Kann mir langsam nicht mehr alle Passwörter merken. Kennt jemand eine gute Passwortdatenbank??
Hallo,
ich wollte eine Passwortdatenbank ausprobieren, wie bspw. Keepass. Kennt ihr solche Programme und wisst ihr, ob sie wirklich sicher sind? Denn sind sie es nicht, bräuchte man nur ein einziges Passwort zu knacken, um an alle Pins, Passwörter, TANs und was weiß ich zu kommen.
Oder lieber in eine unscheinbare Word-Datei packen und mit truecrypt wegsperren?
kell
Antwort schreiben
Antwort 1 von mastertux vom 03.08.2019, 22:04 Options
keepass
steganos locknote
truecrypt
sticky password
gnupg + winpt
...
tools gibt es da genug.
meine meinung: auf dem pc ist nichts wirklich sicher. deshalb gehören passwörter, pins, tans, ... nicht auf einen pc. wozu hat der mensch ein gehirn?
Antwort 2 von Poison vom 03.08.2019, 22:17 Options
Sichere Passwörter - leicht zu merken:
Denk Dir einen Satz aus - der mit dem jeweiligen Zugang in Zusammenhang steht.
z.Bsp.
DimP4dQz.
D ...Das
i ....ist
m....mein
P....Passwort
4....für (for engl)
d....den
@.. Mail
Z...Zugang
. Satzende = Punkt
So ähnlich und Du hast alles im Kopf :-)
LG Poison
Antwort 3 von Poison vom 03.08.2019, 22:20 Options
Sorry hab mich verschrieben: DimP4d@z. :-))
Gruss Posion
Antwort 4 von LoLo vom 03.08.2019, 22:20 Options
Hi, KeePass1.07 brauchst nicht zu installieren, läuft auch vom Stick oder Diskette. So hast du deine Daten immer an Mann.
Download:
http://keepass.sourceforge.net
Antwort 5 von kellos vom 03.08.2019, 22:27 Options
Wozu hat der Mensch einen Computer? Kommunikation läuft doch auch von Angesicht zu Angesicht! Schreiben kann man doch auch mit der Hand! Wozu denn einen Löffel benutzen?! Und wozu gibt es eigentlich die Groß- und Kleinschreibung?
Du weißt absolut nichts über Personen, die hier Anfragen stellen und dementsprechend nichts darüber, welche Mengen und Arten von Passwörtern ich mir merken und schützen muss . Abgesehen davon hat nicht jeder ein gutes Gedächtnis bzw. hat jeder begrenzte Kapazitäten, die er möglicherweise anders einsetzt als du es tust. Und wer weiß? Vielleicht habe ich einen körperlichen Defekt und suche Hilfe?
Also, wer mir nicht helfen will, soll es gerne sein lassen, aber solch dumme Sprüche brauche ich nicht. Vielleicht ist das hier eine kleine Überreaktion, aber die Art, wie manche miteinander kommunizieren so langsam satt.
"wozu hat der mensch ein gehirn?" -> Das heißt für mich: "Wozu hast du ein Gehirn?" Für alle anderen, die das hier lesen müssen: Tut mir leid. Aber das musste ich loswerden.
Antwort 6 von kellos vom 03.08.2019, 22:31 Options
@Poison:
Vielen Dank, aber ich weiß sehr gut darüber Bescheid, wie man gute Passwörter erstellt. Meine sind alle etwa 20 Zeichen lang, weil ich nicht nur private Daten sichern muss. Weil man aber keine Passwörter doppelt benutzen sollte, kann ich sie mir eben alle nicht mehr merken bzw. habe ich langsam Angst, welche zu vergessen.
Daher meine Frage: Hat jemand eine Ahnung, ob diese Programme leicht zu knacken sind?
@LoLo:
Danke. Habe ich mir gleich runtergeladen.
Antwort 7 von mastertux vom 03.08.2019, 22:38 Options
1) was sch... du mich von der seite an? ich habe dir 5 lösungen genannt, mit denen du passworte und co auf dem pc speichern kannst. also sag nicht, dass ich nicht helfen will.
2) ich bleibe dennoch bei der meinung, dass aus sicherheitsgründen passwörter und co nichts auf dem pc zu suchen haben. über den vorschlag mit usb-stick kann man ja noch reden.
3) klar gibt es menschen mit körperlichen oder geistigen beeinträchtigungen. und ich will in dieser hinsicht auch nichts sagen.
jedoch fiel mir in diesem zusammenhang heise von heute morgen ein - stichwort "digitale demenz".
sollte ich dir zu nahe getreten sein - sorry.
aber auf grund deiner antwort werde ich mein gehirn bestimmt nicht mehr in diesem thread einsetzen.
Antwort 8 von brshna vom 03.08.2019, 23:01 Options
firefox?
tipp: master passwort aktivieren.
Antwort 9 von kellos vom 03.08.2019, 23:28 Options
@mastertux:
Dann tut es mir auch leid. Ich habe deinen letzten Satz dann wohl fehlgedeutet und habe mich daher angegriffen gefühlt.
@brshna: Es geht um Passwörter für Daten wie PIN-Codes, TANs usw. Trotzdem danke.
Antwort 10 von Cottet vom 04.08.2019, 08:26 Options
Das oben erwähnte KeyPass benutzt wahlweise AES oder Twofish als Algorythmus. Diese Verfahren sind sicher bei richtiger Passwortauswahl.
Das Programm startet direkt mit einem Doppelklick, wird also nicht installiert wie schon gesagt, legt aber trotzdem ein paar wenige Files in C: (...) ab.
Eine "richtige" portable Version bekommst du bei
PortableApps.com.
Antwort 11 von Opa53 vom 04.08.2019, 09:02 Options
Hallo kell,
normalerweise merke ich mir meine Passwörter, aber manche benutzt man ja so selten, dass sie schon mal aus dem Gedächtnis verschwinden können. Für die Sicherung meiner zahlreichen Zugangsdaten und Passwörter für den Fall der Fälle verwende ich jedoch kein spezielles Programm, sondern eine von zig-tausenden Bilddateien auf meinem Rechner.
Ich erstelle aus einem ganz normalen Bild ein neues mit zwei Ebenen. In die zweite Ebene füge ich mit dem Textwerkzeug die zu sichernden Informationen ein und speichere diesen 'Entwurf' dann ab. Anschließend ändere ich die Dateierweiterung auf JPG und schon ist mein 'Passwort-Depot' ein x-beliebiges Bild unter vielen. Um an diese Daten heranzukommen müssten sämtliche (aktuell 49.807) JPG-Dateien auf meinem PC hinsichlich der falschen Extension geprüft, auf die korrekte Extension umbenannt und auch noch mit der richtigen Software geöffnet werden. Erst dann werden diese Daten auf dem Monitor angezeigt. Ich glaube kaum, dass bisher ein Spähprogramm entwickelt wurde, welches aus der Pixelanordnung der zweiten Ebene eines Bildes Zugangsdaten und Passwörter auslesen will.
Falls dem nicht so ist, würde mich eine abschließende Antwort auf deine Frage allerdings auch interessieren.
Gruß vom
Opa
Antwort 12 von sutadur vom 04.08.2019, 12:36 Options
Zitat:
Meine sind alle etwa 20 Zeichen lang ...
Na, da kann ich verstehen, dass man ein Tool benötigt. Aber ich denke auch, dass man es auch übertreiben kann. Natürlich sind längere Passwörter sicherer, aber sooo sicher müssen sie sicher nicht sein.
Wie auch immer, ich nutze für sowas ab und an mal
http://www.alle-meine-passworte.de
Antwort 13 von sutadur vom 04.08.2019, 12:38 Options
Nachtrag:Zitat:
Ich glaube kaum, dass bisher ein Spähprogramm entwickelt wurde, welches aus der Pixelanordnung der zweiten Ebene eines Bildes Zugangsdaten und Passwörter auslesen will.
Mag sein, aber das wäre mir persönlich zu viel Aufwand. Du selbst musst ja dann bei Bedarf auch erst die Datei umbenennen und öffnen ...
Antwort 14 von Opa53 vom 05.08.2019, 11:58 Options
@sutadur,
ich sagte:
Zitat:
für den Fall der Fälle
also nur für den Fall, dass mich mein Gedächtnis mal im Stich lässt. Als ständiges Arbeitsmittel wäre mir das auch zu aufwändig.
Gruß vom
Opa