Erstmals Alternative zu Microsoft Exchange Options
von
tonja vom
24.11.2018 - 271 Hits -
Mit dem neuen Groupware-Kern teamXchange gibt es erstmals eine wirkliche Alternative zu Microsoft Exchange, die nahezu über den gleichen Funktionsumfang verfügt. Die Neuentwicklung des Software-Herstellers VIPcom ist jedoch wesentlich kostengünstiger und läuft neben Windows- auch auf Linux- bzw. Unix-Servern. Der Clou: Eigenentwickelte Client Applikationen, die unter der Outlook-Oberfläche laufen und bisher nur eine Schnittstelle für Microsoft hatten, können nunmehr auch für Linux und Unix ohne Migrationsaufwand und Qualitätseinbußen genutzt werden. Abhängig von der eingesetzten Datenbank können pro Server über 1.000 Nutzer auf dieselben Daten wie Nachrichten (E-Mails, Faxe, etc.), Kalenderdaten, Kontakte, Journale, Aufgaben oder Notizen zugreifen. Ändert ein Anwender etwas, spiegelt sich dies simultan bei allen anderen wider, so dass der zeitliche Aufwand zur Informationsbeschaffung gering ist. Das steigert die Produktivität der Mitarbeiter und spart Kosten für Logistik sowie bei Prozessabläufen.
teamXchange integriert bestehende Anwendungen über offene Schnittstellen (MAPI, C++ Library, Mircrosoft CDO Library). Die MAPI-Architektur ist vollständig abgebildet, z. B. durch Objektorientierung, Push-Funktionalität und den Aufbau rekursiver Strukturen. In der MAPI-Schnittstelle sind unter anderem die Standard-Benutzerschnittstellen und die Bedienerführung definiert, die die umfangreiche Funktionalität von Exchange gegenüber anderen Groupware-Produkten auszeichnet. Da die VIPcom Software mit allen gängigen Outlook-Versionen funktioniert, arbeiten die Mitarbeiter weiter in ihrer gewohnten Outlook-Umgebung. Mit Hilfe von teamXchange-C++-Library und Java-SDK können Entwickler neue Applikationen beispielsweise unter Linux mit den leistungsfähigen MAPI-Funktionen ausstatten. Bei eigenen MAPI basierenden Groupware-Applikationen ist ebenfalls der volle Leistungsumfang von Outlook/Exchange implementierbar.
"Das wesentliche Alleinstellungsmerkmal von teamXchange ist die Plattformunabhängigkeit bei direkter Implementierung der MAPI-Architektur. Die Server-Software kann problemlos auf einem Linux-, Unix-, oder Windows-Server installiert werden. Somit macht teamXchange die Firmen auf einen Schlag unabhängig bei der Wahl des Betriebssystems. Trotz dieser Freiheit verfügen alle Outlook-Clients wie bisher über den kompletten und gewohnten Funktionsumfang", erläutert Dr. Wolfgang Socher, Leiter Entwicklung bei VIPcom. teamXchange kommuniziert ebenfalls problemlos mit anderen Software-Lösungen wie Virenschutz-, Archivierungs-, Security- oder ERP-Applikationen.
Zu den weiteren Vorteilen von teamXchange zählen die effiziente und zuverlässige Verwaltung großer Datenmengen und vieler Benutzer sowie die aktive Synchronisation geöffneter Daten ohne Polling. Da die interne Zeichendarstellung in Unicode erfolgt, ist keine Anpassung an nationale Zeichensätze erforderlich. Auch mit neuen Windows-Versionen gibt es keine Kompatibilitätsprobleme, da teamXchange mit Windows-Applikationen über die seit vielen Jahren unveränderte MAPI-Schnittstelle kommuniziert. Durch die Migration über Nacht werden zudem Arbeitsausfälle vermieden. teamXchange bietet Investitionssicherheit, da die Anwenderfirmen nicht mehr an proprietäre Systeme gebunden sind und damit strategisch unabhängig bleiben.