Grafikkarte defekt? Radeon 9250SE
Vielleicht bekomme ich ja hier von euch Hilfe....seit einiger Zeit habe ich immer wieder PC-Abstürze. Manchmal startet er ohne Vorwarnung einfach neu, oder das Bild gefriert ein. Manchmal funktioniert dann der Sound noch weiterin und die Maus lässt sich noch bewegen, aber manchmal eben auch nicht. Die CPU-Temperatur ist im normalen Bereich. Meistens benutze ich den PC nur zum arbeiten mit MS Office/Corel-Grafik-Anwendungen. Aber ab und an spiele ich auch online CounterstrikeSource über Steam oder über LAN (Hamachi) Anno 1701. Kurzum- ich hab neu formatiert. Und wieder dasselbe, obwohl ich jetzt die neuesten Treiber für die GraKa installiert habe. Für Anno benötge ich DirektX9c, was ich installiert habe, das läuft auch solange bis er eben neustartet, kann aber schon mal 1,5 h dauern bis es soweit ist. Auch wenn ich ganz normal online unterwegs bin, kann es sein dass der PC einfriert bzw. neustartet. Kann das an der Grafikkarte liegen. Oder habt ihr noch andere Ideen. Und jetzt ein neues Prob mit Counterstrike: Ich seh da alles normal, außer wenn geschossen wird, dann sehe ich nur tolle bunte Vektorgrafiken. Ach ja, einen RAM-Test habe ich gemacht, der lief problemlos die ganze Nacht durch. Zum System: Athlon64 3000+, Win Xp SP2, 512 MB Ram, Asus K8V-X Mainbord, ATI Radeon 9250 SE 128 MB...Vielleicht hat je jemand eine Idee...ich würde mich freuen
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Antwort 1 von SuF vom 30.01.2019, 07:07 Options
Ergänzung: Catalyst 6.11 ist installiert
...möglich wäre ein Netzteil, das langsam aber sicher den Geist aufgibt...
..und natürlich ein Temperaturproblem im Rechner... ist die GraKa aktiv gekühlt?
MfG, Benne
Antwort 3 von SuF vom 02.02.2019, 21:28 Options
Erst einmal Danke für deine Hilfe...also die Abstürze kommen eigentlich nur vor, wenn ich entweder gespielt habe oder mit Corel Draw bzw. Photo-paint gearbeitet habe - Die Gehäuseabdeckung hatte ich eine Zeit lang offen - Temeraturstau im Rechner war es warscheinlich nicht. Die GrKa ist passiv gekühlt. Ich denke dass ich von einem Freund mal eine andere Grafikkarte testen werde, um diese Fehlerquelle gegebenfalls auszuschließen. Netztteil - keine Ahnung, wie kann man das testen?
Viele Grüße
Das Netzteil zu testen ist ohne entsprechende Gerätschaften eher schwierig. Einen Anhaltspunkt geben die Spannungswerte, die per Everest (mal danach googeln) im Windows oder aber im BIOS direkt ausgelesen werden können. Die sollten nicht zu weit abweichen.
MfG, Benne
Antwort 5 von SuF vom 03.02.2019, 21:58 Options
Ok, vielen Dank das werde ich jetzt mal testen - poste dann das Ergebnis hier wieder
Antwort 6 von DKP vom 03.02.2019, 22:12 Options
Also das Gehäuse offen lassen ist meines Wissens nach eher nicht zu empfehlen.
Durch die fehlende Seitenwand funktioniert die Thermik im Gehäuse nicht mehr wie vorgesehen.
Antwort 7 von SuF vom 03.02.2019, 22:35 Options
Hier der Report - leider konnte ich nichts über das Netzteil finden. Ansonsten ein klasse Porgramm :-) Was ich da so alles gefunden habe *gg*
Report@ DKP: Gehäuse ist schon länger wieder geschlossen:-)
Viele Grüße
Antwort 8 von harrrharrr vom 03.02.2019, 23:08 Options
warum ist in DIMM0 kein Speicher?
steck deine 2 Speicher doch mal in DIMM0 und DIMM1
welches Betriebssystem?
vielleicht sind 512 MB SDRAM auch etwas wenig, wenn die ausgereizt sind, läuft der Rest über virtuellen RAM auf derFestplatte, was bei Belastung zu Abstürzen führen kann.
Gruß
harrr
Antwort 9 von DKP vom 03.02.2019, 23:14 Options
Der Speicher sollte eigentlich auch in den anderen Steckplätzen funktionieren - nicht optimal - aber es sollte doch gehen, oder?
Und zu deiner OS Frage: steht doch gleich ganz oben in der Datei, oder? *g*
Antwort 10 von SuF vom 03.02.2019, 23:16 Options
Microsoft Windows XP Home Edition 5.1.2600 (WinXP Retail)
Antwort 11 von harrrharrr vom 03.02.2019, 23:28 Options
Zitat:
Der Speicher sollte eigentlich auch in den anderen Steckplätzen funktionieren
Es gibt aber auch boards in denen die Reihenfolge nicht egal ist.
Zitat:
Die CPU-Temperatur ist im normalen Bereich.
Wie heiß?
Ich denke es liegt am RAM, wahrscheinlich zu wenig, oder doch die Grafkkarte.
Antwort 12 von DKP vom 03.02.2019, 23:43 Options
Ich hab
hier mal das Handbuch schnell hochgeladen.
Seite 21 scheint interessant und für uns wichtig zu sein.
Demnach müsste es egal sein, oder?
Aber viel wichtiger ist noch die Tatsache, dass früher alles so schon mal lief. Hat sich ja eigentlich nichts geändert.
Außer halt ein eventueller Defekt. Richtig?
So, hab mir den Report mal angeschaut; Du hast auf der 12V-Leitung nur 10,94V anliegen, das ist zu wenig und deutet auf ein aus dem letzten Loch pfeifendes Netzteil hin.
Besorg Dir ein neues Netzteil, möglichst ein Markennetzteil mit mindestens 400 Watt (in Hinblick auf spätere Aufrüstungen vielleicht); gut sind Netzteile von Antec, BeQuiet, Tagan, Revoltec, Enermax und Thermaltake... wenn es billiger sein muss, greif zu Xilence.
Was mir auch aufgefallen ist, sind die 52°C bei der CPU, für einen Athlon 64, der nicht unter Last läuft, ist das zu viel. Überprüf mal den Kühler, ob er noch läuft, schau, ob er mit Staub zugesetzt ist, wenn ja, blas ihn mal kräftig durch.
Ändert sich die Temperatur nicht, besorg Dir einen guten Kühler von Zalman oder Thermaltake. Soll es billiger werden, greif wiederum zu Xilence.
MfG, Benne
Antwort 14 von DKP vom 04.02.2019, 13:13 Options
Und was passiert jetzt kurz vor einem Absturz genau?
Die Grafikkarte wird gefordert - braucht damit also mehr Strom. Durch den höheren Verbrauch, den das Netzteil nicht mehr liefern kann, fehlt dieser an anderen Enden, wodurch das ganze System nicht mehr arbeiten kann? Stimmt das so?
Antwort 15 von SuF vom 04.02.2019, 19:19 Options
So, erst mal vielen Dank für die Tips hier, habe jetzt von DKP ein neues Ersatznetzteil eingebaut. (Aber kein Markengerät, 550 W) Habe ich vorhin abgeholt. Ist vorläufig nur eine Übergangslösung um zu testen ob's am Netzteil liegt. Ist jetzt eingebaut: Den CPU-Kühler hab ich auch mal kräftig entstaubt: Also sonderlich verbessert haben sich die Werte laut Everest nicht:
Temperaturen:
Motherboard 31 °C (88 °F)
CPU 51 °C (124 °F)
Maxtor 6Y080L0 25 °C (77 °F)
Seagate ST380020A 29 °C (84 °F)
Spannungswerte:
CPU Core 1.54 V
+3.3 V 3.28 V
+5 V 5.03 V
+12 V 11.13 V
-12 V 0.64 V
+5 V Bereitschaftsmodus 4.92 V
Hab jetzt mal PC-Probe von Asus installiert, der zeigt konstant 11,648V an, während Everest weiterhin 11,1 V anzeigt? Bei PC-Probe habe ich jetzt mal die Kühler-Drehzahl in der Grundeinstellung erhöht.
Was immer noch definitiv zu viel ist für einen Athlon 64 ist die Temperatur; 50°C ohne den Rechner zu belasten sind viel! Reinige den Kühlkörper bzw tausch den CPU-Kühler gegen einen effektiveren aus.
MfG, Benne
Antwort 17 von SuF vom 05.02.2019, 16:56 Options
Ok, ich werde mich um dieses Problem kümmern. Vielen Dank für die tolle Unterstützung. Falls nach Kühler- und Netztteiltausch die Fehler immer noch auftreten, kann es dann eigetlich nur noch die GraKa sein, oder?
Viele Grüße
Stefan
Nein, leider nicht... als Verdächtiger kommt dann auch noch der Speicher in Betracht... :-/ Aber warte ab, ich denke, es ist ne Temperatursache.
MfG, Benne
Antwort 19 von DKP- vom 06.02.2019, 12:30 Options
Der Speicher wurde mit dem Memtest ausgiebig getestet und lief immer fehlerfrei ;)
...dann bleibt EIGENTLICH nur noch die GraKa...