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Fragevon liese vom 14.07.2022, 18:14 Options

de-mail

hallo

wollte mal die profis hier fragen, was von dieser de-mail zu halten ist?
wo sollte ich die mir holen? t-online, web.de oder gmx.de?
oder dieses epost von der post?

danke euch.
liese


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Antwort 1 von QnonoQ vom 14.07.2022, 19:30 Options

am besten gar nicht, da nicht sicher und die volle beweislast bei dir liegt.hände weg!

Antwort 2 von _LOL_ vom 14.07.2022, 20:33 Options

Zitat:
da nicht sicher und die volle beweislast bei dir liegt
Quelle für diese Aussage? Oder einfach nur mal so hehauptet?

Antwort 3 von Juergen54 vom 15.07.2022, 00:31 Options

Hi,

Bei Heise mal lesen bitte, dort stehts ausführlich.
Aussage in Antwort 1 bezüglich der Beweislast ist demnach korrekt. Die liegt beim Bürger.
Klick

Antwort 4 von supporter2010 vom 15.07.2022, 04:37 Options

- Kostenpflichtig
- Beweislast liegt beim Bürger, wobei mind. 99% der Bürger kaum einen Fehler nachweisen können dürfte
- Extra kostenpflichtig, wenn man eine Versandbestätigung nutzen möchte
-Kürzere Fristen, weil Sonn- und Feiertage als Arbeitstage zählen

...

Geil, die Bürger sollen zahlen, damit der Staat Geld spart. Tolles System. Vielleicht sollte man erstmal abwarten, bis die ersten Datenpannen auftreten (bzw. in den Medien berichtet werden) und bis das System gehackt wurde...

Antwort 5 von OmaLieschen vom 15.07.2022, 08:33 Options

Das mit dem "HändeWeg" ist nicht verkehrt. Netzpolitik.org hat einen schönen Beitrag dazu verfasst.

Zudem soll die Verschlüsselung erst beim Provider(!) einsetzen, und liegt nicht in der Hand des Kunden. Bedeutet: Unsicher/Abhörbar.

Solche zweifelhaften Dienste sollten versierte Nutzer definitiv nicht anwenden.

Antwort 6 von boikoth vom 15.07.2022, 11:13 Options

Antwort 7 von son_quatsch vom 15.07.2022, 11:20 Options

Zitat:
Solche zweifelhaften Dienste sollten versierte Nutzer definitiv nicht anwenden.
Und unversierte erst recht nicht. Tun sie aber doch, weil jetzt die Registrierung sogar noch kostenlos ist. Und so schließt sich der Kreis.

Denkt übrigens mal über die Möglichkeit nach, dass ihr als Arbeitnehmer vom Arbeitgeber beauftragt werdet, ein DE-Mail-Konto zu registrieren. Schon sieht das alles anders aus und ist weit weniger boykottierbar...

Antwort 8 von Abgelehnt vom 21.07.2022, 12:20 Options

Zitat:
Die von der Bundesregierung als besonders sicher konzipierte elektronische Post weist offenbar deutliche Sicherheitslücken auf. Der Grund: Die Daten werden nicht durchgängig verschlüsselt.


weiter...

Antwort 9 von son_quatsch vom 21.07.2022, 12:28 Options

Zitat:
Der Grund: Die Daten werden nicht durchgängig verschlüsselt.
Das war aber nun ausnahmsweise von Anfang an klar.

Antwort 10 von Mailerdemon vom 26.07.2022, 10:04 Options

Warum wird denn nicht das seit Jahren bewährte PGP / GPG benutzt?

Antwort 11 von son_quatsch vom 26.07.2022, 12:04 Options

Zitat:
Warum wird denn nicht das seit Jahren bewährte PGP / GPG benutzt?
Weil es De-Mail nicht um End-zu-End-Verschlüsselung oder Nachweisbarkeit geht, sondern um Empfangsbestätigungen und Abfolgeverlauf. Werft nicht immer alles in einen Topf. Keines beider Verfahren kann beides.

Antwort 12 von baphomir vom 29.07.2022, 08:50 Options

Antwort 13 von der-bettler vom 29.07.2022, 08:54 Options

Zitat:
Eine kleine Satire auf diesen unsicheren Unsinn

wobei es sich dabei um den "E-Postbrief" handelt, ein konkurrenz produkt von der post, aufgestellt gegen die de-mail

also auch das nicht durcheinander würfeln

mfg der-bettler

Antwort 14 von rumpeldiekatz vom 29.07.2022, 12:20 Options

Antwort 15 von liese2 vom 31.07.2022, 08:24 Options

Der Deutsche Anwaltverein und der Deutsche Notarverein kritisieren De-Mail. Weiter...

Antwort 16 von supporter2010 vom 01.08.2022, 11:03 Options

Zitat:
Sicherheitsunternehmen kritisieren De-Mail

Kritik übt der Verein an einer Lücke im Gesetzentwurf. Sie ermögliche es, dass Behörden via De-Mail Bescheide und Verfügungen zustellten, die Bürger jedoch nicht per Antwort-Mail darauf Rechtsmittel einlegen könnten. Denn bislang sei nach Verwaltungsverfahrensgesetz und Verwaltungsgerichtsordnung eine qualifizierte elektronische Signatur dafür erforderlich. Es stelle sich für den Nutzer "die Frage, warum er De-Mail nutzen soll, wenn im Zweifel doch die qualifizierte elektronische Signatur erforderlich wird." http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicherheitsunternehmen-kriti...




Zitat:
Kritik am E-Postbrief wächst

Mit der Einführung eines E-Postbriefs versucht die Deutsche Post, einen Dienst zu etablieren der „sicher und verbindlich, wie ein Brief mit der Deutschen Post“ sein soll. [...]

Die Stiftung Warentest hat nach einer ersten Überprüfung bereits beklagt, dass die Anmeldung für das Verfahren sehr umständlichsei, theoretisch jeder gedruckte E-Postbrief von Postmitarbeitern gelesen werden könne, die Nutzer angehalten würden, ihr Konto mindestens einmal je Werktag zu kontrollieren und der Dienst unverhältnismäßig teuer sei.

Richard Gutjahr, [...] Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Post genauer angesehen und moniert vor allem verklausulierte Pflichten, die dem Kunden auferlegt werden und die Weitergabe von Daten an Dritte. [...] werde der Nutzer aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Eingang in seinem Nutzerkonto zu kontrollieren, das gelte zum Beispiel auch im Urlaub. Habe er der Veröffentlichung der Daten im Adressverzeichnis zugestimmt, dürfe die Post mit seiner Adresse und seinen Daten munter Handel betreiben und diese beispielsweise an Adress-Broker weiterverkaufen. Die mögliche Folge sei, dass Spam und Reklame auch die E-Mailbox verstopften. Bonbon für die Werbetreibenden: Der Kunde hat sich ja verpflichtet, jeden Tag seinen E-Mail-Eingang zu überprüfen.

Vor allem genieße der E-Brief nicht den Schutz des Briefgeheimnisses. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts unterliege er nur dem Fernmeldegeheimnis und sei damit allenfalls so geschützt wie eine Postkarte. Als E-Postbrief-Kunde sei man mit seinen kompletten Daten registriert, einschließlich der Personalausweisnummer. Darum falle es wesentlicher leichter, eine bestimmte Person zu identifizieren, Um einen herkömmlichen Brief zu öffnen, sei eine richterliche Anordnung nötig. Bei der elektronischen Variante könne ein Polizeibeamter, wenn er gegen jemanden einen Anfangsverdacht habe, bei der Post gegebenenfalls sogar E-Mails einsehen. Dabei müsse es sich nicht einmal um ein schweres Vergehen handeln. Dies falle umso mehr ins Gewicht, als die Post eine Kopie dieses Briefes für einen nicht näher definierten Zeitraum speichere – ob man das wolle oder nicht.
[...] http://www.heise.de/meldung/Kritik-am-E-Postbrief-waechst-1044814.html

Antwort 17 von sdfgdf vom 01.08.2022, 12:44 Options

Chaos Computer Club Radiosendung Mitschnitt

Die Deutsche Post hat kürzlich – von einer putzigen Werbekampagne begleitet – ihren E-Postbrief vorgestellt. Wir analysieren die Technik und die rechtlichen Folgen. Habt Ihr Euch auch schon gefragt: Was soll das Ganze eigentlich? Wer braucht das? Warum soll eine E-Mail, die nicht mal Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist, 55 Cent kosten? Druckt die Post tatsächlich 10 MB Anhänge aus und schickt sie als Papierbrief zu Euch nach Hause?

Antwort 18 von sutadur vom 01.08.2022, 16:25 Options

Zitat:
Verbraucherzentrale: Nachteile für Verbraucher überwiegen deutlich

Mal völlig lösgelöst von dem hier diskutierten Sachverhalt sind die Zeiten, in denen man die Verbraucherzentralen ernst nehmen konnte, schon eine ganze Weile vorbei.

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