Linux von Partition D entfernen
Hallo,
ich nutze ein Win XP gestütztes Nebook von Asus. Werkseitig sind auf einer 160 GB Platte die Partitionen C und D zu jeweils 80 GB geteilt.
Ich habe mich vor geraumer Zeit (Testweise) für Ubuntu entschieden und dies auf der kompletten Partition D installiert. Nun möchte ich die Partition gerne wieder unter Windows nutzen, da ich Ubuntu kaum nutze.
Frage: Wie kann ich die Partition wieder unter Windows nutzen, ohne das bestehende XP oder den Windows basierten Daten zu gefährden oder gar zu löschen. Ich bin auf den unter Google gebotenen Seiten nicht (p)fündig geworden.
Das größte Problem an der Sache ist, ich bin nur der heimischen Sprache mächtig und verstehe nur eingeschränkt etwas von Computern.
Viele Grüße
Don Promillo
Mein Computer-System:
Mein PC ist etwa 0-2 Jahre alt.
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Antwort 1 von Simser vom 19.08.2022, 01:25 Options
Lösche die Inhalte auf Partition D.
Antwort 2 von RedBull vom 19.08.2022, 02:24 Options
@Simser
Und wie mache ich das? Formatieren im gewohnten Sinn scheidet aus. Für weitere, vertiefende Vorschläge bin ich offen.
Gruß
Antwort 3 von Tux vom 19.08.2022, 06:29 Options
hi,
lade dir das ISO-Image der
gparted live-CD herunetr und brenne es als ISO. Starte deinen Rechner von dieser CD und erlegige den Job damit. Es weist sich den Weg von selbst.
Antwort 4 von hsdieod vom 19.08.2022, 09:53 Options
Formatieren scheidet aus?? WARUM bitte? Gibt es irgendeinen tiefergründigen Hintergrund, den man nicht versteht?
"Alter PC 0 - 2 Jahre"....der war echt gut :-)))
Mein PC ist 0 - 10 Jahre alt...
Antwort 5 von jellyfisher vom 19.08.2022, 10:50 Options
Zitat:
Formatieren scheidet aus?? WARUM bitte?
eventuell hat er ein problem mit win xp , welches auf die linux partition ext3 ja nicht zugreifen kann.
ich bin mir nicht sicher ob man sie im diskmanager formatieren kann, eventuell nur löschen, hängt auch vom winxp servicepack ab
gparted ist sicher die zuverlässigste methode
lg
Antwort 6 von Simser vom 19.08.2022, 11:25 Options
Sowas geht auch über die Windows-CD/Wiederherstellungskonsole.
Also wech das Zeuch.
Antwort 7 von pouresch vom 19.08.2022, 11:50 Options
Ubuntu ist kein "Zeuch", sondern eines der modernsten und aktuellsten Betriebssysteme überhaupt.
Nur zur Info für den Unwissenden.
Antwort 8 von Saarbauer vom 19.08.2022, 12:22 Options
Hallo,
wenn es kein Fake ist, dann sollte er zu einem Fachmann gehen.
So wie ich es verstanden habe hat er noch Daten zu WIN auf der Platte und diese wären mit einer Formatierung hin. Bei den angedeuteten Kenntnissen könnte jeder Selbstversuch der Datenlöschung zu einem Desaster führen
Gruß
Helmut
Antwort 9 von Mademauussel vom 19.08.2022, 12:35 Options
Zitat:
Ubuntu ist kein "Zeuch", sondern eines der modernsten und aktuellsten Betriebssysteme überhaupt.
Ganz bestimmt. Privat habe ich 10.04 mit großem Interesse und viel gutem Willen installiert und nach ein paar Tagen wieder entfernt. Als jahrelanger Windowsbenutzer kostete mir die Umgewöhnung einfach zu viel Zeit und Nerven. Aber spezielle Linux-Werkzeuge, wie die hier für den Fragesteller empfohlene GParted-CD, finde ich sehr gut, da ich auch als Ungeübter damit praktisch nichts falsch machen konnte oder kann.
Antwort 10 von hans889 vom 19.08.2022, 12:52 Options
Zitat:
Aber spezielle Linux-Werkzeuge, wie die hier für den Fragesteller empfohlene GParted-CD, finde ich sehr gut, da ich auch als Ungeübter damit praktisch nichts falsch machen konnte oder kann.
Tja, falsch machen kann man da schon was, wenn man nicht weiß, dass die Partition, die unter Windows C:/ heisst, unter Linux sda1 heisst und die D:/-Partition je nachdem, ob es eine primäre oder eine erweiterte bzw. logische Partition ist, sda2 oder sda5 heisst. Auf jeden Fall muss die sda1-Partition unangetastet bleiben.
Antwort 11 von kuesche vom 19.08.2022, 16:42 Options
Woher willst Du wissen, dass sda1 bei ihm Laufwerk c: ist? :-))
Vorsicht!
Antwort 12 von Juergen54 vom 19.08.2022, 17:08 Options
Hallo,
@Kuesche, in 99% ist C auch sdh1 ( ich kenns jedenfalls nicht anders)
Weil die erste primäre Partition in der Regel den Buchstaben C hat.
LG Jürgen
Antwort 13 von Zemmel vom 19.08.2022, 18:44 Options
Moin!
Etwas ungünstig, dass sich der Fragesteller nicht mehr meldet.
Ich habe die Frage so verstanden, dass er ein Dualboot-System hat.
XP auf C:, Ubuntu auf D:
Und Ubuntu soll jetzt wech, weil er überwiegend XP einsetzt.
In dem Fall scheidet simples Formatieren von D: tatsächlich aus. Das könnte man zwar über die Datenträgerverwaltung von XP ganz einfach machen, aber beim nächsten Neustart würde der nach wie vor im MBR vorhandene Linux Bootloader verzweifelt seine Daten suchen, die auf der nicht mehr vorhandenen D:-Partition lagen und mit einer Fehlermeldung abbrechen.
Ergebnis: das System lässt sich nicht mehr starten.
Besonders blöd, weil es sich ja um ein Netbook ohne optisches Laufwerk handelt.
Das beste wäre, wenn man das Gerät über ein externes Laufwerk mit der XP-CD oder einem entsprechend vorbereiteten USB-Stick starten würde. XP-Reparaturkonsole aufrufen und den Bootloader mit "FIXMBR" neu schreiben.
Dann ist der Linux-Bootloader weg und man kann die D:-Partition unter XP formatieren bzw. löschen und neu einrichten.
@ hsdieod:
Aus obigen Gründen scheidet simples Formatieren aus.
@jellyfisher:
Auch mit gparted alleine käme man nicht weiter, weil man damit auch nur die betreffende Partition formatiert, bzw. löscht und neu anlegt.
Gruß
Klaus
Antwort 14 von jellyfisher vom 19.08.2022, 18:47 Options
ja stimmt.
das hätten wir dann in einem weiteren thread behandelt ;-)
LG
Antwort 15 von RedBull vom 20.08.2022, 12:09 Options
Hallo,
ich denke, ich werde den Empfehlungen von Saarbauer und Semmel folgen. Das wird mit mir nix, das scheint in geübte Hände zu gehören.
Vielen Dank an die helfenden Hände!
Gruß
RedBull
Antwort 16 von Mademauussel vom 20.08.2022, 15:34 Options
Zitat:
Antwort 10 von hans889: Tja, falsch machen kann man da schon was, wenn man nicht weiß, dass die Partition, die unter Windows C:/ heisst, unter Linux sda1 heisst und die D:/-Partition je nachdem, ob es eine primäre oder eine erweiterte bzw. logische Partition ist, sda2 oder sda5 heisst. Auf jeden Fall muss die sda1-Partition unangetastet bleiben.
Womit das ja nun geklärt ist.
Ich kannte den Linux-Speak vorher auch nur vom gelegentlichen Sehen, aber da ich meine Windows-Partitionierung kenne, war das unbekannte Schema in wenigen Sekunden geistig erfasst, denn da gibt es m.A.n. nicht viel zu erfassen (wenn man sich natürlich gar nichts zutraut und wie der Threatheröffner die Flinte gleich in's Korn wirft, statt wenigstens einmal ein Blick auf das Menü von GParted zu werfen, ist das natürlich auch in Ordnung)