dir guten Tag sagen. Filesysteme, die nur mit Dateien unter 4 GB arbeiten können und nur durch Tricks mehr als 8+3-Zeichen verwalten können, sind ebenfalls von übervorgestern.
mc
Ja, natürlich eine gute Idee, nur muss es nachinstalliert werden und wenn er sich schon bei Änderungen von Rechten so anstellt, was soll dann erst sein, wenn er Programme nachinstallieren muss. Dann kommt wieder der geistreiche Satz: "Unter Windows ist das viel einfacher...", obwohl ja genau das Gegenteil der Fall ist (sofern man das Paketmanagement für sich arbeiten lässt).
Untern Strich kann ich dem Fragesteller attestieren: Viel Wirbel um Nichts.
Antwort 16 von bootfahrt vom 02.05.2020, 13:25 Options
Zitat:
Mir ist es egal, ob Du Linux scheiße findest.
normalerweise könnte dir das tatsächlich egal sein, ist es aber nicht.
du selbst scheinst nicht ganz normal zu sein, ständig den persönlich betroffenen zu markieren, obwohl dich kein mensch angegriffen-, dich nicht mal angesprochen hat.
Zitat:
Linux ist teilweise genauso Schei ß userfeindlich borniert programmiert wie Windows, nur anders.
köstlich. zumindest
ich merke, dass es nicht ernst gemeint ist. und selbst wenn... mach' ich genauso, einschließlich fußtritte gegen den rechner, sehr menschlich.
das thema ist interessant, hoffentlich geht es weiter mit informationen.
Antwort 17 von Gruus vom 02.05.2020, 15:33 Options
Antwort 18 von ggg vom 03.05.2020, 12:48 Options
Antwort 19 von Pinguinskeptiker vom 05.05.2020, 11:33 Options
So, die Sache mit der Logdatei ist geklärt.
Was (leider) untergegangen ist:
- Die Attribute r und a (Schreibschutz, Archiv) werden richtig kopiert, jedoch werden h und s (hidden/versteckt, System) unterschlagen oder als a umgewandelt - also NICHT korrekt kopiert. Lässt sich das ändern?
Oder anders gefragt: Gibt es ein wirklich gut konfigurierbares Copy&Delete-Tool für Linux?
Wenn sich jemand bereit erklärt, diese Frage direkt zu beantworten, würde ich mich freuen, herzlichen Dank! Alles andere ist (- zumindest für mich, der ich hier eine konkrete Antwort auf eine konkrete Frage sucht -) Sinn- und Zweck los.
Antwort 20 von Jaja vom 05.05.2020, 11:58 Options
nun - einfach so daten eines betriebsystems kopieren war noch nie gut.
nutze doch einfach mal ein richtiges backup programm ;)
hardcoremäßig mit konsole und lustigen meldungen sind folgende programme grundsätzlich geeignet:
-tar
-cpio
-dump
aber vor allem dd! (macht 1:1 kopien deiner platte/partition, wenn du willst - samt dateisystemfehler etc.)
willst du spaßig klicken, so suche mit "hinzufügen/entfernen" nach "backup":
es sollten diverse grafische programme angeboten werden - lies die beschreibung und entscheide dich für eines. am besten nicht die für KDE geschriebenen, sondern die für Gnome.