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Bei gekaperten PCs droht Schadenersatz Options

von tonja vom 13.07.2021 - 255 Hits -

12e3483aa2195e387d569317509557fd gWer unbemerkt von seinem eigenen PC aus unerwünschte Werbemails versendet, muss unter Umständen dafür haften. Weltweit haben Programmierer von Spam-Schleudern Rechner von Firmen wie auch Privatpersonen gekapert und damit riesige sogenannte Botnetze aufgebaut, schreibt das Unternehmensportal MittelstandsWiki.de. Damit können dann auf Knopfdruck die entsprechenden Botschaften verschickt werden, die wahren Auftraggeber hinter der Mailflut bleiben unerkannt.
Wenn es ein durch Botnetze Geschädigter genau wissen will und nach dem Übeltäter forscht, dann kommt er zunächst auf den unmittelbaren PC-Eigentümer zu, den er anhand der IP-Adresse identifizieren kann. Er kann versuchen, den Besitzer des Rechners in Regress zu nehmen. Wenn man dann nicht nachweisen kann, dass alles getan wurde, um sich vor der Zombifizierung zu schützen, kann man zu Schadensersatz verpflichtet werden.

Allen Botnetzen gemeinsam ist ihr grundsätzlicher Aufbau. Ein spezieller Bot-Master steuert die infizierten PCs aus der Ferne. Diese Rechner in Haushalten wie in Büros werden durch die klassischen Verbreitungswege von Malware befallen: durch mit Schadcode infizierte Websites, vermeintliche Video-Codecs, die Schadsoftware mitbringen, verseuchte E-Mail-Anhänge etc. Obendrein tricksen die Schädlinge Antivirenprogramme aus, indem die Bots ihren Programmcode vor jeder Neuinfektion ändern, so dass im Moment der Infektion keine Übereinstimmung mit den Signaturen der Antivirensoftware-Hersteller besteht.

Quelle: MittelstandsWiki
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