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IFA: 3D für Wohnzimmer, Auto und Spiele Options

von tonja vom 03.09.2021 - 175 Hits -

hhi 230x120 en 200Wissenschaftler des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts stellen auf der Internationalen Funkausstellung 2009, TecWatch Halle 5.3, Stand 13, 3D-Anwendungen vor. 3D-Fernsehen, ein 3D-Autodisplay und 3D-Computerspiele kommen ohne Spezialbrille aus und garantieren trotzdem ein hochwertiges 3D-Seherlebnis und einzigartiges Raumgefühl. Die Anwendungen illustrieren die langjährige und breite Kompetenz des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts auf der gesamten Breite des Arbeitsprozesses – von der 3D-Aufnahme, über die 3D-Postproduktion bis hin Übertragung, 3D-Displays und Darstellung.

3D-Fernsehen
Anhand verschiedener Videosequenzen zeigt das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut das Fernsehen von Morgen. In dem europäischen Forschungsprojekt 3D4YOU werden Lösungen für die komplette Übertragungskette für hochwertiges, dreidimensionales Video – von der Aufnahme, über den Datentransfer und die Datenkomprimierung bis hin zur Widergabe entwickelt. Im Gegensatz zu Entwicklungen, die ausschließlich auf die brillenbasierte Wiedergabe des 3D-Kinos setzen, zeigt das Heinrich-Hertz-Institut Verfahren, die neuere autostereoskopische Geräte unterstützen.

3D-Autocockpit
Das Fahrzeug-Display ‚Free2C_hybrid“ basiert auf dem auto-stereoskopischen ‚Free2C_digital Display’ des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. Für die dreidimensionale Darstellung des Bildes werden hier jeweils zwei Ansichten eines Bildes gerendert und ineinander geblendet. Kopf- und Augentracking-Systeme sorgen für die Verbindung von Augen und 3D-Bild. Zwei Kameras im Cockpit messen dazu Position und Abstand der Augen des Fahrers. Das 3D-Erlebnis ist so unmittelbar auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten. Die Elemente des Auto-Cockpits – wie Tankanzeige, Tachometer, Navigationssystem etc. – werden dem Fahrer je nach Wichtigkeit und persönlicher Priorität hintereinander angeordnet.

3D-Gestensteuerung
Ein besonderes dreidimensionales Raumgefühl bietet der iPoint 3D: Durch eine speziell im Heinrich-Hertz-Institut entwickelte Finger-Tracking-Software kann der Nutzer über Handgesten mit Objekten, die im autostereoskopischen Display oder in der Projektion dargestellt werden, interagieren. Zwei Kameras zeichnen dafür die Handgesten millimetergenau und in Echtzeit mit Infrarotlicht auf. Eine Software übersetzt die Gesten in Computerbefehle – ähnlich wie die Treibersoftware einer Maus.

Weitere Infos unter http://www.hhi.fraunhofer.de.
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