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Fragevon koschka vom 02.09.2019, 14:48 Options

Lösung

Schreibmaschinentexte in Computerschrift transponieren?

Hallo,

gibt es ein bezahlbares Tool, mit dem man alte Schreibmaschinentexte in Computerschrift umformen kann und dann wie jeden regulären Computertext weiterbearbeiten? Schätze mal, das ist etwas für Spezialisten und teure Spezialanlagen...
Danke für jeden Rat
und Grüße
koschka


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Antwort 1 von PcDock vom 02.09.2019, 14:52 Options

Hi,

1. für dein vorhaben brauchst du eigentlich nur einen scanner und eine OCR -Software.

PcDock

Hardware lebt und ist eigenständig

Antwort 2 von Flupo vom 02.09.2019, 14:58 Options

Entsprechende Programme sind FineReader oder Omnipage.
Eine Übersicht zu solchen Programmen findest du hier.
Häufig sind Light-Versionen dieser Programme bei Scannern im Lieferumfang.

Gruß Flupo

Antwort 3 von koschka vom 03.09.2019, 18:22 Options

Hallo PcDock und Flupo,

vielen Dank für schnellen Rat!
Hat mich zum Probieren gebracht, und es sind extrem fehlerhafte Resultate dabei herausgekommen. Ich habe zweisprachige Texte (englisch und deutsch).
Mein Equipment:
ein EpsonPerfection1240U - Scanner mit OCR-Funktion,
eine uralte TextBridge 8, die wohl für die lausigen Resultate verantwortlich ist. Vielleicht aber ist auch mein Scanner schon veraltet?
Meine Frage:
Bringt es was, wenn ich TextBridge Pro 11 kaufe - oder kann der alte Scanner deren Fähigkeiten gar nicht ausnutzen?
Über OMNIPAGE und FINEREADER muss ich nochmal nachlesen.
Was tun?

Danke und Grüße
koschka

Antwort 4 von riese vom 03.09.2019, 18:24 Options

für mich ist finereader das beste prog.

adam

Antwort 5 von Aquarelle vom 03.09.2019, 18:28 Options

Sie dich mal in der nächsten Tanke nach PC-Zeitschriften um.
Die bieten immer wieder mal solche OCR-Programme - auch FineReader (auch mein Favorit!) - auf ihren DVDs als kostenlose Dreingabe an.

Antwort 6 von Roxysoft vom 03.09.2019, 18:28 Options

Hi,
stell beim scannen die Auflösung auf mind. 300 PPI (Pixel per inch). Je höher die Auflösung, desto besser das Ergebnis. Du solltest jedoch nicht über 600 PPI gehen, die Datei (Bild) wird dann zu speicherintensiv.

Gruß Rox

Antwort 7 von Miss_Gecko vom 03.09.2019, 18:42 Options

Hi,

Zitat:
Du solltest jedoch nicht über 600 PPI gehen, die Datei (Bild) wird dann zu speicherintensiv.


Solange man die Bilddateien nicht archivieren will, tut das doch nicht weh.

Bei schlechten Vorlagen oder schlechten Erstresultaten wähle ich gerade bei Texten auch oft die 600er-Auflösung, damit sie zuverlässiger ausgelesen werden können. Allerdings sind nicht alle Viewer in der Lage, große Dateien zu öffnen. Mit IrfanView geht's.

Gruß
Miss Gecko

Antwort 8 von Roxysoft vom 03.09.2019, 19:12 Options

@Miss_Gecko

prinzipiell hast Du recht. Aber ich hatte in all den Jahren nur einmal eine Vorlage, die ich mit 1200 ppi einscannen musste. Die Vorlage war so schlecht, dass ich den Text erst über Tonwertkorrektur 'sichtbar' und lesbar machen musste. Ansonsten komme ich eigenlich mit 300 ppi und gelegentlich mit bis zu 600 ppi (relativ kleiner Text) aus.

Gruß Rox

Antwort 9 von Miss_Gecko vom 03.09.2019, 19:17 Options

@Roxysoft

Wer lesen kann, ist doch im Vorteil ;-)

Zitat:
Du solltest jedoch nicht über 600 PPI gehen, die Datei (Bild) wird dann zu speicherintensiv.


Hast ja gar nix gegen die 600 PPI geschrieben...

Sorry!

Miss xxx

Antwort 10 von Snoopie vom 03.09.2019, 19:27 Options

@Koschka:
Abbyy Finereader ist auch mein Favorit. Ich arbeite hier mit der alten Version 5 und bin damit sehr zufrieden. Diese Version wurde damals mit meinem Scanner mitgeliefert.

Texte scanne ich gewöhnlich mit 300 dpi im Grauton- oder Schwarz-Weiss-Modus ein.

Eine Testversion von Finereader 8.0 (aktuelle Version) , die 15 Tage lang lauffähig ist, gibt es bei
www.das-download-archiv.de/download_file626.html

Im Übrigen würde ich dem Vorschlag von Aquarelle folgen, und ggf. mal in PC-Zeitschriften blättern, manchmal bieten die auf ihren Begleit-CDs tatsächlich solche Programme an. Oder Du googelst mal nach OCR und Shareware ...

Viel Erfolg,

Snoopie

Antwort 11 von Roxysoft vom 03.09.2019, 19:32 Options

@Miss_Gecko

Zitat:
Hast ja gar nix gegen die 600 PPI geschrieben...


... weshalb sollte ich, es ist für Koschka auch interessant zu wissen, was man in Ausnahmefällen machen kann. Das es durchaus vorkommen kann, dass man noch höhere Auflösungen einstellen muss um ein brauchbares Ergebnis zu erhalten. Soweit stimme ich Dir also durchaus zu.

Gruß Rox

Antwort 12 von Flupo vom 04.09.2019, 10:36 Options

Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Vorlagen möglichst exakt ausgerichtet gescannt werden.
Abweichungen (Drehung des Bildes) um ein-zwei Grad wirken sich schon verheerend auf das OCR-Ergebnis aus.

Gruß Flupo

Antwort 13 von riese vom 04.09.2019, 10:42 Options

Zitat:
Abweichungen (Drehung des Bildes) um ein-zwei Grad wirken sich schon verheerend auf das OCR-Ergebnis aus.


nicht bei finereader

adam

Antwort 14 von Luke_Filewalker vom 04.09.2019, 10:42 Options

Hi

So würde ich auch vorgehen. Vorlagen ganz normal scannen und Finereader vorsetzen.

Antwort 15 von koschka vom 04.09.2019, 10:57 Options

AN ALLE !!!
die geantwortet haben - VIELEN, VIELEN DANK !!!

Bin jetzt rundum gut gerüstet und hoffe, günstig an den FineReader zu kommen.

Grüße aus Nürnberg
koschka

Antwort 16 von Snoopie vom 04.09.2019, 14:16 Options

Hi Koschka,

ausser bei der in Antwort 10 von mir genannten URL kannst Du auch direkt bei Abbyy eine "Try&Buy"-Testversion vom Finereader 8.0 kostenlos runterladen:
www.abbyy.de - dort auf die Download-Seite gehen ...

Viele Erfolg!

Snoopie
.

Antwort 17 von Snoopie vom 07.09.2019, 09:02 Options

Noch ein Hinweis zu OCR:
Laut Vorankündigung im aktuellen Heft soll es im nächsten Heft der Zeitschrift PC-Praxis (11/2007, ab 5.10.2007 im Handel) einen Artikel "Scannen statt Tippen" geben. Da soll es um Scanner und Texterkennungssoftware gehen.

Snoopie

Antwort 18 von koschka vom 07.09.2019, 09:59 Options

Hallo Snoopie,

ich bin schon intensiv dabei, die Testversion des FineReaders zu nutzen. Bis auf den Preis kann man mit diesem Programm wirklich zufrieden sein.

Trotzdem kann einen der avisierte Artikel in PC-PRAXIS nur schlauer machen. Danke für den Tipp
und Grüße
koschka

Antwort 19 von Miss_Gecko vom 07.09.2019, 20:24 Options

@Koschka

Von der FineReader-Testversion war ich auch ganz begeistert. Hatte vorher verschiedene Freeware-Programme ausprobiert, die jedoch sehr schlechte Ergebnisse geliefert und damit enorm viel Nachbearbeitung gekostet hatten.

Da ich den Preis für die FineReader-Vollversion auch recht schmerzhaft fand, hatte ich damals nach Alternativen gesucht und gefunden. Ältere Versionen von FineReader bekommt man meist für einen Bruchteil des Preises der aktuellen Version, siehe z.B. bei Amazon.

Da ich mit der Testversion meine paar Scans abschließen konnte, habe mir bisher aber noch keine Vollversion angeschafft.

Gruß
Miss Gecko

Antwort 20 von Snoopie vom 07.09.2019, 21:13 Options

@ Koschka:

Die Idee von Miss Gecko, eine ältere Version von Finereader gebraucht zu erwerben finde ich echt gut! Es muss ja nicht unbedingt immer das neueste sein.

Ich arbeite hier wie schon erwähnt mit der alten Finereader "Version 5.0 Home", die mit meinem Scanner mitgeliefert wurde, und bin damit sehr zufrieden.

Als Beispiel: Ich habe gerade vorhin wieder mal ganz trickreich einen Text eingelesen: Nachdem der auf dem Bildschirm befindliche Text aus einem Anwendungsprogramm sich hartnäckig weigerte, per Copy und Paste übernommen zu werden, habe ich es mit einem Screenshotprogramm, welches in solchen Fällen meistens hilft, probiert. Aber auch das war vergebliche Mühe, ich bekam nur ein schwarzes Rechteck.
Nun habe ich "Trick 17" eingesetzt: Vor dem Bildschirm auf einem Stativ die digitale Kamera aufgebaut und dann ohne Blitz und wegen der Verwacklungsgefahr mit Selbstauslöser das Schirmbild fotografiert. Die Bilderdatei wurde anschliessend mit einem Bildbearbeitungsprogramm etwas optimiert, der Kontrast verstärkt und das Ganze etwas aufgehellt. Dann wurde diese Datei dem Finereader angeboten, und siehe da: der Text konnte fehlerfrei übernommen werden!

So mancher wird ob dieser Lösung vielleicht einen Lachkrampf kriegen. Aber egal: Hauptsache, es hat funktioniert! Und es zeigt, dass der Finereader selbst in einer älteren Version doch ganz gute Ergebnisse liefern kann.

Gruss,
Snoopie

P.S:
Ggf. könnte man einen gebraucht erworbenen Finereader älterer Version doch auch upgraden auf die neueste Version.

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