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Fragevon aimheld vom 17.05.2022, 04:08 Options

PC schaltet sich bei hoher Belastung ab

Hallo zusammen,

ich habe vor ein paar Monaten schon einmal ein Thread über das gleiche Problem eröffnet. Ich hatte geschrieben, dass ein Ram-Riegel zu entfernen das Problem gelöst habe. Das stimmt so aber nicht ganz ;-) Das Problem besteht weiterhin.

Hier der Link zu meinem vorherigen Post. Dort stehen viele Details drin.

http://www.supportnet.de/t/2284483

Jetzt habe ich übrigens wieder den Boxed-Kühler draufgetan. Also habe ich anscheinend bei der Montage des anderen Kühlers irgendeine Komponente beschädigt.

Mir ist übrigens aufgefallen, dass kurz bevor der PC sich abschaltet, ein ganz leises, kontinuierliches Geräusch auftaucht. So eine Art Kratzen, oder wie Elektrischer Strom (als wenn man ein Netzkabel in das Netzteil steckt, und kurz die Funken fliegen. Nur leise und kontinuierlich (und ohne Funken ;-) ) ). Halt wie ein leises Summen. Kann das Geräusch schlecht beschreiben.

Wenn ihr noch Infos braucht, bitte fragt. Und vielen Dank für eure Hilfe.

Nette Grüße,
aimheld


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Antwort 1 von Como vom 17.05.2022, 16:12 Options

Hi,
klingt wie eine Schmorstelle, Krieschstrom, deine Beschreibung. Rechner mal mit offenen Gehäuse laufen lassen, um das Geräuch zu lokalisieren. Wenn du das Bauteil ermittelt hast, dann kannst du dich wieder melden.

Antwort 2 von aimheld vom 17.05.2022, 17:14 Options

Moin,

jo das werde ich mal versuchen, Danke.
Melde mich heute Abend wieder.

LG
aimheld

Antwort 3 von aimheld vom 18.05.2022, 02:06 Options

Tja hm, ist sehr schwer zu sagen woher genau das Geräusch kommt.
Auf jeden fall nicht aus der Richtung Grafikkarte.
Gehäuselüfter schätze ich auch nicht.
Ich tendiere stark zu CPU-Kühler oder Netzteil.
Hier mal ein Bild vom Innenleben:
http://www.fotos-hochladen.net/bild002px5jiakf.jpg

Kann ein Netzteil eigentlich überhitzen ?
Kann ich es aufschrauben um zu entstauben ? Vielleicht kriegt der einfach nicht genug frische Luft ab oder so.

Antwort 4 von aimheld vom 18.05.2022, 02:12 Options

Sorry, nochmal ich ;-) Hier gibt es keine Editier-Funktion oder ?

Wegen dem CPU-Kühler. Kann jetzt sein, dass der falsch rum eingebaut ist.
Aber ich kann euch sagen, ich hatte CPU- und Gehäuselüfter in allen möglichen Positionen, ohne Erfolg.
Wegen Airflow hab ich mir bisher die wenigsten Gedanken gemacht ^^

Antwort 5 von friday vom 18.05.2022, 07:26 Options

Erst mal würde ich den Hauptkabelstrang aus der Ecke holen. So, dass er frei liegt. Das sieht ziemlich unübersichtlich aus in dem Bereich.

Das Netzteil liefert max. 16A auf der 12V Schiene, also 192W. Allerdings sollte es das dann bei voller Last auch stabil tun. Die Frage ist immer, wie weit Herstellerangaben und Praxis voneineinander entfernt sind.Das ist wohl die Quizfrage, was das Netzteil angeht.

Geht mein Rechner einfach aus, erzeugt das bei mir automatisch einen ersten Reflex, der Netzteil heißt. :D
Nach dem ersten Abschalten suche ich immer schon mal im Schrank nach einem vorhandenen intakten Ersatznetzteil mit ausreichender Leistung. Nach dem zweiten Abschalten bau ich das dann ein.
Codegen Netzteile hab ich aber keine im Schrank. ;)

Ich hab mal kurz gegoogelt und wenig erfreuliches zu dem Netzteil gefunden.
Lies mal hier etwas weiter unten ab "Die Testwerte des Codegen-Netzteil".

Antwort 6 von aimheld vom 18.05.2022, 08:21 Options

Moin und danke für deine Antwort friday,

jo mit den Kabel haste recht. Bei der Gelegenheit kann ich auch den Kühler wieder richtig rum drehen ^^
Ich frage mich nur, wo bei mir die frische Luft herkommt. Habe vorne keinen Lüfter.

Naja, ich habe hier noch ein Netzteil aus dem Jahre 1756. Taugt der was zum testen ?
http://www.fotos-hochladen.net/scan004wo1b9egj.jpg

Antwort 7 von Saarbauer vom 18.05.2022, 08:58 Options

Hallo,

Zitat:
Naja, ich habe hier noch ein Netzteil aus dem Jahre 1756


(ich glaube hier liegt eine Falschangabe vor) und das Netzteil liefert 35 A bei 3,3 V dies entspricht rund 115 W, da die CPU bis zu 125 W benötigt, siehe hier

http://www.pcwelt.de/start/computer/archiv/57721/im_test_amd_athlon...

könnte hier das Problem liegen, hinzu kommt, dass für 3,3 V und 5 V max. 220 W zur Verfügung stehen. Berücksichtigt man weiter, dass die Leistung des Netzteils mit zunehmendem Alter schlechter wird, wird diese 220 W wahrscheinlich nicht mehr erreicht. Ich würde mal mit einem anderen Netzteil testen.

Gruß

Helmut

Antwort 8 von friday vom 18.05.2022, 12:16 Options

Zitat:
Naja, ich habe hier noch ein Netzteil aus dem Jahre 1756
Gut erkannt. ;)
Ein 234W Teil, 9A bei 12V. Den Rest muss man sich nicht anschauen. Die Frage, ob das was taugt, ist nicht dein Ernst...
1756 hat's was getaugt.
@ Helmut
Guck mal, wo der gelbe Punkt aufgeklebt ist. ;)

Hab mal grob das Minimum an Hand deiner genannten Hardware aus dem alten Thread ausgerechnet. 280W gesamt ist unterste Grenze, die das Netzteil konstant bringen muss. Das sagt aber noch nichts weiter aus. Zudem sind die Angaben, vor allem der günstigen Hersteller, auf den Netzteilen nicht selten ein kleines Stück von der Realität entfernt. Die zweite Sache ist, dass die Leistung nur dann auch was nützt, wenn sie sie konstant ist. Der Rechner hat keine Ausgleichsbatterie.
Ein 550W Netzteil kann beispielsweise weniger leistungsfähig sein als ein 400W Netzteil.

Wenn du keins hast und niemanden kennst, der eins kurz zur Verfügung stellt, frag mal beim örtlichen Dealer, ob er mit sich reden lässt bei Kaufoption.
Grob gesagt, ein gutes 400W Netztteil mit über 20A gesamt auf 12V sollte eigentlich reichen. Bzw. mit so einem mal testen. Wenn es unter 20€ kostet, wäre ich mir aber gar nicht so sicher. ;)
Beispiel

Antwort 9 von Saarbauer vom 18.05.2022, 13:01 Options

Hallo @friday,

seh dir mal das Bild in AW 3 an, dort steht, dass das Netzteil 400 W hat, daher ist der Gelbe aufkleber nach meiner Ansicht an der falschen Stelle. Aber wenn man voraussetzt, dass der gelbe Punkt richtig sitzt, dann wird das Leistungsergebnis noch schlechter und somit ist meine Annahme, die optimistischte Annahme (es kann nur schlechter werden).

Gruß

Helmut

Antwort 10 von aimheld vom 18.05.2022, 20:10 Options

Danke euch erstmal für eure Antworten.
Ich werde versuchen mir in den nächsten Tagen ein neues Netzteil zu besorgen. Schreibe dann rein, ob das NT die Fehlerquelle war.
Aber ehrlich, nur weil einen Kühler eingebaut haben geht das Netzteil kaputt ? Empfindliches Ding ;-)

Was sagt ihr zu dem hier ?
http://www.alternate.de/html/product/Netzteile_bis_600_Watt/Aerocoo...

Grüße,
aimheld

Antwort 11 von friday vom 19.05.2022, 09:36 Options

Kannst du nehmen. Kaufen würde ich es aber nicht unbedingt bei Alternate(relativ hohe Preise+VK). 8€ könnte ich woanders immerhin sparen.

Du kannst auch ein Eis essen gehen und danach ist dein Netzteil kaputt.
Oder dein Auto springt nicht mehr an. Da gibt's auch keinen Zusammenhang. :D
Sieh es am besten so. Auch bei uns lässt mit den Jahren Spannung und Leistung nach...

@Helmut
aimheld wird schon gewusst haben, warum er es auf 1756 datiert hat. Ein Schelm. ;)
Dass die CPU 125W ziehen soll, wüsste ich jetzt aber nicht. Konnte auch in dem Test nichts finden, wo das angegeben wird. 35A sollten da reichen. Die Verlustleistung der CPU liegt mit Normaltakt bei max. 89W.
Wäre das Enermax ein 431W, hätte ich gesagt, bau einfach mal das Teil ein und schau, was es macht. Ist ja aber nur ein 234W.

Antwort 12 von Luke_Filewalker vom 19.05.2022, 12:51 Options

Moin

Die wichtigsten Punkten haben die Kollegen ja schon genannt. ich will hier noch auf die Punkte Airflow, Gehäuse und Netzteil eingehen.

Netzteil:

Zitat:
aimheld schrieb am 18.05.2010 um 02:06 in A3:

Kann ein Netzteil eigentlich überhitzen ?

Ja sicher. Das gilt vor allem wenn ausser dem Lüfter des NTs kein einziger Gehäuselüfter verbaut ist und wenn entsprechende Hardware vorhanden ist wie z.B. eine hitzige CPU oder Graka.

Zitat:
Kann ich es aufschrauben um zu entstauben ?

Wenn das bisher noch nie gemacht wurde, könnte sich das evtl. lohnen.

Aber Vorsicht! Auch nach dem Abschalten bleiben im NT noch einige Minuten gefährliche Restspannungen. Darum hat sich folgendes bewährt:

  • Stromkabel des NTs von Steckdose abziehen. Selbstverständlich nach herunterfahren des PCs.
  • PC quasi "einschalten". Die Gehäuse LEDs leuchten dann normal nochmal kurz auf und auch Lüfter laufen evtl. nochmal ganz kurz an.
  • 10-15 Minuten warten.
  • Schritt 2 wiederholen.


Dann NT öffnen und mit Pinsel reinigen und mit Staubsauger mit entsprechender Düse den Staub rausholen. Zur Sicherheit sollte man es trotzdem tunlichst vermeiden, an irgendwelche Stromführenden Teile zu kommen. Ich habe es schon ein paar Mal erlebt, dass auch nach der obigen Vorgehensweise noch Restpannung vorhanden war. Also nach wie vor vorsichtig sein!

Darum empfehle ich das Öffnen des NTs nicht. Das sollten nur geübte PC Bastler machen. Besser wäre es mit einer Druckluftspraydose das NT ausblasen ohne das NT zu öffnen. Selbstverständlich auch erst nach oben genannter Vorbereitung. Das ist nicht so 100% wie von Hand mit einem Pinsel, reicht aber in den meisten Fällen völlig aus.

Was das NT an sich betrifft, friday hats schon angesprochen: Die Wattzahl ist nicht das wichtigste. Jeder Hersteller wirbt mit Wahnsinns-Megawatt, weil dass bei den meisten Usern das einzige zu sein scheint, was interessiert. Sehr viel sinnvoller ist es sich grob auszurechnen wieviel denn das System wirklich mindestens braucht. Dafür gibts sogenannte PSU Calculator, auch umsonst im Internet. Dann nochmal ca. 50 Watt draufschlagen für Reserven und gut ist. Anschliessend ein gescheites NT aussuchen und kein Billigteil für 35 Euro was 700 Watt verspricht. Lieber ein richtig gutes mit weniger Watt (aber angemessen) als ein billiges mit irre viel Watt. Die billigen NT bringen vielleicht kurzzeitig eine solche Leistung. Die angegebene Leistung können auf Dauer aber nur die guten NTs bringen.

Airflow:

Ich unterscheide zwischen Kühlkörper und Lüfter. Mit einem Kühler ist für mich die Kombination Kühlkörper und Lüfter gemeint.

Zitat:
aimheld schrieb am 18.05.2010 um 02:12 in A4:

Wegen Airflow hab ich mir bisher die wenigsten Gedanken gemacht ^^

Dann solltest Du diesen Punkt jetzt evtl. überdenken. Gerade hier gibt es eine Menge Punkte die bei Beachtung dafür sorgen, dass das System stabiler läuft.

Wenn ich mir Dein Foto von A3 anschauen, so sehe ich das im Inneren heilloses Chaos herrscht. Angefangen beim Hauptstrang des NTs auf der linken Seite. Das hat in der Ecke dort nichts zu suchen. Dort sitzen in der Regel die Spannungswandler mit Kühlkörper. So wie jetzt sind die wunderbar eingepackt. Das ist okay wenn man nicht will das die frieren. ;-) Ansonsten: NoGo!

Weiter gehts mit den Flachbandkabeln auf der rechten Seite. Zwischen Laufwerken und erst recht auf einer Platte hat ein Flachbandkabel absolut nichts zu suchen, schon gar nicht so ein "Strickknäuel" wie auf dem Bild! Dadurch kann die Platte nicht vernünftig atmen. So darf es auf dem Tisch meiner Oma aussehen wenn sie Pullover strickt, aber nicht in einem PC. Dieses Flachbandkabel stattdessen vorne am Anschluss der Platte bzw. unterhalb davon anordnen, auf die notwendige Länge vorsichtig zusammenfalten und mit Kabelbinder fixieren.

In der Regel zieht das Gehäuse von vorne Frischluft an. Was ich sehen kann ist der Lüfter des NTs und ein Gehäuselüfter hinten. Stell Dir also einen Windkanal zwischen der Gehäusefront und dem Gehäuselüfter hinten vor. Auf diesem Weg sollte möglichst wenig liegen. Also alle Kabel so kurz wie möglich halten und möglichst nach hinten zum Motherboard-Träger hin fixieren. So ein Kabelsalat ist denkbar ungünstig weil sich so warme Luft prima sammeln kann. Eine Platte und generell alle Komponenten die nicht vernünftig atmen können, altern um ein vielfaches schneller und können ein Grund für Instabilität sein.

Tipp: In jedem Baumarkt kriegst Du Plastiktüten oder kleine Eimer voll mit hunderten von Kabelbinder für nen Appel und nen Ei hinterhergeschmissen.

Gehäuse:

Das ist eines der am meisten vernachlässigsten Komponenten eines PCs. Wenn man sich im Inet mal so umschaut, fällt auf das die meisten, vor allem Hardcore Zocker, immer mit ihren fetten Megageilen Superduper Grakaks und CPUs prahlen. Das Gehäuse wird meist nicht mal erwähnt. Bereits das Gehäuse kann den Unterschied zwischen "instabilem Kasten" und "Fels in der Brandung " ausmachen. Ein vernünftige Gehäuse hat mindestens 2 Halterungen für Gehäuselüfter (mindestens 12cm). Idealerweise einer vorne und einer hinten.

Schau mal ob Du vorne evtl. noch einen weiteren Lüfter verbauen kannst. Wenn nicht, lohnt sich das Suchen nach einem solchen Gehäuse bei dem das geht. Es muss nicht gleich ein Lian Li Gehäuse sein. Von Compucase gibts einen ganz vernünftigen Miditower (bei Interesse mehr Infos) mit guter Belüftung und 2 Snapin Halterungen für Lüfter und auch ansonst durchdachten Details für ca. 50-60,- Euro. Dann noch 2 richtig gute Lüfter dazu (ich verbaue hier Enermax WARP Lüfter für ca. 10,- Euro das Stück) und man hat eine gute Basis für ca. 70-80,- Euro mit der man einen stabilen PC aufbauen kann.

Die Basis muss stimmen. Die besteht aus Gehäuse, Motherboard und Netzteil. Alles andere ist völlig sekundär und kann jederzeit getauscht/ersetzt werden. Genauso muss die Verkabelung im inneren und damit die Voraussetzung für gute Belüftung stimmen.

Antwort 13 von Luke_Filewalker vom 19.05.2022, 13:06 Options

Vergessen: Statt Flachbandkabel Airflow-Kabel verwenden. Das sind erstens keine solchen "Segel" wie Flachbandkabel und zweitens leichter zu verbauen in Hinsicht auf vernünftige Belüftung.

Antwort 14 von aimheld vom 19.05.2022, 22:32 Options

Wow, vielen Dank für deine ausführliche Antwort Luke_Filewalker.
Da sind einige Tipps zusammengekommen, die ich gut umsetzen kann.
Also das NT zu öffnen werde ich wohl doch lieber seinlassen. Stattdessen versuche ich es, wie du schon gesagt hast, mit Druckluft.

Gute Idee mit den Kabelbindern und dem Airflow-Kabel. Werde ich sicherlich einsetzen.

Vielleicht hat sich das Problem dann schon erledigt. Ich werde in ein Paar Tagen berichten, wie es gelaufen ist.

@friday
Jo stimmt, das NT ist schon recht alt. Mich wundert nur, dass es genau dann kaputt geht, wenn ich meinen Kühler einbaue ^^
Aber gut, mit sowas muss man wohl immer rechnen.

Vielen Dank nochmal an alle.

Grüße,
aimheld

Antwort 15 von Luke_Filewalker vom 20.05.2022, 09:43 Options

Bitte. :-)

Zitat:
Vielleicht hat sich das Problem dann schon erledigt.

Ich möchte bezweiflen, ob das jetzt noch viel bringt bez. Deinem aktuellen Problem. Sinnvoll ist das aber ohnehin immer.

Ich vermute genau wie die Kollegen dass das Problem beim NT zu suchen ist. Sowas kann aber auch vom Motherboard ausgelöst werden. Nach dem Bild sehen aber zumindest die Kondensatoren die ich sehe einwandfrei aus. Wie sehen denn die Kondensatoren links aus, die auf dem Foto vom NT Hauptstrang verdeckt werden? So wie Du es beschreibst, kann das Problem eig. nur bei MB oder NT liegen. Wäre es z.B. die Graka, würde der PC einfach einfrieren oder "verrückte" Bilder (Streifen, Pixelfehle) zeigen. Könnte evtl. auch an einer überhitzten CPU liegen. Was sagt denn das BIOS Monitoring über Spannungen und Temperaturen? Einfach mal ins BIOS gehen und dort schauen. Alle halbwegs gescheiten Boards haben heutzutage direkt im BIOS Hardware Monitoring damit man zum prüfen dieser Werte nicht erst das OS starten muss. Wie auch immer. Auch mein erster "Reflex" wäre sofort "Netzteil prüfen". ;-)

Wegen NT: Trag mal in diesem PSU Calculator (leistet mir seit vielen Jahren gute Dienste) alle Deine Komponenten ein und teile uns das Ergebnis mit. friday hat das wohl schon mit den Daten aus deinem anderen Thread gemacht. Und nach seinem Ergebnis müsste eig. ein gutes 400 Watt NT völlig reichen. Aber nur Du weisst genau was verbaut ist. Bitte wirklich alles an Komponenten berücksichtigen. Je genauer die Angaben, desto verlässlicher das Ergebnis. Wenns Fragen gibt...

Ich bezweifle nämlich gerade ganz stark, das Du wirklich ein 600 Watt NT brauchst. Ich habe in meinem Haupt PC deutlich mehr Hardware verbaut als Du (z.B. 4 Platten im RAID Verbund) und "nur" ein 550 Watt NT was sogar noch genug Reserven hat.

Antwort 16 von Luke_Filewalker vom 20.05.2022, 10:10 Options

Vergessen, was die Ausrichtung des CPU Kühlers angeht:

Zuerstmal die Ausrichtung der Lüfter vom Gehäuse und CPU. Der Gehäuselüfter muss nach aussen blassen, der CPU Lüfter muss in den Kühlkörper blassen. Das sind erstmal die Grundvoraussetzungen von denen ich jetzt einfach mal ausgehe. Prinzipiell gilt beim CPU Kühler das ein Luftstrom der durch den Kühlkörper geführt wird um einiges effektiver ist, als ein absaugen der warmen Luft. Letzteres bringt so gut wie gar nichts, kann man vergessen. Beim Gehäuselüfter, wenn nur einer vorhanden ist wohlgemerkt, gilt exakt das Gegenteil: Dieser ist nur effektiv, wenn er die warme Luft nach aussen zieht.

Demnach wäre die Ausrichtung des CPU Kühlers momentan komplett falsch. Die beiden Lüfter machen sich im Moment gegenseitig das Leben schwer. ;-) Du hast jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder, falls der Kühler das zulässt, den Lüfter so ausrichten das er zum Gehäuselüfter hin blässt, also den Kühler um 180° drehen. Oder aber in Richtung des NTs. Das erstere ist zu bevorzugen damit der Gehäuselüfter seiner Aufgabe auch nachgehen kann und damit das NT nicht unnötig zusätzlich mit warmer Luft "belästigt" wird. Zweiteres macht man nur dann, wenn kein hinterer Gehäuselüfter vorhanden ist.

Antwort 17 von aimheld vom 20.05.2022, 11:37 Options

Guten Morgen,

hey nettes Tool dieser PSU Calculator ^^
Also der sagt mir bei 10% capacitor aging 312w (minimum 262w).

Bios sagt folgendes:

CPU 40°
M/B 33°
Vcore 1.304 V
+3.30 3.344 V
+5.00 5.280 V
+12.0 11.985 V

Und danke für den Tipp mit dem Kühler/Lüfter ;-) War ein bisschen verwirrt was jetzt rum ist.

Grüße,
aimheld

Antwort 18 von Luke_Filewalker vom 20.05.2022, 12:28 Options

Ok, Temperaturen sind im absolut grünen Bereich, zumindest jetzt mal im BIOS. Könnte man nochmal mit einem Stresstest prüfen wie es dann aussieht. Aber so wie sich das jetzt darstellt, dürften die Temps kaum ein Problem sein. Zumindest nicht von CPU und MB.

Spannungen liegen innerhalb der Toleranzen. Auf der 5 und der 12 Volt Leitung darf es eine Toleranz von 5% geben. Demnach wäre 12 Volt perfekt und die 5 Volt Leitung nur minimal über der Grenze, kannst also auch abhaken. Zudem sind die Sensoren für Temps und Spannungen auf einem MB keine 100% sichere Sache, auch nicht bei sehr teuren Boards. Trotzdem würde ich mal einen anderes testen.

PSU Calculator: yupp, sehr praktisch das Teil. Ok, wie gehabt würde ein gutes 400er völlig reichen.

Antwort 19 von Luke_Filewalker vom 20.05.2022, 12:29 Options

Sorry, ein anderes Netzteil testen sollte das heissen.

Antwort 20 von aimheld vom 21.05.2022, 08:25 Options

Moin,

jo ein neues Netzteil werde ich mir wohl zulegen müssen. Aber vorher probiere ich noch das aktuelle NT zu reinigen.
Würde mich zwar wundern wenn das Problem damit erledigt wäre, aber mal sehen ;-).

Habe jetzt die Kabel neu geordnet. Das System ist direkt 5° kühler und nach 2 Stunden zocken ist er nicht über 45° hinaus gekommen.
Abgestürzt ist er trozdem :D

http://www.fotos-hochladen.net/pic7zcgivj9.jpg
Rechts noch ein bisschen unordentlich, aber ich wüsste nicht, wie ich es sonst machen sollte.

Heute besorg ich mir erstmal das Druckluftspray und melde mich dann, ob es noch zu abstürzen kommt.

Grüße,
aimheld

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