Wieviel Platz verbraucht XP HOME/ PROFESSIONAL / VISTA und LINUX
Hallo!
Wieviel Platz verbrauchen diese Betriebssysteme auf den Rechnern? Wieviel RAM wird von den jeweiligen Systemen gebraucht?
fragt Thomas
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Antwort 1 von Lutz1965 vom 16.07.2021, 07:01 Options
Hallo
es kommt darauf an, was Du alles installierst.
Systemanforderung für Microsoft Software findes Du auf der Homepage von MS.
Gruss
Lutz
Antwort 2 von Yossarian vom 16.07.2021, 13:11 Options
Zitat:
Wieviel Platz verbrauchen diese Betriebssysteme auf den Rechnern? Wieviel RAM wird von den jeweiligen Systemen gebraucht?
Kommt ganz darauf an...
sagt Yossarian
Antwort 3 von Logilo vom 16.07.2021, 16:27 Options
Möchtest du ein Minimalsystem einrichten? Dann passt Linux auf einer 1 GB-Partition, sogar auf einen Stick.
Antwort 4 von powertom1 vom 16.07.2021, 16:46 Options
Die Frage dahinter ist, warum brauchen "heutige" Betriebssysteme (vor allem Vista- aber auch XP) immer mehr Speicherplatz, der oft und oft nur ungenügend verwaltet wird.
Das "ganze" RAM wird zubetoniert mit Systemdaten und es bleibt nur mehr wenig für die wirklichen Anwenderdateien.
Mir kommt das so vor als wenn man einen 500 PS LKW- Motor in einen kleinen Smart reinstopft. Soll heißen, das Betriebssystem "verbraucht " den Großteil der PC- Ressourcen...
Was helfen 2 oder 4 GB RAM, wenn diese von Vista vereinnahmt werden...
Antwort 5 von Logilo vom 16.07.2021, 16:50 Options
Na, Du stellst vielleicht Fragen...
weil die reine Textkonsole out of date ist!
Antwort 6 von Logilo vom 16.07.2021, 16:51 Options
aber ich kann Dich beruhigen...bald kommt Chrome OS, das ist dann genau, was DU suchst...
Antwort 7 von smile vom 16.07.2021, 17:00 Options
Richtig, warum geben wir Google eigentlich nicht gleich Vollzugriff auf unsere Rechner?
Antwort 8 von Yossarian vom 16.07.2021, 17:05 Options
Zitat:
Richtig, warum geben wir Google eigentlich nicht gleich Vollzugriff auf unsere Rechner?
Wird irgendwann unnötig. In naher Zukunft bekommt man von Google einen Thin Client (geschenkt - ein Schelm, der dabei Argwohn empfindet) und alles andere (Applikationsprogramme + Daten) liegt auf deren Servern.
;o)
Yossarian
Antwort 9 von Logilo vom 16.07.2021, 20:18 Options
Ja, aber damit ist das Anliegen des Fragestellers gelöst. Ein wirklich schlankes und zugleich modernes Betriebssystem.
Ob es von Google ist oder nicht, kann man dann anderweitig diskutieren.
Antwort 10 von smile vom 17.07.2021, 11:51 Options
Back2topic:
Was so Ressourcenfressend ist, ist nicht das System als solches, sondern die grafische Oberfläche.
Mein Tipp daher: Wenn Du auf diversen grafischen Schnickschnack verzichten kannst, dann installiere Dir irgendeine Linuxdistribution oder ein BSD ohne KDE/Gnome, sondern nur mit irgendeinem schlanken Windowmanager.
Ich verwende
OpenBSD mit
FVWM und nachdem ich mein Passwort eingegeben habe vergehen grade mal ein paar 10tel Sekunden, bis ich anfangen kann zu arbeiten.
Bootzeiten sind zwar etwas länger, aber das ist OpenBSD spezifisch und auch da kann man eine Menge optimieren.
Die paar Sekunden Bootzeit, die Google verspricht, halte ich nicht für unrealistisch.
Sowas kriegt man auch alleine hin, wenn man sich ein paar Gedanken macht.
Beste Grüße
Antwort 11 von Doc-Jay vom 17.07.2021, 15:27 Options
Der wachsende Ressourcenhunger hat meiner Erfahrung nach 3 Gründe:
- die Betriebssystemhersteller bauen immer mehr Funktionen ein, die ihrer Meinung nach zu einem Betriebssystem gehören. Z.B. die Aero-Glass-Oberfläche von Vista, die ist meiner Meinung nach nur Spielerei, frisst unnötig Leistung und hat null Nutzen, außer schön auszusehen.
- die Benutzer werden immer verwöhnter. Bei DOS musste man noch richtig Hand anlegen um den Rechner richtig in's Laufen zu bekommen. IRQ-Zuweisungen, Treiber anpassen und solche Geschichten kennt doch heute keiner mehr. Heute gilt die Devise: einschalten und loslegen. Computer sind nichts mehr für Freaks (so wie zu der Zeit, als ich damit anfing), sondern sollen von jedem bedient werden können.
- die Sicherheitsaspekte steigen. Das ewige Rennen zwischen Hackern und der Datensicherheit lässt die Datenübertragungsprotokolle immer komplexer werden. Datenverschlüsselung, Firewalls, Virenscanner, sichere Browser, das sind alles Dinge, die nötig sind, will man nicht Opfer von Kriminellen werden. Vieles davon muß in's Betriebssystem integriert werden, und das kostet natürlich Speicherplatz und Ressourcen
weiterhin kommt dazu, dass heute kein Programmierer mehr in der Lage ist, wirklich hardwarenah zu programmieren. Es gibt Entwicklungsumgebungen, die aufgrund der Komplexität der aktuellen Systeme aber auch notwendig sind. Diese Umgebungen binden Bibliotheken ein, von denen vielleicht nur wenige Funktionen benötigt werden. Aber alles baut irgendwie aufeinander auf. Wer da wirklich tief einsteigt hat irgendwann verbogene Hirnwindungen.
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