Vorsicht! 1&1 Rechnung per Email
Hallo,
nachdem von der GEZ Fake-Rechnung per E-Mail mit Dateianhang verschickt wurden kommt jetzt von 1&1 eine ähnliche Variante mit einer Rechnung_PDF.exe. Also vorsicht! Mein Bruder wurde fast zum Opfer. Witzig ist, das die Erzeuger dieser E-Mail den Hinweis schon selber geben. Man solle die Datei Rechnung_PDF.exe öffnen.
Gruss
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Antwort 1 von johan1245 vom 31.01.2019, 12:24 Options
hi,
ja,das kursiert leider.
Es ist so, dass solche Rechnungen nie per mail verschickt werden.
Und pdf.exe sagt ja wohl genug.
Gruß,
Johannes
...unglaublich wieviele leute noch immer darauf hereinfallen. Hier sollte mal dringend und massiv Aufklärungsarbeit geleistet werden. Dabei sollte sich ein Satz in das Gedächtnis der Leute "einbrennen":
Eine unerwartete E-Mail eines unbekannten Absenders die einen ebenso unerwarteten Dateianhang enthält, sollte erst gar nicht geöffnet werden, schon gar nicht der Dateianhang.
Dateianhänge, erst recht ausführbare Dateien, sollte nur von als vertrauenswürdig geprüfte Absender geöffnet werden. Und um das festzustellenm sollte Kontakt mit dem Absender aufgenommen werden (können), oder aber die E-Mail digital signiert sein. Letzteres ist pures Wunschdenken, dass kostet ja wieder zusätzlich Arbeit und Mühe sich mit digitalen Unterschriften auseinander zu setzen.
Antwort 3 von rabies vom 31.01.2019, 12:33 Options
Zitat:
Es ist so, dass solche Rechnungen nie per mail verschickt werden.
Falsch. 1und1 schickt sehr wohl seine Rechnungen per Email. Und zwar als PDF.
@Greg,
die gefälschten 1&1-Mails waren bereits vor den GEZ-Mails da. ;-)
@Johannes,
1&1 verschickt die Rechnungen sehr wohl als Mail-Anhang. ;-) Der Kunde wird aber in der Mail immer mit Namen angesprochen, was bei den gefälschten Mails nicht der Fall ist.
Gruß
Pausenfüller
Antwort 6 von johan1245 vom 31.01.2019, 12:42 Options
danke, Rabies und Pausenfüller,
wusst ich nicht, sorry.
LG,
Johannes
Antwort 7 von greg68 vom 31.01.2019, 16:03 Options
Das ist genau der Punkt: Mein Bruder ist bei 1&1. Der Betrag von 59 Euro ist ja eigentlich witzlos. Damit die Leute die Datei anklicken sollte man vielleicht mehr verlangen, so 500 Euro und schon klickt man panisch drauf. Das soll jetzt kein Tipp für diese Gesäße sein.
Die Frage ist: Könnte ich meinem Opa empfehlen ins Internet zu gehen wenn er Gefahr liefe solch einen Stuhlgang auf seinem Rechner zu bekommen? Ist es nicht ein Fehler Leute ins IN gehen zu lassen die Festplatte nicht von Grafikkarte unterscheiden können? Ich bin da sehr skeptisch obwohl ich die Vorzüge des IN zu schätzen weiß.
Gruss Gregor