Speichern in Word funktioniert nicht
Hallo, Freunde.
Ich schreibe gerade meine Diplomarbeit. Ich speichere jeden Arbeitsschritt ab, also mindestens alle 5 Minuten. Die Arbeit umfasst 12.500 Wörter, 3 Fotos, 9 Diagramme und 4 aus Autoformen zusammengefasste Grafiken auf 72 Seiten und ca. 9 Megabyte Größe.
Gestern beim Abspeichern des letzten Arbeitsschrittes, bei dem ich sorgar etwas rausgelöscht habe, bekomme ich plötzlich die Fehlermeldung, dass der Datenträger voll ist oder zuviele Datein offen sind.
Meine Lösungsansätze:
- Alle nicht benötigten Programme aus der Taskleiste und dem Taskmanager schließen
- Alle Explorerfenster schließen
- Alle Worddokumente außer der Arbeit schließen
Kein Erfolg
-Obwohl ich noch 34 Gigabyte Platz auf der Festplatte habe, habe ich
redundante Programme gelöscht, danach waren es 37 Gigabyte.
- Ich habe Windows den Hauptspeicher automatisch verwalten lassen
Kein Erfolg
- Ich habe das Dokument zu unterteilen versucht. Wenn ich aber die ersten 20 Seiten in einem neuen Dokument speichere, lässt sich das neue File nicht öffnen ( "Pfadangabe nicht korrekt. Bibliotheken nicht verfügbar")
Was kann ich tun, um meine Arbeit wieder speichern und zu Ende führen zu können. Auch eine Speicherung auf einem USB-Stick schlägt fehl; der hat ja auch nur 800 Megabyte frei.
Bitte helft mir, es ist doch soo wichtig!
Ry
PS: Ich speichere alle 10 Minuten und jeden Abend sichere ich meine Arbeit auf USB-Stick, d.h. ich habe schon alle Backup-Möglichkeiten ausgeschöpft, also bitte keine Nachlässigkeitsvorwürfe.
PSS: Betriebssystem = Windows XP SP2 Office = Word 2000
Noch Fragen? Bitte gerne stellen!
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Antwort 21 von Arno_Nym vom 05.08.2019, 23:02 Options
Zitat:
Wenn aber die Seitenzahl eines Worddokuments die 30 Seiten-Marke knackt, liegt die Wahrscheinlichkeit schon bei ca. 50. Bei 75 Seiten - wie in Ihrem Fall - ist sie dann schon praktisch bei 90%
Das ist maßlos übertrieben. Wenn das wirklich oft passiert, dann liegt es eher an einem softwaremäßig verramschten Rechner oder Fehlbenutzung des Anwenders.
Arno
Antwort 22 von romeoyankee vom 11.08.2019, 14:21 Options
So pauschal kann man das nicht sagen, dass es übertrieben wäre. Es kommt auch darauf an, wie viele Objekte sich dem Word-Dokument befinden. Man kann jedes Word mit 10 Seiten Bilder-Collage in die Knie zwingen, wobei 75 Seiten Rohtext mit hoher Wahrscheinlichkeit noch problemlos dargestellt werden.
Dass bei OpenOffice dieses Problem gleichmaßen hätte bestehen können, steht wohl außer Frage. Und bloß weil OpenOffice unter anderen Vorraussetzungen entstanden ist, besteht auch da eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von korrupten Datein.
Ich verbitte mir die Äußerung, einen Bedienungsfehler begangen zu haben. Der Computer, an dem ich gearbeitet habe, wird alle 6 Monate per Drive Image wieder in einen Zustand zurück versetzt, in dem er stabil funktioniert hat, daher ist eine "Verramschung" auszuschließen. Und die Diagnose des Datenretters sprach von einem "Software-Problem oder einem Schaden an der Festplatte genau an dieser Stelle".
Ich möchte dann gerne wissen, wie eine falsche Prüfziffer durch einen Bedienungsfehler entstanden sein soll!!!
Und 75 Seiten Diplomarbeit ist in jedem Fall ein größeres Dokument, als der dreiseitge Serienbrief an die Kunden, der von den meisten Wordbenutzern täglich erstellt wird.
Größere Dokumente mögen vielleicht möglich sein, gehören aber bestimmt nicht zum durchschnittlichen, alltäglichen Geschäft.
Kunden, die Dokumente solchen Umfangs verwenden, würden sich bestimmt anderer Programme und Formate bedienen.