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Mit Windows 7 hält der Akku länger durch Options

von tonja vom 04.09.2021 - 146 Hits -

greenit maus wiese XS 200Der richtige Umgang mit dem Notebook ist nicht immer leicht: Hängt es dauernd an der Steckdose, ist der Akku schnell kaputt, und ausgestöpselt ist dieser nach ein paar Stunden schon wieder leer. Windows 7 geht im Vergleich zu anderen Betriebssystemen sorgsamer mit dem Strom um, damit Akkus deutlich länger durchhalten. So wird man nicht mehr mitten im Spiel oder bei der Suche im Internet von lästigen Akku-Warnhinweisen unterbrochen.
Windows 7 spielt zum Beispiel DVDs und Audio-Dateien im Windows Media Player deutlich energieeffizienter ab. Dadurch verlängert sich die Akkulaufzeit und die Qualität wird durch den niedrigeren Energieverbrauch nicht beeinflusst. Doch nicht nur der Media Player benötigt mit Windows 7 weniger Strom. Auch bei Spielen, beim Surfen im Internet oder bei diversen Such- und Bearbeitungsfunktionen läuft der Akku deutlich länger durch.

Der größte Stromverbraucher ist jedoch nicht die Software, sondern mit einem Anteil von bis zu 40 Prozent der Bildschirm. Windows 7 ermöglicht die automatische Anpassung der Bildschirmhelligkeit an die Umgebungsbeleuchtung. So verbraucht bei Nacht der dunklere Bildschirm weniger Strom, wenn das Notebook mit dem so genannten Ambient Light Sensor (ALS) ausgestattet ist. Ansonsten kann der Nutzer manuell die Helligkeit anpassen und damit Strom sparen. Bislang ließen sich die meisten Notebooks nur so einstellen, dass der Bildschirm bei Pausen nach kurzer Zeit etwas dunkler wird.

Im Alltagsbetrieb ist auch der Energieverbrauch bei Leerlaufzeiten sehr wichtig. So reduziert Windows 7 während der Arbeitspausen den Stromverbrauch deutlich. Die Aktivität des Prozessors wird gesenkt sowie Hintergrundaktivitäten entweder ganz ausgeschaltet oder zusammengefasst und gleichzeitig ausgeführt.

Die meisten Stromsparfunktionen führt Windows 7 automatisch aus, damit sich der Nutzer nicht selbst darum kümmern muss. So enthält es ein Werkzeug, das den Energieverbrauch untersucht und optimiert. Zudem erkennt und behebt das Betriebssystem gängige Probleme, zum Beispiel bei der Bildschirmdarstellung, beim Netzwerk oder Drucken, damit der Nutzer schneller weiterarbeiten kann.

Auch bei der Geschwindigkeit von Anwendungen, der Reaktionszeit von Spielen oder dem Konvertieren von Audio- und Videoformaten hat Windows 7 die Nase vorn'. So hat ein umfangreicher Test von ZDnet gezeigt, dass Windows 7 in fast allen Fällen schneller ist als Windows Vista oder Windows XP. Im Bericht heißt es unter anderem: "Mit 64 Prozent besserer Leistung profitiert das Music-Szenario am meisten vom Betriebssystemwechsel. Der Blick auf die Einzeltests verrät, dass das Umwandeln von WAV-Dateien ins WMA-Lossless-Format nun dreimal schneller verläuft." Den vollständigen Artikel gibt es unter Performancetest: XP, Vista und Windows 7 RTM im Vergleich.

Windows 7 zeichnet sich zudem durch eine neue intuitive Bedienoberfläche aus, die das Arbeiten mit dem PC einfacher und schneller macht. Dadurch lässt sich in der verfügbaren Zeit mehr erledigen. Denn trotz aller Maßnahmen ist der Akku natürlich irgendwann leer, wenn er nicht rechtzeitig geladen wird. Doch auch hier sorgt Windows 7 vor. Erreicht der Ladezustand des Akkus nämlich das kritische Niveau von sieben Prozent, erscheint eine deutlich sichtbare Warnmeldung, auf die der Nutzer reagieren muss. Er kann den Wert zwar ändern, an dem die Warnung erscheint, doch beim Heruntersetzen steigt die Gefahr, dass nicht rechtzeitig eine Steckdose verfügbar ist.

Die Stromspar-Funktionen von Windows 7 kommen natürlich besonders auf Geräten zur Geltung, die bereits von sich aus sehr energieeffizient sind. Der Nutzer kann diese aber oft nur schwer herausfinden, da es derzeit noch keine offizielle, verpflichtende Kennzeichnung für stromsparende Computer gibt. Neben dem Fachberater im Einzelhandel kann hier die weltweite Initiative EPEAT (Electronic Product Environmental Assessment Tool) weiterhelfen, an der auch zahlreiche PC-Hersteller teilnehmen. Auf der Internetseite http://www.epeat.net gibt es eine umfangreiche Liste mit Energieeffizienz-Einschätzungen in Gold, Silber und Bronze für Arbeitsplatz-PCs, Monitore, Notebooks, Workstations und integrierte Geräte.
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