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Microsoft stellt Projekte rund um den HPC Server 2008 vor Options

von tonja vom 23.06.2021 - 156 Hits -

microsoft 200Microsoft zeigt auf der diesjährigen International Supercomputing Conference (ISC) 2009, vom 23. bis 26. Juni 2009 in Hamburg, zusammen mit seinen Partnern aktuelle Anwendungen für den Windows HPC Server 2008. Unter anderem zeigt das High Performance Computing Center Stuttgart (HLRS) der Universität Stuttgart aktuelle Anwendungen, die den Windows HPC Server 2008 nutzen und andere innovative Technologien wie Surface Computing einbinden. HLRS hat den Benchmark für sein neues Diskless Intel System mit 700 quad core - dual Socket Nodes für die Top 500-Liste der weltweiten Supercomputer eingereicht. Weitere Partner wie die RWTH Aachen und sechs industrielle Partner präsentieren ebenfalls Anwendungen für den Windows HPC Server 2008. Microsoft plant, den HPC-Bereich weiter auszubauen, um komplexe technische Aufgabenstellungen noch einfacher zu lösen.

Der Windows HPC Server 2008 ist seit der Verfügbarkeit im November vergangenen Jahres eine Plattform für eine Vielzahl von Anwendungen. Für Hersteller von Supercomputern ist er eine weitere Möglichkeit, die bisher komplexen Entwicklungen einfach abzubilden und somit neue Märkte zu erreichen. Die Komplexität von Software für High Perfomance Computing (HPC) konnte stark reduziert werden, so ähnelt die Nutzeroberfläche der des Windows Server 2008.

Bereits kurz nach Veröffentlichung hat der HPC Server 2008 Ende November vergangenen Jahres Platz zehn in der Top 500-Liste der weltweiten Supercomputer belegt. Die gemeinsame Lösung des Shanghai Supercomputing Center und der Dawning Information Industry Co. Ltd. erreichte 180,6 Teraflop und 77,5 Prozent Effizienz. Damit konnte die Software ihre hohe Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Zudem hat Microsoft mit dem Diskless System beim HLRS gezeigt, dass Windows HPC Server 2008 auch neue technische Herausforderungen mit TOP 500-Performance meistern kann.

Microsoft möchte mit dem HPC Server 2008 jedoch nicht primär die Spitzenkategorie erreichen, sondern möglichst vielen Unternehmenskunden eine einfach zu bedienende Plattform zum effizienten Einsatz paralleler Systeme bieten. Damit können große und mittelständische Unternehmen hochskalierbare Prozesse schnell und kostengünstig realisieren.

Der Windows HPC Server 2008 kombiniert die Leistung von Windows Server-Plattformen mit out-of-the-box-Funktionalität und erreicht dadurch eine höhere Produktivität bei gleichzeitig niedrigerer Komplexität der HPC-Umgebung. Der HPC Server kann problemlos auf mehrere tausend Prozessorkerne skaliert werden und bietet eine umfassende Palette an Werkzeugen für Implementierung, Administration und Überwachung.

Der HPC Server integriert neue Applikationen nahtlos und verbessert dadurch die Produktivität des Arbeitsablaufs von der Workstation bis zum Cluster. Die optimierte Verwaltung, hohe Skalierbarkeit, leichtere Integration in heterogene Systemumgebungen und umfassende Interoperabilität mit der bestehenden Infrastruktur vereinfachen die Administration spürbar.

Durch die Einbindung von Visual Studio 2008 und die Neuerungen, die Visual Studio 2010 für parallele Programmentwicklung bietet, wird auch die HPC Applikations-Entwicklung beschleunigt: Windows HPC Server 2008 unterstützt neben den Standard-Schnittstellen wie OpenMP, Multiprocessor Interconnect (MPI) und Web Services auch numerische Libraries von Drittanbietern. Werkzeuge für die Fehlerbehebung und die Optimierung von selbst geschriebenen Programmen externer Tool-Anbieter integrieren sich nahtlos in Visual Studio.

Weitere Informationen zu den HPC-Aktivitäten von Microsoft gibt es unter http://www.microsoft.com/hpc.
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