Aktion "Crashauto" am Potsdamer Platz erregte weltweit Aufsehen Options
von
tonja vom
21.04.2020 - 170 Hits -
Am Wochenende endete die Kunst-Performance des Künstlers Jurgen Ostarhild am Potsdamer Platz in Berlin. Dort rammte in der Nacht zum 14. April ein Pkw von oben in den Boden - scheinbar, wie nun Millionen Menschen wissen, aus dem Himmel gefallen. Die Aktion mit dem Titel "Wenn der Himmel streikt..." war als "Autocrash" innerhalb weniger Stunden in aller Munde. Medien wie "Stern" und "Bild" berichteten und auch im Ausland fand der vermeintliche Autoabsturz unerwartet große Beachtung.
Das Motiv des abgestürzten Fahrzeugs, noch halb aus der Erde ragend, wurde inzwischen vielfältig interpretiert. Zeitweise war die "Absturzstelle" am Potsdamer Platz von bis zu hundert Schaulustigen umstellt. Viele nutzten die Gelegenheit und fotografierten das Wrack, um es anschließend in alle Welt zu versenden. Der Künstler sieht darin vor allem eine persönlich motivierte Strategie, die Klimaproblematik durch einen "visuellen Bewusstseinsschock" im öffentlichen Raum zurück in den privaten Diskurs zu führen.
Die Performance wurde von ViiF, der ersten Handyvideo Community Deutschlands, unterstützt. ViiF veröffentlichte das "Absturzvideo" des Crashautos, das man unter 22557 ausschließlich per Handy abrufen konnte. Zehntausende machten davon Gebrauch. Jetzt, am Ende der Kunstaktion, stellt das junge Unternehmen dieses Video für kurze Zeit auf seiner Website
http://www.ViiF.de zur Verfügung. Von dort kann es kostenlos heruntergeladen und auch auf anderen Portalen eingestellt werden.