Umstieg von Lotus Domino auf Open-Xchange Server Options
von
tonja vom
12.11.2019 - 203 Hits -
Die beiden deutschen Softwarehersteller Open-Xchange und PAVONE haben jetzt ein Migrationswerkzeug fertiggestellt, das eine nahtlose Migration von der Groupware-Lösung IBM Lotus Notes/Domino auf Open-Xchange Server 5 ermöglicht.
Der Open-Xchange Server 5 bietet neben Austausch und Verwaltung von E-Mail, Terminen und Kontakten auch weitergehende Funktionen wie Dokumentenaustausch, Aufgaben- und Projektsteuerung. Weitere Programmmodule zum Aufbau einer Wissensdatenbank sowie ein Forum zum Austausch von Ideen runden den Leistungsumfang ab. Daten können betriebssystemunabhängig über jeden beliebigen Webbrowser, oder mittels Programmen wie Microsoft Outlook genutzt werden.
“Mittelständische Unternehmen und öffentliche Verwaltungen suchen zunehmend nach Software-Lösungen, die sich an offene Standards halten, und die sie gemäß ihren individuellen Anforderungen miteinander kombinieren können“, erklärt Frank Hoberg, General Manager EMEA von Open-Xchange. “Mit dem Wechsel auf Open-Xchange Server entscheiden sich Unternehmen für eine leistungsfähige und herstellerunabhängige Plattform mit kalkulierbaren Anschaffungs- und Folgekosten.“
Diese Marktentwicklung haben Open-Xchange und Partner PAVONE AG zum Anlass genommen, um im Rahmen ihrer Technologiepartnerschaft ein Migrationswerkzeug zu entwickeln, welches exakt auf die Bedürfnisse der Endkunden abgestimmt ist. Das Werkzeug kann unter anderem Benutzer, E-Mails, Kalender, Kontakte Aufgaben und Verteilerlisten von Lotus Domino auslesen, und in Open-Xchange Server 5 importieren. Mit dem „Domino2OX“-Migrationswerkzeug können Unternehmen von IBM Domino 7 oder höher reibungslos auf den Linux-basierten Open-Xchange Server 5 wechseln. Der Investitionsschutz bleibt für den Endkunden somit weiterhin gewährleistet.
Integration mit der PAVONE Process Control SuiteAls zusätzliche Option bietet PAVONE die Integration des Open-Xchange Servers in die Produktfamilie PAVONE Process Control Suite (PCS) mit den Schwerpunkten Prozess- und Projektmanagement. PCS umfasst eine Sammlung von Anwendungen aus den Bereichen Projekt- und Risikomanagement, Zeiterfassung, Diskussionsforen und Dokumentenmanagement, die mit Workflows für Standardprozesse wie Projektantragsverfahren, Abnahmeprozesse und Reisekostenabrechnung kombiniert wurde. Dies ermöglicht eine genaue Steuerung und Prognose über voraussichtliche Kosten, Kapazitätsbelastungen und Zieltermine von Geschäftsprozessen möglich. Mit der Integration von Open-Xchange Server und PCS erhalten die Anwender für Collaboration und Workflow künftig ein einziges integriertes Web-Interface, das sie einfach und überall bedienen können. E-Mail-Clients und Werkzeuge zur Dokumentenbearbeitung wie die Microsoft Office oder OpenOffice.org können wie gewohnt weitergenutzt werden.
Open-Xchange Server 5 ist seit seinem Verkaufsstart im April 2005 bei Kunden in 65 Ländern im Einsatz. Open-Xchange Server 5 unterstützt die beiden Enterprise-Linux-Distributionen, RedHat Enterprise Linux 4 und Suse Linux Enterprise Server 9. 500 Wiederverkäufer in 60 Ländern haben das Produkt im Angebot.