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Smartphones - ein höheres Sicherheitsrisiko als Laptops Options

von tonja vom 03.06.2020 - 95 Hits -

Smartphones werden in Unternehmen in zunehmendem Maße eingesetzt. Dabei stellen sie nach Ansicht von IT-Sicherheitsexperten ein weit höheres Sicherheitsrisiko dar als mobile Speichergeräte und Laptops. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Umfrage von CREDANT Technologies, einem marktführenden Anbieter von Datenverschlüsselungslösungen für Endgeräte. Auch wenn ihnen die Gefahr bewusst ist, gibt mehr als die Hälfte der 300 befragten Sicherheitsfachleuten an, nicht jedes Mal ein Kennwort zu benutzen, wenn sie sich an ihrem eigenen Handy beziehungsweise Smartphone anmelden – also die grundlegendste Schutzmaßnahme anzuwenden. Unternehmen geben zwar große Summen für Sicherheitsvorkehrungen aus, lassen aber durch unkontrollierten Zugriff auf mobile Endgeräte Sabotage, Hacking und andere Angriffe zu.

Der Großteil der Smartphones ist, anders als Unternehmens-Laptops, persönliches Eigentum der Mitarbeiter und ermöglicht dennoch Zugang zum Unternehmensnetzwerk. 91% der Befragten geben an, dass Smartphones in ihrem Unternehmen mit keiner zusätzlichen Sicherheit ausgerüstet sind oder Einschränkungen unterliegen (81%). Doch tatsächlich sind die Geräte eine Gefahr für das Unternehmen. Wenn eine Person mit IT-Kenntnissen ein solches Device durch Diebstahl oder Verlust in die Hände bekommt, kann diese mithilfe der Informationen auf dem Gerät die ID des Besitzers annehmen und auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen. Ein solcher Einbruch zieht negative Schlagzeilen und finanzielle Einbußen nach sich, sowie Rufschädigung oder gar Kundenverluste.

Unternehmen sind zunehmend verpflichtet, mit Sicherheits-Policies als Teil ihrer Compliance zu arbeiten. Dennoch schließen die Policies bei 71% der Befragten Handys oder Smartphones nicht ein und 68% der Organisationen ignorieren USB-Sticks, MP3-Player und weitere Speichergeräte. Im Widerspruch dazu glauben 88% der Befragten, dass mobile Speichergeräte ein Sicherheitsrisiko darstellen und bei Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern teilen sogar 94% diese Ansicht.

Hinzu kommt, dass lediglich 40% der Befragten bestätigen, dass die Daten auf ihren Firmen-Laptops verschlüsselt sind. Dabei sehen fast 80% der Umfrageteilnehmer Laptops nach wie vor als großes Sicherheitsrisiko.

"Ich bin sehr überrascht über die Ergebnisse der Umfrage. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitsbefindlichkeit und dem vorhandenen Wissen habe ich nicht angenommen, dass heutzutage noch solche Praktiken, bzw. Sicherheitslücken in den Unternehmen existieren", stellt Peter Mitteregger, European Vice President bei CREDANT Technologies, fest. "Organisationen müssen die Kontrolle über diese Geräte und die darauf gespeicherten Daten wieder erlangen, sonst werden sie feststellen müssen, dass ihre Investitionen in die Unternehmenssicherheit falsch angelegt und nicht adäquat sind. Es gibt effektive Lösungen zur Risikominimierung. Außerdem ist es nicht sehr effizient nur Technologien zur Sicherung der Vordertür einzusetzen, wenn die Hintertür weit offen steht."
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