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Fragevon Friedel vom 12.02.2021, 18:26 Options

Lösung

YAST findet keine Festplatte

Hallo.
Ich versuche seit geraumer Zeit SUSE 11.1 zu installieren. Nach vielen Problemen bin ich jetzt soweit, dass wenigstens der Kernel (der Installations-DVD) vollständig geladen wird und die Systemanalyse durchgeführt wird. Dabei öffnet folgendes Fenster:
Zitat:
YAT2
Fehler
Es wurden keine Festplatten für die Installation gefunden. Bitte überprüfen Sie Ihre Hardware.
[OK]

Was ist zu tun?

Das ist ein neuer PC mit einer S-ATA-Platte mit 250GB.


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Antwort 1 von Supermax vom 12.02.2021, 18:37 Options

Wenn dein Motherboard bzw. der darauf verbaute Chipsatz noch sehr neu ist, erkennt der Kernel bzw. die SATA-Treibermodule den Controller eventuell noch nicht. Versuch mal im BIOS für den SATA-Controller statt des Betriebsmodus "RAID" oder "AHCI" den Modus "Legacy" oder "IDE" einzustellen. Zumindest unter dieser Einstellung sollte der Controller und damit die Platte erkannt werden.

Wird die Platte denn im BIOS überhaupt erkannt?

Antwort 2 von Friedel vom 12.02.2021, 18:57 Options

Die Platte wird im BIOS erkannt. Man kann im BIOS bei den Einstellungen für den Controller zwischen "SATA", "RAID" und "AHCI" wählen. Alle 3 Einstellungen führen zum selber Ergebnis. Das hat also nichts genützt. Schade.

Antwort 3 von Supermax vom 12.02.2021, 19:23 Options

Unter SUSE kann man glaube ich mit Alt+F10 auf eine alternative Konsole umschalten, eventuell gibts auch im Setup die möglichkeit, sich das kernel-bootlog anzeigen zu lassen, um Hinweise auf die Fehlerursache zu erhalten.

Antwort 4 von Hilfsheizer vom 12.02.2021, 19:23 Options

Moin Friedel!

Das kann dir helfen.

http://www.supportnet.de/t/2205563

Antwort 5 von hans889 vom 12.02.2021, 19:44 Options

Hi Hilfsheizer,

inwiefern der verlinkte Thread hilfreich sein soll, ist mir leider unerfindlich. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren :-)

Antwort 6 von Hilfsheizer vom 12.02.2021, 19:54 Options

Zitat:
Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren


Das will ich hoffen.
Friedel wird es uns hoffentlich berichten.
:o)

Antwort 7 von Friedel vom 12.02.2021, 21:40 Options

@ Supermax: Ich kenne keine Möglichkeit, sich so ein Bootlog anzeigen zu lassen. Wenn wenn, könnte ich nichts damit anfangen.

@ Hilfsheizer: Das hat mir wirklich Hoffnung gemacht. Es wurde genau mein Problem beschrieben. Leider hat die beschriebene Lösung bei mir nicht geholfen.

Antwort 8 von Supermax vom 12.02.2021, 21:53 Options

Du könntest versuchen in den Rettungsmodus ("rescue system") zu gelangen und dir dort mit dmesg das bootlog anzeigen zu lassen oder mit fdisk -l die Liste der erkannten und eingebundenen festplatten.

Antwort 9 von Supermax vom 12.02.2021, 21:57 Options

Ich habe gerade das durch Zufall gefunden, vielleicht hilft dir das ja:

http://forums.opensuse.org/install-boot-login/402439-11-1-install-n...

Die Lösung ähnelt der in dem Link vorgeschlagenen etwas, möglicherweise hat Kernel dieser SuSE-Version Probleme beim Auslesen bestimmter Informationen aus dem BIOS.

Vielleicht hilft es ja auch, im BIOS die Funktion "Reset Configuration data" (oder auch "reset DMI data", "reset ESCD") mal zu aktivieren.

Antwort 10 von Friedel vom 12.02.2021, 22:27 Options

@Antwort 9: Dort werden 2 verschiedene Tipps gegeben, die unabhängig voneinander helfen sollen. Zum einen soll es helfen, das BIOS auf die Standardeinstellungen zurück zu setzen. Das hatte ich schon probiert. Der andere Tipp besagt, dass man bei Bootoptionen "pci=nomsi" eintragen soll. Das habe ich probiert, aber es hat nicht geholfen. Es ändert nichts.

@ Antwort 8: Ich habe jetzt mit der Option "Recue System" gebootet. Da läuft mehr als ein ganzer Bildschirm voll Kauderwelsch durch. Dann bleibt das ganze stehen und untern steht "Recue login:" und ei Cursor blinkt dahinter. Offensichtlich soll 8ch mich da irgendwie einloggen. Wenn ich da irgendwas eingebe, erscheint die Zeile "Passwort:" Nach 60 Sekunden kommt "Login timed out after 60 seconds" und eine neue Zeile mit "Recue login".

Antwort 11 von Friedel vom 12.02.2021, 22:29 Options

Zitat:
Vielleicht hilft es ja auch, im BIOS die Funktion "Reset Configuration data" (oder auch "reset DMI data", "reset ESCD") mal zu aktivieren.
Hatte ich übersehen. Wo findet man das im BIOS? Ich habe es bisher nicht gesehen.

Antwort 12 von Friedel vom 12.02.2021, 23:31 Options

Beim Versuch Ubuntu zu installieren passiert übrigens das gleiche.

Antwort 13 von Friedel vom 13.02.2021, 02:53 Options

Mein vServer läuft mit SUSE und es wird Zeit, dass ich mich damit befasse.

Zitat:
Ansonsten gibt es eigentlich seit es Linux gibt immer Treiberprobleme mit neuer Hardware und gerade mit aktuellen SATA Controllern wird es nicht leicht.
Ich habe gerade mal eine Knoppix-CD von 2003 ausprobiert. Die erkennt meine Festplatte!

Ich muss auf meinem neuen Rechner natürlich erst mal ein Betriebssystem installieren. Win2k ist dafür nicht geeignet. Es kommt mit so viel RAM und so großen Festplatten nicht klar. Und Vista zu kaufen obwohl ich es nicht will, nur um dann eine VM mit Linux installieren zu können, wäre imho nicht sinnvoll.

Antwort 14 von Friedel vom 13.02.2021, 13:06 Options

Wenn ein Betriebssystem drauf ist, kann ich ein Programm installieren, mit dem man das erkennen kann. Bis dahin habe ich auch nicht viele Infos.

Das Mainboard nennt sich Elitegroup GeForce7050M-M. Der Prozessor ist ein AMD Athlon 64 X2 Dual Core 5200+. Fast alles andere ist onboard, vor allem er S-ATA-Controller. Die Platte ist eine S-ATA-Platte mit 250 GB.

Antwort 15 von Friedel vom 14.02.2021, 14:57 Options

@Fabian: Erst mal eine kurze Meldung über deinen Tipp über das Erstellen von Bootdisks: Er sollte überarbeitet werden. Zum einen Fehlen Hinweise auf die rechtliche Situation. Schließlich ist es illegal, nach deinem Tipp die Disketten zu downloaden, wenn man kein Microsoftkunde ist bzw. nicht zu mindestens einem MS-Produkt eine gültige Lizenz hat. Ein Linuxuser, der kein Microsoftprodukt hat, darf so eine Win98-Bootdisk nicht machen und nutzen um ein BIOS-Update zu machen. Zum anderen ist ein wesentlicher Teil deiner Beschreibung, dass man auf bootdisk.de Bootdisks herunterladen kann. Das ist Vergangenheit. Dort gibt es zwar noch viele Links im Zusammenhang mit Bootdisks, aber dahinter verbirgt sich nur noch Werbung. Einen deutschsprachigen Ersatz kenne ich nicht. Ansonsten ist bootdisk.com eine gute Quelle.

Das BIOS-Update habe ich gemacht. Es war nicht ganz einfach, u.a. weil ich auf allen anderen Rechnern Win2k nutze und man damit nicht nach der ansonsten üblichen Methode Bootdisks machen kann. (Das fehlt auch in deiner Beschreibung.) Die fehlende Option beim S-ATA-Mode wurde dadurch zwar nicht ergänzt, aber die Platte wurde jetzt ohne Änderung der Einstellung erkannt. Die Installation scheint jetzt (gerade) zu funktionieren.

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