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Security/VirenSecurity/Viren

Fragevon Stupsi2k vom 26.01.2020, 06:21 Options

Lösung

IP-Adresse, Anonymity progs und Zurückverfolgung

Hey Pros :)
wie ist das wenn nur alle 2 tage die ip-adresse vom provider geändert wird, und ich mich in der zeit auf 10 verschiedenen seiten einlogge mit verschiedenen passwörtern.
oder sagen wir ich habe auf diesen 10 webseiten (foren, gmx etc.) 10 verschiedene login-nicks, aber 10x dieselben passwörter, kann dann der provider wenn er mein passwort eingibt und in der surf-history von seinem server sucht, meine 10 login-names aufgelistet bekommen?

und wenn ich mithilfe von anonymitäts-progs arbeite, surfe ich ja über einen proxy. wenn ich mich dann irgendwo einlogge bzw. sensitive daten übertrage, kann der admin/besitzer vom proxy das zurückverfolgen/auslesen?

da kommt doch auch SSL (ebay z.b.) ins spiel ...

nebenbei noch eine frage: ich habe ca. 40 verschiedene programme, die ich auf jeden fall brauche. natürlich hat nicht jedes nen prozess laufen, aber ist es trotzdem ungesund soviel progs drauf zu haben? alles weil es soviel freeware gibt ^_^



MfG
StuPsI


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Antwort 1 von Nessus vom 26.01.2020, 07:45 Options

Zitat:
kann dann der provider wenn er mein passwort eingibt und in der surf-history von seinem server sucht, meine 10 login-names aufgelistet bekommen


Du weist das es bunte Pillen gegen Paranoia schon gibt, oder?
Der Provider wird sich ohne div. Grund einen Dreck um dein Surfverhalten scheren......

Und wenn 40 Programme auf der Festplatte liegen, was soll das schaden?
Wobei 40 wirklich keine Zahl sind.

Nessus

Antwort 2 von Mickey vom 26.01.2020, 09:37 Options

Dieser gestiegene "Anonymisierungssbedarf" scheint ein Thema für sich zu sein. Ich persönlich habe z.B. kein Problem damit, mich in einem Geschäft namentlich vorzustellen, so wie ich auch seit Jahren ein offiziell surfender T-Com Kunde bin.

Zur Frage
(...)...kann der admin/besitzer vom proxy das zurückverfolgen/ auslesen?...(...)
ein kleiner Artikel.:
Anonymisierungsnetz Tor "abgephisht"

Gruss,
Mic

Bei Eingriffen ins System, die Registry oder Dateien erst eine Sicherung vornehmen©

Antwort 3 von Stupsi2k vom 28.01.2020, 20:18 Options

danke für antworten. hier mal nen auszug von nem anonymity tool:

"Das Internet hat sich längst zu einem interaktiven Kommunikationsmittel entwickelt. Jeder schreibt E-Mails, viele Menschen nutzen inzwischen virtuellen Speicherplatz und bloggen oder nutzen Webforen zum Austausch von Meinungen.

Doch jeder Internet-Nutzer hinterlässt eine Vielzahl von Spuren im Netz. Vielfach gehören persönliche Informationen dazu, die Rückschlüsse auf berufliche, private oder sogar intime Geheimnisse zulassen. Und genau diese Informationen werden von Suchmaschinen und Portalbetreibern gesammelt und systematisch für eigene Zwecke ausgewertet.

Auch die Begehrlichkeiten von Regierung und Industrie sind groß, wenn es darum geht herauszufinden, was Menschen im Internet tun. Wer mit wem verbunden ist, würden gerne die einen wissen. Die anderen, wer welche Dateien wann aus dem Internet herunterlädt. Diese Sammelwut persönlicher Daten im Internet kann für Millionen Menschen unangenehme Folgen haben.

Durch den Einsatz eines Anonymisierungsdienstes wie CyberGhost VPN kann sich jeder schützen: Die Internet-Kommunikation des eigenen Rechners wird automatisch verschlüsselt und gesurft wird über eine anonyme IP-Adresse."



Und wäre es möglich, einen eigenen Webserver zu basteln und als proxy zu benutzen? nen billigen zweitpc gibts für 50euro ^^


greets

Antwort 4 von Jaja vom 28.01.2020, 21:36 OptionsLösung

Lösung
Zitat:
kann dann der provider wenn er mein passwort eingibt und in der surf-history von seinem server sucht, meine 10 login-names aufgelistet bekommen?


dein passwort hat der provider nicht - auch nicht deine loginnames, wenn die verbindung über SSL/TLS läuft. der betroffene dienst jedoch (z.b. gmx) hat deine daten natürlich unverschlüsselt zur verfügung..
ohne SSL/TLS hat auch der provider deine daten, jedoch werden sie nicht gespeichert, sondern nur "verbindungsdaten", also das du mal um diese zeit/tag bei z.b. gmx warst..eine generelle filterung und speicherung der inhalte, traue ich den providern und unserem staat zumindest jetzt noch nicht zu...

Zitat:
wenn ich mich dann irgendwo einlogge bzw. sensitive daten übertrage, kann der admin/besitzer vom proxy das zurückverfolgen/auslesen?


natürlich. es gilt das selbe wie oben schon genannt - theoretisch könnte es aber auch unseriöse anbieter (eines proxys) geben, die ein interesse daran haben könnten, solche daten wirklich mitzuschneiden, denn du hast ja einen grund, diese möglichkeit zu nutzen. er erhofft sich in irgendeiner weise sensible daten, die er verkaufen könnte o.ä...

Zitat:
einen eigenen Webserver zu basteln und als proxy zu benutzen?


sicher - nur bringt dir das garnix, denn auch wenn der zweit rechner über eine andere inet verbindung zu erreichen ist (andere ip), wäre es wohl immernooch dein inet vertrag, und so würden auch deine verkehrsdaten wieder auf dich zurückfallen...

Antwort 5 von Cottet vom 29.01.2020, 08:43 Options

Da der Staat, nicht nur in D, den unbescholtenen Bürgern immer mehr über die Schulter schauen will, ist der Ruf nach legalen Gegenmaßnahmen mehr als verständlich und auch richtig. Erschreckend ist diese Sorglosigkeit, mit der sehr viele Internetuser diverse Maßnahmen einfach so bequem hinnehmen, nach denen sich die Stasi damals die Finger gerieben hätte.
Nicht ohne Grund bekommen Anonymisierungsdienste wie Tor oder JonDo immer mehr User, nicht ohne Grund benutzen immer mehr Menschen PGP oder GPG und diverse andere Programme, die die Privatsphäre schützen. Und sicher nicht grundlos haben sich etliche Tausend der Klage gegen die Vorratsadatenspeicherung angeschlossen. Hoffen wir mal auf Karlsruhe.

Zitat:
Nessus schrieb:

Der Provider wird sich ohne div. Grund einen Dreck um dein Surfverhalten scheren


Falsch! Stichwort: Datamining. Das Google Imperium zum Beispiel lebt davon. Lies dir deinen Vertrag mit deinem Internetprovider mal durch und schau in die AGBs. Rechtlich kannst du übrigens der Nutzung und Weitergabe deiner Daten widersprechen. Schriftlich per Einschreiben.


Zitat:
Mickey schrieb:

Ich persönlich habe z.B. kein Problem damit, mich in einem Geschäft namentlich vorzustellen


Interessant. Und warum nicht hier im Supportnet als treuer, langjähriger Member? Wie lautet dein Name, oder deine Anschrift?
Übrigens legt ein Geschäft nicht automatisch Logs von dir an und speichert diese, die deine ganzen Bewegungen im Laden nachvollziehen können und dabei noch sehen, von welchem Geschäft du kommst und in welches du nach dem Besuch gehst.


JaJa, sicher hat der Provider Loginname und Passwort, sonst könntest du dich ja gar nicht einwählen. Wie die Verbindung von deinem PC <----> ISP aufgebaut wird, spielt dabei keine Rolle ;-)

Antwort 6 von Mickey vom 29.01.2020, 08:58 Options

@Cottet,
nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Der "Ladenbesitzer" hier kennt meinen Namen und meine Adresse.

Gruss,
Mic

Bei Eingriffen ins System, die Registry oder Dateien erst eine Sicherung vornehmen©

Antwort 7 von Jaja vom 29.01.2020, 09:33 Options

Zitat:
JaJa, sicher hat der Provider Loginname und Passwort, sonst könntest du dich ja gar nicht einwählen. Wie die Verbindung von deinem PC <----> ISP aufgebaut wird, spielt dabei keine Rolle ;-)


hmm.. es ging hier eigentlich nur um die inhaltlichen daten wie z.b schon das passwort/nutzername bei der nutzung von externen diensten, wie. z.b. gmx oder google oder youtube oder dieses forum.

diese daten hat der provider sicher nicht, wenn mann immer schön per SSL einloggt...

kannst ja deinen traffic mal mitschneiden, da wirst du sehen, das du nichts siehst ;)

Antwort 8 von Cottet vom 29.01.2020, 09:42 Options

@ Mickey, nicht Erdbeeren und Kirschen mixen, das passt nicht ganz. Geschäft und Ladenbesitzer sind zwei verschiedene Dinge.


JaJa, achso, jepp, das stimmt natürlich.

Antwort 9 von Stupsi2k vom 03.02.2020, 07:01 Options

zitat o2:
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Antwort 10 von Jaja vom 03.02.2020, 08:48 Options

ja und? gängige praxis....

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