LAN-Verbindung unter Windows98 mit DSL-Flatrate
Hallo,
ich habe seit kurzem DSL-Flat und habe folgendes Problem. Sobald der Rechner gebootet hat, bin ich Online ohne das ich irgendein Browser gestartet habe. Erkennbar ist dies durch die Aktuallisierung des Vierenscanners. Von ISDN bin ich gewohnt erst einen Browser zu starten, ein Paßwort einzugeben und dann erst Online zu sein. Die Telekom kann mir da nicht weiterhelfen, da dies für DSL nicht vorgesehen ist. Das LAN Kabel auszustecken ist keine Lösung, da der PC total verbaut ist.
Nach dem Kumpel Schäuble die PC Durchsuchung auch noch rechtlich machen will, möchte ich halt bestimmen können, wann er die Möglichkeit dazu hat.
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Antwort 1 von riese vom 10.09.2019, 16:10 Options
Zitat:
Nach dem Kumpel Schäuble die PC Durchsuchung auch noch rechtlich machen will, möchte ich halt bestimmen können, wann er die Möglichkeit dazu hat.
hast du was ausgefressen ?? :-;
aber im ernst, wenn du dir eine kopie des lan icons auf den desktop legst, kannst du leicht aktivieren und deaktivieren
adam
Antwort 2 von bumbelbusch vom 10.09.2019, 16:14 Options
hi,
welche hardware hast du
hast du nen router wenn ja welchen
mfg
bumbelbusch
Antwort 3 von Softniete vom 11.09.2019, 08:20 Options
Hallo riese,
danke für deinen Tip, werde dies ausprobieren
Was ich ausgefressen habe?
Erkunde dich mal über den "Europäischen Haftbefehl" den sie während der WM letzten Jahres durchgedrückt haben.
Dann frag dich mal was Du nicht ausgefressen hast. :-)
Hallo bumbelbusch,
Die Hardware besteht aus:
PC mit Pentium II Prozessor
LAN-Karte von 3Com
Speedport W701V von Telekom
Antwort 4 von 2Qt2beStr8 vom 11.09.2019, 08:53 Options
hi,
das Speedport W701V von Telekom ist ein Router - da wurden wahrscheinlich die Einwahldaten von deinem Provider hinterlegt und daher ist der Router immer online und somit auch der Rechner sobald er hochgefahren ist.
Daher wird dir der Tipp aus Antwort 1 nicht viel bringen.
Um nicht ständig online zu sein, musst die die Einwahldaten vom Router entfernen und dir auf dem PC eine DFÜ-Verbindung mit den entsprechenden Einwahldaten anlegen
Gruss
DJ
Zitat:
2Qt2beStr8 schrieb am 11.09.2007 um 08:53
ist der Router immer online und somit auch der Rechner sobald er hochgefahren ist.
Bei deaktivierter LAN-Verbindung kann der Rechner kaum online sein. Der Tipp in Antwort 1 bringt daher sehr wohl etwas.
Gruß
Seven
Antwort 6 von 2Qt2beStr8 vom 11.09.2019, 09:20 Options
@SevenOffNein
du hast recht .. hatte ich verpeilt .. hatte es mit der dfü-verbindung verwechselt
Antwort 7 von besucherpete vom 11.09.2019, 09:21 Options
Zitat:
Die Telekom kann mir da nicht weiterhelfen, da dies für DSL nicht vorgesehen ist.
Das hat nichts mit der Art der Internetverbindung zu tun, sondern, wie die Verbindung hergestellt wird. Insofern ist diese Aussage nicht korrekt, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie tatsächlich so getroffen wurde.
Zitat:
Bei deaktivierter LAN-Verbindung kann der Rechner kaum online sein.
Natürlich kann man die LAN-Verbindung bei Bedarf (de-)aktivieren, sauberer wäre aber in der Tat die Methode, die Verbindung nicht vom Router, sondern vom Rechner aus aufzubauen.
Antwort 8 von Softniete vom 12.09.2019, 07:26 Options
Hallo,
Adams Lösung mit dem Icon auf dem Desktop funktioniert unter XP sehr gut, da ich aber etwas altmodisch bin, habe ich noch Win98, da geht es nicht.
Hat noch jemand eine Idee?
Auf jedenfall Danke für eure Hilfe
Softniete
Antwort 9 von sutadur vom 12.09.2019, 07:51 Options
Zitat:
Hat noch jemand eine Idee?
Immer noch Antwort 4: Stell die Verbindung nicht über den Router her, sondern manuell über eine DFÜ-Verbindung vom Rechner aus. Wenn sich der Router nicht entsprechend konfigurieren lässt, gibt es keinen Weg - außer natürlich einen anderen Router zu benutzen.
Zitat:
habe ich noch Win98, da geht es nicht.
Stümmt. Die Karte jedes Mal über den Gerätemanager zu deaktivieren, wäre ziemlich unbequem auf Dauer. Ein kürzerer Weg ist mir zumindest bei Win98 nicht bekannt.
M.W. ist es nicht möglich, das Speedport als DSL-Modem über DFÜ (und PPPoE) zu nutzen. Du könntest die Verbindung über das Routermenü ("automatisch verbinden" oder so ähnlich abhaken) bei Bedarf trennen/herstellen, was mir persönlich auch zu umständlich wäre.
Weitere Möglichkeit: Das Tool
Routercontrol trennt die Internetverbindung des Routers(!) mit einem Mausklick. Wenn man das Aktualisierungsintervall hoch genug stellt, verbindet es auch nicht (so schnell) automatisch neu.
Zitat:
da ich aber etwas altmodisch bin
Ich hätte da noch ein extrem altmodisches, aber 'ladenneues' DSL-Modem (Teledat 302) ovp rumliegen. Wenn du tauschen möchtest.... ^^
Gruß
Seven
Antwort 11 von ralfb vom 12.09.2019, 10:34 Options
Worüber wird hier überhaupt diskutiert... Die sog. "Online Durchsuchung" ist eine Ausspähung von innen, d. h. die Schlapphüte müssen irgendwie einen Tojaner ins System schleusen
Eine DFÜ-verbindung ist ja wohl das dümmste was man empfehlen kann wenn Angriffe von aussen abgewehrt werden sollen. Fehler in der Konfiguration oder eine Sicherheitslücke machen den Rechner direkt angreif bar ...dann würde ich doch die Routereinwahl bevorzugen, denn die NAT-Firewall blockt alle eingehenden Verbindungen
>> Ausnahmen: Portweiterleitungen auf Serverdienste
Ausserdem ...wenn ein Trojaner ins System geschleust werden soll geschieht das heutzutage von INNEN! Also durch preparierte Programme, Emails oder Webseiten ...oder bei Geheimdiensten schlicht durch Einbruch in die Wohnung.
Und Virenscanner u. Firewalls können umgangen werden. Man kann sich also nur wehren wenn man entsprechend alle Netzwerkaktivitäten von Zeit zu Zeit mit Tools wie Netzwerksniffern überwacht und richtig beurteilt. Ein Normalo-PC-Nutzer wird sich also kaum gegen Ausspähung durch Experten wehren können...
Meine Empfehlung:
Mach Dich nicht verrückt, bleibe bei Deiner Routerverbindung, halte Dein System aktuell, benutze Firewall und Virenscanner ...und wenn du Verdacht hast dass was nicht OK ist lasse den Rechner von einem Experten untersuchen ..lerne wie man sich effektiv absichert und wie man Bedrohungen einschätzen kann ...dies lernt man nur durch Erfahrung
mfg Ralf
Antwort 12 von ralfb vom 12.09.2019, 10:37 Options
Ergänzung:
Ist erst mal ein Eindringling im System nützt die Kontrolle über die Internetverbindung überhaupt nix, denn das Spionageprogramm wird unbemerkt im Hintergrund agieren...
Ralf
Sehe ich genau so wie du, Ralf. Doch des Users Wille ist sein Himmelreich.