virenscanner und co unter linux
hi
wollte mal linux ausprobieren und habe es auf meinem notebook installiert.
bin überrascht, wie gut das ging und wie gut das jetzt läuft.
aber wie schütze ich mich unter linux? unter windows habe ich ja die security suiten von g-data, kaspersky, norton, ... - aber wie schütze ich mich bzw. mein notebook mit linux drauf?
hoffe mal, die frage ist nicht zu anfängerhaft.
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Antwort 1 von Randolf vom 25.10.2019, 23:46 Options
Falls Du Ubuntu nutzt, vergiss Firewall und Virenscanner. Du benötigst es nicht.
Antwort 2 von superduper vom 26.10.2019, 11:57 Options
@randolf:
sorry, aber was du geschrieben hast ist reiner bullshit.
1) was hat die distribution damit zu tun? null!
2) warum nicht schützen? es gibt in der tat malware für linux
3) vielleicht nutzt er sein notebook gelegentlich in winowsnetzen (lanparty?). dann kann er zwar nicht von windows-viren infiziert, zumindest aber zum überträger werden.
wenn du ungeschützt sein willst bzw. andere gefährden willst, ist es dein bier. aber dann behalte es bitte für dich.
@securitysuite
es gibt unter linux noch keine suiten wie unter windows. als virenscanner hast du mehrere zur auswahl. clamav als freies projekt, antivir (kennst du wohl von windows), f-prot / f-secure (im gegensatz zu windows für privat frei), ... clamav + klamav sowie antivir findest du in diversen repositories, f-prot musst du selber laden und instaliern. anleitung steht dabei.
als firewall nimmst du die von linux selbst. allerdings erfodert das etwas einarbeitungszeit, die regeln alle aufzustellen.
Antwort 3 von Randolf vom 26.10.2019, 13:15 Options
Superduper, dann kläre ich Dich mal kurz auf.
Eine optimal vorkonfigurierte Zusammenstellung hat sehr wohl damit etwas zu tun. Du solltest Dich ein wenig mehr mit Ubuntu beschäftigen. Die Antwort sagte ganz klar aus: FALLS er Ubuntu nutzt. Ende.
Mit anderen Worten: Wenn er sich Arbeit machen möchte, kann er gerne auf Ubuntu verzichten und sich mit der Materie eigehender befassen. Ich wage zu bezweifeln, dass der Fragesteller Serverdienste anbieten will.
Ubuntu Sicherheitskonzept
Antwort 4 von superduper vom 26.10.2019, 14:11 Options
@randolf
eine optimale konfiguration ist natürlich sehr wichtig. das trifft auf alle systeme zu.
warum soll ich mich mehr mit ubuntu auseinandersetzen? ich sage noch mal, es hat nichts mit irgendeiner distribution zu tun.
ubuntu ist nicht per se besser, auch wenn du das vehement zu propagieren scheinst.
und dein link zu diesem wiki - ich bin fast vom stuhl gefallen.
Zitat:
unter linux ist ein virenscanner ... überflüssig
was soll so ein blödsinn? selbst wenn ich die "überträgerfunktion für windows-opfer" mal außen vor lasse, haben die verfasser schon mal was von elf-malware gehört? oder von den stichworten text segment infection, plt infektion, ...? diese elf-malware muß nicht unbedingt ein virus sein, eine backdoor tut es ja auch.
ein wiki mag ja ganz nett sein. aber wenn ich so ein halbgares wissen sehe, wünsche ich mir die zeit zurück, als noch nicht jeder etwas online stellen konnte, bloß weil er in der lage war, den einschaltknopf des pcs zu finden.
wenn du dich auf solche wikis verläßt, dann entschuldige ich mich bei dir - du kannst es dann nicht besser wissen.
wenn du aber erfahrung besitzt, dann solltest du es besser wissen und auch entsprechend handeln.
Antwort 5 von Jaja vom 26.10.2019, 14:16 Options
....zumindest gibts auch exploits für software, die auf beiden systemen läuft:
z.b. firefox
Antwort 6 von lolliolli vom 26.10.2019, 18:07 Options
einen sinn wird das schon machen.
wenn ich mir mandriva anschaue, da ist im powerpack u.a. eine vollversion von kaspersky für linux dabei.
Antwort 7 von securitysuite vom 26.10.2019, 22:05 Options
na toll, 6 antworten und ich bin so schlau wie gestern. bütte.
Antwort 8 von sutadur vom 27.10.2019, 10:33 Options
Na ja, in Antwort 2 wurden ja schon einige Dinge genannt ... :o)
Antwort 9 von securitysuite vom 27.10.2019, 11:47 Options
das ist ja mein problem.
antwort 1 sagt nein, antwort 2 sagt ja. un deren fachsimpelei ist für mich eh zu hoch. wollte eigentlich nur ein "nein, weil" oder ein "ja, und nimm produkt ..."
Antwort 10 von sutadur vom 27.10.2019, 15:35 Options
Offenbar hast Du Antwort 2 nicht richtig gelesen, denn da werden durchauch ein paar Produkte genannt:
"ls virenscanner hast du mehrere zur auswahl. clamav als freies projekt, antivir (kennst du wohl von windows), f-prot / f-secure (im gegensatz zu windows für privat frei), ..."
Antwort 11 von Supermax vom 27.10.2019, 16:32 Options
Wenn du mit deinem Notebook auch ins INternet willst, solltest du auf jeden Fall eine Firewall installieren, für Ubuntu gibts da z.B. "Firestarter".
Als Virenscanner empfehle ich clamav, einfach weil es bei den meisten Distributionen komfortabel über die jeweilige Paketverwaltung installiert werden kann. Wenn du ein anderes Produkt bereits unter Windows nutzt, spricht aber auch nichts dagegen, die Linux-Version dieses Produkts zu verwenden - der Installationsaufwand kann dabei allerdings höher sein.
Antwort 12 von Randolf vom 27.10.2019, 16:53 Options
Zitat:
Wenn du mit deinem Notebook auch ins INternet willst, solltest du auf jeden Fall eine Firewall installieren
Scheinbar ist noch immer nicht verstanden worden, dass dies unter Ubuntu nicht notwendig ist. Bitte nicht unnötig die Pferde scheu machen!
Wo keine offenen Ports vorhanden sind, muss auch nichts abgesichert werden.
Antwort 13 von Supermax vom 27.10.2019, 17:18 Options
Schon wenn die Option "gemeinsame Ordner" aktiviert ist wird im Hintergrund der Samba-Serverprozess gestartet, der sehr wohl Ports nach außen öffnet. Wenn man mit dem Laptop direkt am Kabel/DSL-Netz hängt ohne Router dazwischen, oder gar per WLAN surft, hat man damit schon eine mögliche Angriffsfläche, da der Dienst zumindest unter Ubuntu nicht standortabhängig gestartet oder gestoppt wird.
Antwort 14 von Randolf vom 27.10.2019, 20:43 Options
Richtig. Dennoch ist die Situiation nach Installation und somit für die allermeisten Anwender ungefährlich.
Wer Daten freigibt, wird wohl so viel Grips besitzen, zu wissen, dass von nun an Ports geöffnet werden.
Das ist aber die Ausnahme und gehört zum Stichwort "Serverdienste anbieten".
Der Internetzugriff ist ohne Firewall gefahrlos möglich.
Antwort 15 von alleschonweg vom 27.10.2019, 21:34 Options
und was ist, wenn er eine e-mail abruft? oder eine software installiert? da helfen keine geschlossenen ports.
Antwort 16 von Randolf vom 27.10.2019, 23:23 Options
Aber Dein Gehirn. Solange Du Fremdquellen rauslässt bist Du sehr sicher und brauchst das Zeug nicht. Die schauen eh im Grunde nur nach Viren für Windows-Systeme.
Macht euch bitte nicht in die Hose! Linux ist nicht Windows.
Ich würde statt eines installierten Virenscanners lieber beim Arbeiten nachdenken und mit dem vorinstallierten System arbeiten, so wie es out of the box geliefert wird.
Ich persönlich kenne keinen einzigen reinen Linux-Anwender, der aktiv ein Antivirusprogramm nutzt. Und ich kenne immerhin etliche LUGs.
Antwort 17 von X-Man vom 28.10.2019, 07:28 Options
Unter Linux gibt es zwar nur ganz wenige Viren aber statt dessen die viel gefährlicheren Rootkits, gegen die Vierenscanner und Firewalls machtlos sind. Erst neulich hatte so ein Rootkit meinen Brenner komplett zerstört und ich musste mir einen neuen kaufen. Ich rate daher zu Windows 98 weil es fast keiner mehr benutzt, und sich Virenprogrammierer für so ein Nischensystem nicht mehr interessieren. Außerdem sind nach der Installation von Windows 98 keine Ports offen.
Wo keine offenen Ports vorhanden sind, muss auch nichts abgesichert werden.
Euer X-Man
Antwort 18 von T-Max vom 28.10.2019, 09:08 Options
Hallo zusammen,
wie man sieht beschäftigen wir uns hier mit einer Glaubensfrage die in andren Foren auch schon Seitenlang geführt wurde.
Mein Vorschlag:
Virenscanner suchen fast nur nach Windows Viren.
Für ein Linux System nicht nötig.
Firewall:
Da ich nicht weiß welches Linux du verwendest.
Nimm die Firewall die dabei ist oder Firestarter bei Ubuntu.
Ich weiß das eine Firewall bei Ubuntu nicht notwendig ist aber vielleicht öffnet man unbeabsichtigt einen Port ins Internet.
Rootkits:
z.B das Programm rkhunter
Das Programm Kann keine Rootkits entfernen sagt dir aber ob du ein Problem hast.
Die Wahrscheinlichkeit sich ein Rootkit einzufangen ist aber sehr gering. Man sollte sich halt Gedanken machen wo man seine Software herunterlädt.
Gruß
Antwort 19 von Randolf vom 28.10.2019, 09:25 Options
@x-man
Bleibt nur das Problem, dass es keine Rechtevergabe gibt, kein Mehrnutzersystem vorhanden ist, es ständig abstürzt und die 25 Linux-Programme, die ich nutze und brauche, nicht darunter laufen. Also was willst Du mit Win98? (kopfschüttel)
Antwort 20 von alleschonweg vom 28.10.2019, 10:45 Options
und wie soll ich fremdquellen rauslassen? sobald ich etwas mehr machen will, muß ich das eine oder andere repository einbinden. und schon ist eine fremdquelle da, welche evtl. komprpmitiert wurde.
ich will den grafiktreiber und binde somit ati bzw. nvidia ein. da hilft dann auch kein gehirn weiter.
bei der firewall kann ich zustimmen, wenn er keine ports aufmacht und das system sauber ist. hat er sich aber über das nvidia oder vlc oder was auch immer repository etwas eingefangen, dann wäre eine firewall vielleicht doch nicht so verkehrt.
ich mach mir nicht in die hose. ich stelle mir nur vor, wie verherend eine epidemie unter linuxusern ausfallen könnte. windowsuser sind von je her daran gewöhnt, sich ihr system zu infizieren und sind daher i.d.r. aufmerksamer. linuxuser leben momentan noch in ihrer scheinsicherheit, aus welcher das erwachen umso härter werden wird.
windows 98? ich will arbeiten. life ist too short for reboots.