Netzwerk gegen Internetbetrug berücksichtigt Hinweise von privaten Usern Options
von
tonja vom
25.11.2018 - 238 Hits -
Internetnutzer auf der ganzen Welt können in Zukunft verdächtige Internetseiten an das Symantec Phish Report Network melden und so zur Bekämpfung von Online-Betrug beitragen. Das Netzwerk gegen Phishing wurde im Mai 2006 von Symantec gegründet und gilt als eine der wichtigsten Einrichtungen dieser Art. Symantec-Experten prüfen die eingegangenen Hinweise der Internetsurfer und geben Informationen über bestätigte Phishing-Seiten an die Mitgliedsunternehmen und - Organisationen des Phish Report Networks weiter. Diese nutzen die Daten für ihre Anti-Phishing-Lösungen und helfen so dabei, Online-Betrug zu verhindern.
Online-Betrug wird immer zielgenauer und professioneller - und damit für Internetnutzer immer gefährlicher. Laut des aktuellen Symantec Internetsicherheitsbericht wurden im ersten Halbjahr 2006 über 157.000 Varianten an Phishing-Attacken identifiziert, was durchschnittlich 865 unterschiedlichen Phishing-Versuchen pro Tag entspricht. Internetnutzer, die eine E-Mail mit einer verdächtigen Internetadresse erhalten haben, können diese ab sofort über die Website des Symantec Phish Report Network an Symantec melden. Sobald eine Seite als betrügerisch bestätigt worden ist, wird sie in das Netzwerk eingespeist. Auf diese Weise stehen die Informationen Mitgliedern auf der ganzen Welt zur Verfügung. Interessierte Computernutzer können ihre Beiträge direkt an
http://www.phishreport.net/consumers.html übermitteln.
Jüngstes Mitglied im Phish Report Network ist die National Cyber-Forensics and Training Alliance (NCFTA), ein Bündnis für den Kampf gegen Cyber-Verbrechen, in der Fachleute aus Organisationen des öffentlichen und privaten Sektors zusammenarbeiten. Durch die Mitgliedschaft der NCFTA können gemeldete Betrugsversuche in Zukunft schneller und besser verfolgt werden. Auf diese Weise wird es möglich sein, nicht nur betrügerische Seiten aus dem Verkehr gezogen, sondern auch deren Urheber.