Generell würde ich mich Antwort 1 anschließen, Daten unabhängig vom Betriebssystem auf einer eigenen Partition zu speichern. So kannst Du im Falle des Falles z.B. Windows neu installieren, ohne Deine Daten zu verlieren (natürlich ist eine Sicherung trotzdem nicht verkehrt).
Grundsätzlich bietet wohl mittlerweile jede aktuelle Linux-Distribution dem Benutzer die Möglichkeit, während der Installation die Partitionen entsprechen zu verändern und/oder anzulegen.
Wenn Du aber den obigen Vorschlag annehmen möchtest, würde ich Dir raten, zunächst mit einem eigenen Partitionstool wie z.B. GParted (enthalten etwa auf der
SystemRescueCd) die Partitionen vorzubereiten:
1. Verkleinern der aktuellen Windows-Partition auf z.B. 20 GB (das sollte für Windows XP und die Programme reichen, ggf. eben so groß, wie es benötigt wird).
2. Anlegen einer neuen Partition im nun freien Bereich der Festplatte (Dateisystem NTFS - oder FAT32, was es leichter macht, später unter Linux darauf zuzugreifen). Die Größe ergibt sich aus dem Rest, der noch übrig bleibt, wenn Du auch die voraussichtliche Größe der geplanten Linux-Partition mit berücksichtigst. In diesem Fall also könntest Du folgendes rechen:
160 GB Gesamtkapazität
- 20 GB Windows XP
- 20 GB Linux
= 120 GB Rest für die Datenpartition
Den nun restlichen freien Platz kannst Du später im Verlauf der Linuxinstallation entsprechend einrichten. So bleiben jedenfalls Dein Windows und Deine Daten schon mal unangetastet.
Natürlich hilft das nicht immer gegen unvorhergesehene Zwischenfälle (z.B. Stromausfall während der Partitionierung), aber im Regelfall läuft das problemlos.
Und dann sehen wir weiter ... :o)