E120 = getrocknete Schildläuse? Das Handy als Verbraucherschützer im Supermarkt Options
von
tonja vom
03.09.2021 - 115 Hits -

E-Stoffe, Aromen und undefinierte Fette – viele Inhaltsstoffe in der Zutatenliste von Lebensmitteln erzeugen beim Verbraucher ein großes Fragezeichen. Woher soll der bewusste Konsument im Supermarkt auch wissen, dass sich hinter dem harmlos klingenden „E 120“ getrocknete Schildläuse verbergen? Zur Gewinnung dieses Farbstoffes werden die Läuse getrocknet und anschließend mit Wasser und etwas Schwefelsäure ausgekocht. Auf der Verpackung ist nichts davon zu lesen.
Das vegane Informationsportal
http://www.rezeptefuchs.de hat eine große vegane Lebensmitteldatenbank ins Leben gerufen, in der Produkte mit versteckten tierischen Zutaten keine Chance haben. Alle Aromen und Trägerstoffe müssen pflanzlicher Herkunft sein. So darf auch der Balsamico-Essig nicht mit Hilfe von Gelatine geklärt worden sein.
Um diese Informationen auch genau dort zu erhalten wo sie gebraucht werden – nämlich im Supermarkt vor dem Regal – kooperiert Rezeptefuchs.de nun mit den Handy-Experten von barcoo, die einen Barcode-Scanner fürs Handy entwickelt haben. Diesen kann man kostenlos aus dem Internet installieren, indem man mit seinem Handy auf
http://www.barcoo.mobi surft. Dann wird der Barcode des Produktes fotografiert und schon bekommt der Nutzer aktuell per Internet die Information angezeigt, ob das Produkt vegan ist. Wer keine Kamera an seinem Handy hat, der tippt einfach die EAN-Ziffern unterhalb des Barcodes ein.
Weitere Informationen und eine praktische Anleitung gibt es unter www.rezeptefuchs.de. Dort kann auch die komplette Lebensmitteldatenbank mit weiteren Informationen kostenfrei eingesehen werden.