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Digitale Spiegelreflex-Kameras im Test Options

von tonja vom 03.01.2019 - 460 Hits -

Längst hat die digitale Fotografie der analogen Technik den Rang abgelaufen. Dieser Erfolg ist vor allem den hohen Absatzzahlen im unteren Preissegment geschuldet: Für Kompaktkameras zu Preisen unter 500 Euro existiert ein riesiger Markt. Doch nun soll der Sprung in die nächsthöhere Preisklasse gelingen: Marktforscher glauben, dass 2007 das Jahr der digitalen Spiegelreflexkameras wird. Zumindest zwei Hersteller haben schon entsprechende Zeichen gesetzt: Nach einem Testbericht des Fotomagazins CHIP FOTO-VIDEO digital könnten Pentax und Nikon mit zwei spektakulären Neuerscheinungen dem Spiegelreflex-Markt den entscheidenden Schub geben.

Mit seiner K10D landete Pentax zum ersten Mal überhaupt auf Platz 1 der Bestenliste des renommierten Fachblattes. Vor allem dank ihrer opulenten Ausstattung avancierte die 10-Megapixel-Digicam zur derzeit besten Amateurkamera. Automatische Sensorreinigung, Bildstabilisation per beweglich gelagertem Fotosensor, großes Fotodisplay, zusätzliches Display zur Kontrolle der Aufnahmeparameter, digitale Bildvorschau – die K10D ist in allen wichtigen Bereichen State-of-the-art. Benno Hessler, leitender Redakteur bei CHIP FOTO-VIDEO digital, lobt die 900 Euro teure Kamera nicht nur wegen ihrer ausgereiften Ausstattungsfeatures: „Mit der K10D ist es Pentax erstmals gelungen, an den Marktführern Canon und Nikon vorbei zu ziehen. Diese Spiegelreflex-Kamera überzeugt in allen Bereichen von der Bildqualität bis zur Ergonomie, und sie dürfte dem Marktsegment starke Impulse geben.“

Die zweite neue Kamera entstammt dem Hause Nikon und erreicht „nur“ Platz 4 in der aktuellen Rangliste von CHIP FOTO-VIDEO digital. Dennoch schreibt ihr die Redaktion enormes Zukunftspotenzial zu. Der einfache Grund: Inklusive Zoom-Objektiv kostet die D40 nur 580 Euro – ein echter Kampfpreis für eine Digicam dieser Qualität. Nach Ansicht von Redakteur Hessler leitet Nikon damit die Ära einer völlig neuen Spiegelreflex-Spezies ein: „Mit der D40 bekommen Spiegelreflex-Einsteiger eine Kamera, die einerseits leicht zu bedienen ist und andererseits hervorragende Verarbeitung und exzellente Bildqualität bietet.“ Denn obwohl die Nikon nur mit einem preisgünstigeren 6-Megapixel-Chip ausgestattet ist, erreichte die Bildqualität im Test von CHIP FOTO-VIDEO digital die Note „sehr gut“.

Die zweite Sparmaßnahme kann schon eher Probleme aufwerfen: Als erste Nikon muss die D40 ohne eigenen Schrittmotor auskommen. Das bedeutet: Bei Objektiven ohne eigenem Antrieb funktioniert der Autofokus nicht. Laut Hessler können Spiegelreflex-Einsteiger dieses Manko aber ignorieren: „Nur wer bereits über einen Satz Objektive ohne Motor verfügt, hat ein Problem mit der Nikon D40. Neukäufer können sich ja mit den passenden Motor-Objektiven ausrüsten und werden dann viel Spaß mit dieser bemerkenswerten und günstigen Kamera haben – zumal ja Nikon ein gutes Zoom-Objektiv mitliefert.“

Der ausführliche Testbericht erscheint in der aktuellen Ausgabe 02/2007 von CHIP FOTO-VIDEO digital.
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