Hi
Zitat:
astigoby schrieb am 09.03.2007 um 14:54
das problem ist nur, wie kann man sichergehen, das die emails, welche im klartext gesendet werden, nicht mitgelesen werden und somit das passwort ausgespäht wird und jemand unter falschem namen dokumente hinschickt?
Ohne Verwendung von Verschlüsselung und/oder Signaturen? Simpel: gar nicht!
Zitat:
klar, man könnte auf pgp setzen, um die mail zu verschlüsseln, aber der aufwand dahinter ist zu groß.
Das hängt von Deiner Schnittstelle ab, z.B. wie sie arbeitet. Eigentlich wäre das sogar ganz einfach, da sich GPG oder auch PGP komplett per Kommandozeile steuern lassen. Alle Vorgänge könnten also automatisiert werden.
Ein paar Überlegungen:
Das Thema digitale Unterschrift und/oder Verschlüsselung liegt leider noch immer im elektronischen Entwicklungsland. Es gibt einfach keine wirklichen Standards.
Problem ist, jeder E-Mailclient macht es anders, falls überhaupt. Am praktikabelsten sind immer noch PGP/GPG Plugins, gibts für viele Mailclients. Leider ist der Umgang mit GPG/PGP für Personen die sich noch nie mit soetwas beschäftigt haben einfach zu kompliziert/aufwendig. Ohne ein Minimum an Grundwissen gehts einfach nicht. Besser beim Punkt Bedienbarkeit sind da oft die kommerziellen Produkte, aber die kosten eben Geld.
Nächster Punbkt Deines Vorhabens: Das E-Mail-Protokoll ist denkbar schlecht geeignet für grössere Dateianhänge. Solange es kleinere Dateien, sagen wir ein paar hundert KB, ist das ok. Bei grösseren Dateien darf aber nicht vergessen werden, dass hier der Overhead zum tragen kommt. Jede angehängte Datei wird um ca. 35% "aufgeblassen", die genauen Werte hab ich grad nicht im Kopf.
Eine Alternative wäre z.B. bei einem Domain Provider eine entsprechende Domain zu mieten und darin FTP-User anzulegen mit Zuordnung natürlich zu getrennten Verzeichnissen. Hier würde zum einen der Overhead wegfallen und wäre zum anderen auch bedeutend einfacher beim Einrichten und Verwalten für Dich, als eine eigene E-Mail Schnittstelle zu entwickeln.