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Fragevon Hannfred vom 06.10.2022, 20:06 Options

Wie kann man sich unter Linux vor nachhausetelefonierenden Programmen schützen?

Hallo!

Welche Möglichkeiten gibt es da?

Danke!


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Antwort 1 von Lutz1965 vom 07.10.2022, 04:45 Options

Zitat:
nachhausetelefonierenden Programmen


Um was für ein Programm geht es denn ?

Antwort 2 von 1234567890 vom 07.10.2022, 05:48 Options

>...nachhausetelefonierenden Programmen..

Als erstes solltest du dann den Firefox deinstallieren oder die config-Datei des Firefox so manipulieren, dass er sein "zu Hause" nicht mehr findet.

Antwort 3 von Koax vom 07.10.2022, 07:39 Options

Bitte Quellenangabe! Nicht einfach was in den Raum werfen, was man vor 8 Jahren mal irgendwo in einem Kiddy-Forum aufgeschnappt hat.

Fakt ist, dass die Paketmanager Verbindung mit dem Distributor aufnehmen und auch die Aktualisierungsprogramme. Daneben ist dieses Verhalten auch von Skype bekannt. Das wars!

Ausnahme: Android (ist auch ein Linux). Hier gelten aber völlig andere Gesetze.

Antwort 4 von MacGyver031 vom 07.10.2022, 08:58 Options

Zitat:
Welche Möglichkeiten gibt es da?


  • Admininfo: *Threadedit* Siehe FAQ 5.
  • Antwort 5 von ralfb vom 07.10.2022, 10:06 Options

    Hallo,

    klärt mich mal bitte auf ...sind Linux-User prinzipiell ohne Desktop-Firewall im Netz unterwegs? Darum geht es doch beim Fragesteller.

    Hoffentlich stosse ich nun keine ideologischen Diskussionen zu Sinn oder Unsinn einer lokalen Firewallsoftware an

    ;)
    Ralf

    Antwort 6 von Hannfred vom 07.10.2022, 11:51 Options

    Es geht mir um eine generelle Lösung. Man weiss ja nicht welche Programme "böse" oder deren Programmierer zu "neugierig" sind. Ich hab mal was von Paketfilter gehört, aber das sagt mir leider noch nichts.

    Zitat:
    ind Linux-User prinzipiell ohne Desktop-Firewall im Netz unterwegs?

    Ja ich denke das kann man so sagen. Nicht nur dass man keine hat, man kann auch schlecht ertragen, dass Andere eine benutzen oder benutzen wollen. Das Thema ist von religiöser Dimension. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass es für Linux meines Wissens keine brauchbare Personal Firewalls mit einfacher GUI gibt. Es gab mal eine, aber die wird schon Jahre nicht mehr weiterentwickelt.

    Antwort 7 von lol-tech vom 07.10.2022, 21:31 Options

    http://wiki.ubuntuusers.de/Firestarter

    fehlende weiterentwicklung macht eigentlich nichts da es sich nur um eine konfigurationsoberfläche für iptables ist

    gruß

    Antwort 8 von gast_42 vom 07.10.2022, 21:46 Options

    Stecker ziehen - höchst effektiv.

    Danach in der Effizienz kommen Beschränkungen in der Routerkonfiguration, gefolgt von der Software-Firewall. Das Vorletzte sind Programmeinstellungen, gefolgt nur noch von Vertrauen in die Programmentwickler.

    Antwort 9 von PRUST vom 07.10.2022, 21:52 Options

    da du ja so viele angaben gemacht hast, muss ich bei den antworten eben auch raten.

    1. nimm gentoo linux. dort hast du alles als quelle und wird erst zur installation compiliert.

    2. wenn du was auch immer für ein linux hast, dann konfiguriere deine firewall mit iptables/ipchains entsprechend.

    3. wenn du software willst, dann hol dir den quelltext und schau nach ob eine telefonfunktion eingebaut ist. wenn ja, such dir eine alternative oder edtiere den code. wenn nein, dann mach den berühmten linux 3-satz.

    so, meine galskufel wird wieder dunkel.

    Antwort 10 von Hannfred vom 08.10.2022, 11:07 Options

    Vielen Dank erstmal. Die Info zur Aktualität von Firestarter war neu für mich. Dann werd ich mal schaun, ob ich damit zurecht komme.

    Es gibt glaub ich zwei Sorten von Computerbenutzern. Die einen haben ihn, um Probleme zu lösen, die sie ohne nicht hätten. Und das schätze ich nicht gering. Im Gegenteil: Ich bastle auch gerne zum Spass am Computer herum, wenn ich Zeit habe. Aber es gibt auch Leute, die den Computer benötigen, um Probleme zu lösen, die unabhängig vom Computer bestehen. In dem Fall wirken Vorschläge ala Stecker ziehen, oder Quellcode durchsuchen halt etwas ungelenk.

    Antwort 11 von Koax vom 08.10.2022, 11:49 Options

    Man möchte Dir damit sagen, dass man einfach selbst entscheiden muss, ob ein Programm verwendet wird, welches angeblich insgeheim Daten überträgt. Man kann dies erstmal grundsätzlich als Laie nicht verhindern. Und wen man Paranoia hat, ist eben die Frage, ob man den Rechnr dann nicht einfach ganz ausmacht. Ich denke, dass haben die anderen damit gemeint.

    Beispiel Fall Android: Entweder man sagt, gut, ok, ich finde mich damit ab und bekomme als Gegenleistung sehr viel und muss dafür so gut wie nichts bezahlen. In Zukunft werden alle Systeme Daten irgendwo hinschicken. Auch das iphone macht das und Microsoft sowieso schon längerfristig.

    Mir persönlich ist es egal, ob jemand weiß, ob ich Prg. A, B oder C benutze, welche Interessen ich habe und wo ich mich befinde. Ich bin öffentlich, weil ich lebe. Ich kann mich auch im Keller einschließen und nie mehr einen PC oder ein Smartphone anwerfen. Dann bin ich aber einsam und isoliert.

    In ein paar Jahren wird es völlig normal sein und keiner regt sich mehr darüber auf. Davon ab lassen sich Desktop-Firewalls sowieso supereinfach manipulieren und aushebeln. Es gaukelt einem Sicherheit vor, die vielleicht gar nicht mehr vorhanden ist. Unter Linux vielleicht selten, aber unter Windows kann man die bekannten Desktop-Firewalls gleich weglassen...

    Antwort 12 von Koax vom 08.10.2022, 11:52 Options

    Zitat:
    Entweder man sagt, gut, ok, ich finde mich damit ab und bekomme als Gegenleistung sehr viel und muss dafür so gut wie nichts bezahlen


    oder man kauft sich ein Asbach-Uralt-Handy und telefoniert nur.

    Unter Ubuntu bist Du vor Lauschangriffen übrigens noch relativ sicher.

    Antwort 13 von Hannfred vom 08.10.2022, 12:36 Options

    Mir geht es nur um die Kontrolle unverdächtiger Programme. Andere kommen, wenn man sie unbedingt braucht, in eine virtuelle Maschine.

    Antwort 14 von 1234567890 vom 08.10.2022, 15:54 Options

    Zitat:
    Bitte Quellenangabe! Nicht einfach was in den Raum werfen, was man vor 8 Jahren mal irgendwo in einem Kiddy-Forum aufgeschnappt hat.


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