Was kostet ein Admin-Passwort?
Hi Leute,
meine Freundin braucht dringend Hilfe! Vor mehreren Monaten hat sie sich einen neuen PC mit XP gekauft. Nun wollte sie ja auch mal Programme installieren. Sie hat aber kein Admin-Passwort. Für fast alles muß man sich aber einloggen und sie muss mit dem Notebook zum Händler. Das kostet alles Geld! Jedes Mal! Der Händler sagt
das
Passwort gibt es nur für zertifizierte Menschen und nicht für Kunden. Ich wollte das er Linux draufmacht, aber er sagt da ist das nicht anders und wegen den vielen Systemupdates wird das dann noch teurer. Wo habt ihr eure Admin-Passworte gekauft?
Helft uns bitte mal
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Antwort 1 von Lutz1965 vom 30.12.2021, 09:14 Options
Hallo
läßt Euch nicht verappeln...
Passwort sollte nix kosten....ist wohl ein Bauernfänger...
kauf Dir eine Windows Version und zieh das kpl. neu drauf.. also mit formatieren und so...
dann ist ruhe mit dem Händler
Gruss
Lutz
Antwort 2 von tomsan vom 30.12.2021, 09:18 Options
Hm...... auch wenn ich glaube, das Du uns hier veräppeln willst:
- Du hast Windows gekauft => Du bist Herr darüber. Du bestimmst Dein Passwort (wäre beim Auto so: Du kaufst es, aber der Händler behält den Schlüssel. Und Du kannst ihn gegen Geld leihen ;))
- Linux kostet nichts und selbstredend kosten auch Updates keinen Cent
Antwort 3 von SoundiOC vom 30.12.2021, 09:22 Options
Hi,
ich glaube, Du wurdest gewaltig verschaukelt.
Die Lizenz von Windows XP beinhaltet alle möglichen Benutzeraccounts. Man muss die Lizenz nicht kostenpflichtig erweitern, um als Admin irgendwelche Tätigkeiten ausführen zu können.
Das Problem wird eher sein, dass ihr beiden es nicht schafft, euch als Admin einzuloggen.
Probiert doch mal den Benutzernamen "Administrator" und lasst das Passwortfeld einfach leer. Bei werksseitigen Standardinstallationen hat der Admin nämlich häufig garkein Passwort und muss vom Erstbenutzer erst eines zugeteilt bekommen.
Wenn das nicht funktioniert und der Administrator tatsächlich irgendein Passwort hat, welches euch nicht bekannt ist, rate ich euch, WindowsXP neu zu installieren und von Anfang an eigene Passwörter zu vergeben, die ihr euch auch merken könnt.
Das was der Händler da erzählt, ist Schwachsinn. Der versucht nur an Geld zu kommen. Fakt ist: Alles was ihr braucht, habt ihr! Und wenn das Passwort verschwunden ist, hilft nur eine Neuinstallation.
Auch eine Linuxinstallation kostet nichts (nur, wenn ihr es von ihm machen lasst - das Betriebssystem und die Updates sind kostenlos!)
SoundiOC
Antwort 4 von sutadur vom 30.12.2021, 10:00 Options
Das klingt so unglaublich, dass ich mich schwer damit tue, zu glauben, dass die Frage wirklich ernst gemeint ist ... Wenn das tatsächlich so gelaufen ist, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Du das bisher bezahlte Geld zurückfordern kannst.
Antwort 5 von Strauss vom 30.12.2021, 10:14 Options
Hi
Übrigens kann man das Passwort des Admin-Kontos selbst mit Windows Bordmitteln zurücksetzen (oder ein eigenes setzen)
Google wird dir bei der Suche der Lösung reichlich Ergebnisse liefern.
Mfg Micha
Allerdings wenn das ein geleaster Computer ist wäre ich mit neuem System draufspielen vorsichtig. Bei Leasing ist doch so das der PC immer noch dem Händler gehört. Oder ? Nicht das er noch Schadenersatz fordert ;-)
Gruß
Antwort 7 von Doc-Jay vom 30.12.2021, 11:29 Options
Selbet wenn der Rechner geleast ist hat der Kunde das Recht darauf, mit dem Rechner alles machen zu können.
Der Vergleich mit dem Auto ist nicht schlecht.
Was man bei einem geleasten Rechner nicht machen sollte ist Hardware einbauen. Das sollte man dem Händler überlassen, dafür bekommt der ja auch Kohle.
Wenn mich nicht alles täuscht macht sich euer Händler sogar des Betruges schuldig!! Weil er falsche Tatsachen erzählt um an Geld zu kommen!
Antwort 8 von Hooker vom 30.12.2021, 12:03 Options
Mensch Leute, das ist doch gefaked!
So blöd kann keiner sein. Es würde auch kein Händler wegen der paar Euros das Risiko einer Betrugsanzeige eingehen.
Antwort 9 von Doc-Jay vom 30.12.2021, 12:07 Options
Einstein sagte schon: "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum, und die Dummheit der Menschen. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher!"
Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Händler seine unkundigen Kunden so abzockt...
Antwort 10 von Hooker vom 30.12.2021, 12:12 Options
Nee, nee. Heutzutage hat doch jeder mindestens einen im Bekanntenkreis, der sich ein weing auskennt. Das wissen auch die Händler.
Antwort 11 von Doc-Jay vom 30.12.2021, 12:17 Options
Deshalb müssen de Händler ja sehen wie sie an Geld kommen! Weil jeder einen hat der was machen kann.
Ich hab das mal neben meinem Studium nebengewerblich gemacht, und hatte trotz Werbung nur relativ wenige Aufträge, obwohl ich einen guten Ruf hatte. Eben weil jeder erstmal im Freundeskreis nachfragt bevor er Geld ausgibt.
Antwort 12 von coros vom 30.12.2021, 12:23 Options
Hallo,
@Doc-Jay: Deine Aussage
Zitat:
Selbet wenn der Rechner geleast ist hat der Kunde das Recht darauf, mit dem Rechner alles machen zu können.
ist schlichtweg falsch. Das kommt immer auf den Vertrag an, den jemand abschließt. Eine pauschale Aussage, wie Du sie getroffen hast, kann man hier nicht tätigen.
Es gibt Verträge, bei denen kannst/ darfst Du nichts an dem PC’s selber machen. In unserem Unternehmen werden die PC’s ebenfalls geleast. Änderungen dürfen nur von dem Unternehmen durchgeführt werden, von denen die PC’s kommen. Dort bezahlt man auch pro User-Netzwerkzugang, pro Internetzugang und selbst für die Netzwerkdose an der Wand eine monatliche Miete. Das ist bei großen Unternehmen ganz normal, dass diese die Computerangelegenheiten wie Hardware und Software und Netzwerk an andere Unternehmen abgeben und diese dann die alleinige „Gewalt“ darüber haben.
Wobei ich auch nicht glaube, dass sich ein Privatmann(frau) solchen Knebelverträgen aussetzt und auch glaube ich nicht, wie hier bereits mehrfach angesprochen, dass die Frage ernst gemeint ist
MfG,
Oliver
Da hier der einzige Lohn für die Helfer eine Rückmeldung ist, wäre es nett, wenn Du ein Feedback abgeben könntest, ob der Lösungsvorschlag Dein Problem gelöst hat.
Antwort 13 von Doc-Jay vom 30.12.2021, 12:31 Options
Ok, in Unternehmen sieht die Sache anders aus. Hier kommt es auch in erster Linie daraf an, dass das System läuft. Und dafür steht der Dienstleister, der die EDV-Anlage stellt, gerade. Und damit er das kann muss er verhindern, dass irgendeiner mit "gefährlichem Halbwissen" an der Anlage rumpfuscht.
Im Privatbereich kann ich es mir aber nicht vorstellen!
Da der Fragesteller hier bislang nichts antwortet würde ich vorschlagen erstmal seine Reaktion abzuwarten. Wir verstricken uns hier wieder in Vermutungen und schaukeln uns dann gegenseitig hoch.
Antwort 14 von Hooker vom 30.12.2021, 12:41 Options
Vermutlich ist unser "computeropfer" selbst ein unseriöser Händler, der sich erstmal über mögliche Folgen seiner fiesen Idee schlau machen möchte... *fg*
Antwort 15 von fpa vom 04.01.2022, 23:02 Options
Erst PC, dann auf einmal Notebook.
Naja, irgendwie könnt ich´s mir aber doch vorstellen. Vor allem die Szene im PC-Laden: "Ich hab echt keine Ahnung davon, und wir kennen auch keinen der Ahnung hat"
Dann kann ich mir schon vorstellen daß der Typ da seine Tricks & Pappenheimer kennt. Everything you can imagine is real ;o)))
Antwort 16 von snikers vom 07.01.2022, 08:12 Options
http://www.youtube.com/watch?v=KxE44mCfWMI
Hier wird es gut beschreiben ... da du keine admin rechte hast müsste es aber auch zu 100 % im abgesicherten modus funktionieren ....
mfg