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Spams mit großen Attachments auf dem Vormarsch - Phishing-Angriffe verdoppelt Options

von tonja vom 01.08.2019 - 171 Hits -

Im ersten Halbjahr 2007 ist das Spam-Aufkommen sprunghaft gestiegen - in den Rechenzentren des Messaging-Service-Anbieters Retarus um 300 Prozent. Der neueste Trend sind Spams, die große PDF-, XLS- oder ZIP-Dateien als Anhang enthalten. Die Mailsysteme von Unternehmen sind damit schnell hoffnungslos überlastet.

Image-Spam war gestern - aktuell gehen die Spammer dazu über, ihre unerwünschten Werbesendungen und Penny-Stock Storys in Mail-Anhängen zu verpacken, sei es als PDF-, ZIP- oder XLS-Datei. In vielerlei Varianten verstopfen solchen Attachment-Spams die elektronischen Postfächer in den Unternehmen. Mit Betreffzeilen wie "Besser informiert - besser investiert" locken sie Empfänger zum Kauf von Papieren mit "viel Potenzial". Die erste Welle derartiger Spam-Mails verzeichnete Retarus Ende Juni in seinen Rechenzentren.

Waren es anfangs nur wenige tausend unterschiedliche Attachment-Spams pro Tag, stieg deren Zahl innerhalb von nur drei Wochen bis deutlich in den siebenstelligen Bereich. Die Auftraggeber solcher Spam-Aktionen treiben mit ihren Mailings beispielsweise den Preis von Penny-Stocks in die Höhe und kassieren im großen Stil die Gewinne. Das Nachsehen haben die leichtgläubigen Käufer, die auf ihren Investitionen sitzen bleiben, wenn die Aktienpreise nach dem großen Ausverkauf wieder in den Keller rutschen.

Auch bei den Phishing-Mails zeigen die Auswertungen der Daten aus den Retarus-Rechenzentren für das erste Halbjahr 2007 ein klares Bild: Deren Zahl hat sich seit Januar glatt verdoppelt. Mit gefälschten E-Mails, Rechnungen oder Lieferscheinen werden die Adressaten aufgefordert, auf eigens präparierten Webseiten Passwörter, Pins und Kreditkartennummern zu hinterlassen. Trotz aller Warnungen fallen immer wieder Empfänger darauf herein.

Verdreifachung des Spam-Aufkommens

In den Rechenzentren von Retarus ist das Spam Aufkommen seit Anfang 2007 um rund 300 Prozent gestiegen. So waren im ersten Halbjahr dieses Jahres 94,3 Prozent aller Mails in den Retarus-Rechenzentren schlicht "E-Müll". Umgekehrt bedeutet dies, dass lediglich 5,7 Prozent (erstes Halbjahr 2006: durchschnittlich 7 Prozent) der Mails in Form effektiver Nutznachrichten als "ok" weitergeleitet wurden. In anderen Worten: Von 100 empfangenen E-Mails waren mehr als 94 unbrauchbar.

Grundregeln der E-Mail-Kommunikation

- Niemals den Dateianhang der E-Mail eines unbekannten Absenders öffnen: Ansonsten läuft man Gefahr, dass unbemerkt Trojaner, Viren oder andere Schadcodes auf dem Rechner installiert werden.
- Niemals in einer vermeintlichen Spam-Mail auf den Link "Unsubscribe" klicken. Im harmlosen Fall gibt es eine Rückmeldung an den Spam-Versender. Er freut sich über eine als gültig verifizierte E-Mail-Adresse, die sich umgehend in zig Spam-Verteilern wiederfindet. Im schlimmsten Fall wird der Benutzer auf eine Webseite gelotst, von der dann heimlich Trojaner und Viren auf seinen Rechner heruntergeladen werden.
- Unter keinen Umständen sollte man seine Haupt E-Mail-Adresse in Website-Foren oder Newsgroups hinterlassen. Diese werden regelmäßig automatisch gescannt und die Daten landen in zahllosen Spam-Verteilern.
- Immer die "Vorschau" bei E-Mail-Clients ausschalten.

Weitere Sicherheitsempfehlungen und Lecks diverser Anwendungen hier im SN.
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