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Fragevon Herman vom 09.04.2019, 00:01 Options

Können Software/Abstürze die Hardware beschädigen?

Hallo

Ich bin ein PC-Anfänger und habt deshalb eine vielleicht dämliche Frage:

Kann meine Hardware durch Software beschädigt werden?

z.B. kann durch eine fehlerhafte Treiberversion meine Grafikkarte kaputt gehen?

Und nimmt meine Hardware (auch meine Festplatte) schaden wenn mein PC ständig abstürzt?

Bitte um schnelle Antwort ( muss nicht lang sein)


Gruß

Herman


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Antwort 1 von harrrharrr vom 09.04.2019, 00:02 Options

Einfach beantwortet, nein.

Gruß
harrr

Antwort 2 von Herman vom 09.04.2019, 12:57 Options

Dann bedanke ich mich für die schnelle Antwort.


(Ich danke bisher das zumindest die Festplatte schaden davon nimmt weil ja der Lesekopf beeinträchtigt wird)

Antwort 3 von damefrau vom 09.04.2019, 13:56 Options

Zitat:
kann durch eine fehlerhafte Treiberversion meine Grafikkarte kaputt gehen?

das möchte ich nicht ausschliessen. falsche treiber können durchaus hardware beschädigen. zb. kann ein monitor draufgehen, wenn er mit falschen einstellungen betrieben wird.
Zitat:
(Ich danke bisher das zumindest die Festplatte schaden davon nimmt weil ja der Lesekopf beeinträchtigt wird)

der leskopf wird nicht von softwareabstürzen beeinträchtigt. er kann von hardwareabstürzen beschädigt werden. zb. wenn der computer vom schreibtisch auf den boden abstürzt.

Antwort 4 von harrrharrr vom 09.04.2019, 14:04 Options

Zitat:
das möchte ich nicht ausschliessen. falsche treiber können durchaus hardware beschädigen. zb. kann ein monitor draufgehen, wenn er mit falschen einstellungen betrieben wird.

Was soll der Quatsch eigentlich? Wenn du keine Ahnung hast, dann lass es lieber. Wenn der Monitor irgentwelche Einstellungen nicht unterstützt, dann bleibt er eben dunkel oder zeigt irgentwelche Sonderheiten wie nur halbes Bild oder Ähnliches.

harrr

Antwort 5 von damefrau vom 10.04.2019, 00:33 Options

Zitat:
Wenn der Monitor irgentwelche Einstellungen nicht unterstützt, dann bleibt er eben dunkel

ja und zwar für immer. ;-) diesen schutzmechanismus haben eben nicht alle monis.

Antwort 6 von Arno_Nym vom 10.04.2019, 08:35 Options

Hmm, möchte mal sehen was passiert, wenn ein buggy Treiber die Grafikkarte mit - sagen wir mal - 50% höherer Taktfrequenz ansteuert?

Ob das die Graka von harrrharrr schadlos übersteht?

Arno

Antwort 7 von Luke_Filewalker vom 10.04.2019, 09:27 Options

Zitat:
harrrharrr schrieb am 09.04.2007 um 00:02

Einfach beantwortet, nein.

Einfach gekontert, stimmt nicht (ganz).

Es gab definitiv eine Zeit in der ich sofort und ohne zu zögern das gleiche wie Du gesagt hätte.

Heutzutage allerdings, sind viele Hardwarekomponenten von Privatepersonen "updatebar, Thema Firmware z.B. Auch sind andere Komponenten wie eben gerade Grafikkarten per Software bezüglich Hardwareeigenschaften änderbar, Thema Taktfrequenz z.B.. Auch Motherboards lassen sich heutztage umfangreich in Bereichen ändern, die früher im wahrsten Sinne des Wortes "fest verdrahtet" waren. Zum Beispiel bezüglich den ganzen Taktfrequenzen/Timings wie FSB/ CPU/ RAM/ Northbridge/ Southbridge usw. usf. Und wie viele wissen, muss man bei modernen Boards dafür nicht mal unbedingt ins Bios. Es kann also eine Software dafür eingesetzt werden und Software kann Fehler haben oder es können von den Herstellern nicht vorhersehbare Konstellationen an Hard und Software auftreten.

Eben durch die vielfältigen Einstellmöglichkeiten per Software ist es durchaus vorstellbar, Hardware zu schädigen. Aber: in der normalen Praxis eher unwahrscheinlich da moderne Komponenten normalerweise einen gewissen "Selbschutz" haben. Allerdings, ältere CPU's ohne solchen Schutz, aber bereits mit der Möglichkeit die Taktfrequenzen per Software einzustellen (entsprechendes Motherboard und Tool vorausgesetzt), oder auch ältere Grakas sind durchaus gefährdet.

Übrigens lassen sich (sehr alte) Monitore problemlos schädigen, nämlich solche die noch keine Schutzmechanismen gegen zu hohe Taktfrequenzen haben, einen solchen uralten Minimonitor haben wir z.B. im Serverraum an einem der Server. *g*

Mal wieder etwas weiter ausgeholt, jedoch stimmt heutzutage die Aussage einfach nicht mehr ganz, dass Hardware nicht durch Software beschädigt werden kann.

Antwort 8 von Herman vom 10.04.2019, 14:03 Options

Hallo Luke_Filewalker, danke für die ausführliche Antwort!

Zitat:
Heutzutage allerdings, sind viele Hardwarekomponenten von Privatepersonen "updatebar, Thema Firmware z.B. Auch sind andere Komponenten wie eben gerade Grafikkarten per Software bezüglich Hardwareeigenschaften änderbar, Thema Taktfrequenz z.B.. Auch Motherboards lassen sich heutztage umfangreich in Bereichen ändern, die früher im wahrsten Sinne des Wortes "fest verdrahtet" waren. Zum Beispiel bezüglich den ganzen Taktfrequenzen/Timings wie FSB/ CPU/ RAM/ Northbridge/ Southbridge usw. usf. Und wie viele wissen, muss man bei modernen Boards dafür nicht mal unbedingt ins Bios. Es kann also eine Software dafür eingesetzt werden und Software kann Fehler haben oder es können von den Herstellern nicht vorhersehbare Konstellationen an Hard und Software auftreten.


Gut aber hierfür muss man ja schon selbst an verschiedenen Einstellungen rumspielen und das tue ich nicht.

Also verstehe ich es richtig, solange man keine Firmware draufspielt und die Taktfrequenz nicht per Treibersoftware verändere, kann die Software keinen Schaden an der Hardware vornehmen

Antwort 9 von Luke_Filewalker vom 10.04.2019, 16:19 Options

Zitat:
Herman schrieb am 10.04.2007 um 14:03

Also verstehe ich es richtig, solange man keine Firmware draufspielt

Okay, ich denke ich muss zum Thema Firmware noch etwas bemerken: Firmware genauso wie auch das BIOS ist Software. Software wird von Menschen entwickelt und die sind bekanntermassen nicht perfekt. Wäre dem so, würde ich Scotty bitten mich hoch zu beamen und auf einem anderen Planeten auszusetzen. ;) Das Thema Firmware war jetzt nur eines von vielen Beispielen. Gerade weil Firmware sozusagen die (fast) letzte Verbindung zur Hardware darstellt, wird gerade diese Software von den Herstellern sehr umfangreich und gründlich getestet. Ich wüsste im Moment nicht, dass im Falle eines Firmware Updates Hardware beschädigt wurde. Das dagegen irgendwas nicht mehr so gut wie vorher läuft, hab ich dagegen schon öfters feststellen müssen. Aber: Alte Firmware wieder aufgespielt und es funktioniert wieder wunderbar.

So erlebt z.B. beim aktuellen Motherboard meines primären Computers. Ich kann es nur mit dem ersten Update des BIOS benutzen, alle weitere BIOS Versionen sorgen auf meinem System dagegen für leichte bis massive Probleme auf verschiedenen Gebieten.

Zitat:
und die Taktfrequenz nicht per Treibersoftware verändere, kann die Software keinen Schaden an der Hardware vornehmen

In der Regel zeigt die entsprechende Software dem Benutzer recht deutlich bis wohin er was ändern kann und/oder blockiert riskante Einstellungen oder zeigt zumindest eine Warnung.

Ein Problem wäre eher das hier:
Zitat:
Arno_Nym schrieb am 10.04.2007 um 08:35

Hmm, möchte mal sehen was passiert, wenn ein buggy Treiber die Grafikkarte mit - sagen wir mal - 50% höherer Taktfrequenz ansteuert?

Das ist ein durchaus ernst zu nehmendes Risiko und könnte jederzeit passieren. Da ich selbst Entwickler bin, kann ich mich auch gut in eine solche Situation hinversetzen, bzw. verstehen wie sie entstehen kann. Angenommen der Entwickler des Treibers hat zig Konstellationen an Hard- und Software mit der neuen Treiberversion getestet ohne Probleme. Im Code ist aber eine kleine unentdeckte "Designschwäche" (muss noch nicht mal ein Bug sein) die ein bestimmtes Problem auf dem Computer xyz nicht abfängt und so evtl. die Taktfrequenz stark anhebt, dass die GPU tatsächlich Gefahr läuft beschädigt zu werden. Durchaus denkbar. Wobei wie geschrieben moderne GPUs wie auch CPUs einen "Selbstschutz" haben der schlimmeres verhindert, meist gekoppelt mit internem Temperatursensor.

Das war die etwas längere Fassung und hier eine kurze auf Deine Hauptfrage: Kann Hardware durch Software beschädigt werden?

Unter normalen Bedingungen und normaler Benutzung innerhalb der dafür vorgesehenen Grenzen eher unwahrscheinlich. Aber technisch gesehen durchaus möglich.

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