Moin moin,
Zitat:
...und füllst ein, bis nix mehr rein geht. Obere Schraube wieder rein. Das wars
Also das wuerde ich nicht unbedingt machen...Wenn Du Glück hast, hat Dein Getriebe eine Entlüftung, da wird dann das überflüssige Öl "entsorgt", mit weniger Glück presst es sich durch die Dichtungen, mit Pech platzt das Gehäuse...
Die Hersteller geben, nicht ohne Grund, entsprechende Füllmengen vor.
Bei zuviel "des Guten" erhöhen sich der Druck im Gehäuse und die Schaumbildung.
Ich glaube das ein Ölwechsel (bedingt) Abhilfe schaffen kann. Auch sogenannte "Longlife" oder "Lifetime"-Füllungen altern.
Zitat:
Normalerweise muss Getriebeöl IMO gar nicht gewechselt werden. Es wird ja nicht schmutzig oder verbraucht.
Da sich das Öl immer wieder ausdehnt und zusammenzieht (Temperaturbedingt) dringt minimal Luft ein. Die enthaltene Feuchtigkeit wird vom (Mineral-)Öl aufgenommen (Hygroskopisch). Die Additive bauen sich im Lauf der Jahre ab, die Viskosität verändert sich ebenfalls, zusätzlich verringern sich die Druckbelastbarbeit und Scherstabilität (der Ölfilm reißt). Zusätzlich schweben im Öl feinste Abriebe der Zahnräder und Lager.
Wenn Du das alte Öl abläßt wirst Du Dich über Geruch und Aussehen nur wundern...und wenn Du einen dicken Magneten hast, rühre mal ein paar Minuten damit in die Brühe...
Was mich irritiert ist, das es sich anscheinend nur um den Schaltvorgang vom 1. in den 2. Gang handelt?
Was ist wenn Du den ersten ETWAS höher ziehst und direkt in den dritten schaltest? "Kracht" es dann auch? Wenn das ausschliesslich beim Wechsel von 1 nach 2 passiert, könnte die Ursache auch woanders liegen (Anfang vom Ende der Synchronisationsringe)
Gruss
Micha
ps
Bei meiner alten BMW (70er Jahre) waren sogar noch Jahreszeitabhängig verschiedene Getriebeöle empfohlen (Winter niedrigere Viskosität)