Adobe erweitert Flash Platform: Beta-Versionen von Flash Builder 4, Flash Catalyst und Flex 4 Options
von
tonja vom
03.06.2021 - 172 Hits -

Adobe Systems hat die Erweiterung der Adobe Flash Platform um die Beta-Versionen von Adobe Flash Builder 4 (bisher Adobe Flex Builder) und Adobe Flash Catalyst sowie das Open Source Framework Flex 4 bekannt gegeben. Adobe Flash Builder ist ein professionelles Entwickler-Tool, mit dem sich Rich Internet Applications (RIAs) schneller bauen lassen. Adobe Flash Catalyst ist ein interaktives Design-Werkzeug für das Erstellen von Benutzeroberflächen für Anwendungen, ohne Kenntnis des dahinter stehenden Codes. Beide Werkzeuge ermöglichen integrierte Workflows und basieren auf Flex 4, der neuen Version des Open Source Framework für die Erstellung von RIAs. Entwickler und Designer können hierdurch deutlich einfacher als bisher bei Projekten zusammenarbeiten. Öffentliche Beta-Versionen aller drei Produkte stehen ab sofort in den Adobe Labs unter
http://labs.adobe.com/technologies/flash/ zum Download zur Verfügung.
Vereinfachter EntwicklungsansatzAdobe Flash Builder 4 basiert auf dem Open Source Framework Flex und beinhaltet jetzt ein umfassendes Set von neuen Features, welche die Entwicklung von Rich Internet Applikationen vereinfachen. Bisher unter dem Namen Adobe Flex Builder bekannt, verbessert die integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) grundlegende Funktionalitäten, bietet neue datenzentrierte Optionen und optimiert den Design-Entwicklungs-Workflow.
Über die Adobe Flash PlatformDie Adobe Flash Platform ist ein vollständiges System von integrierten Werkzeugen, Frameworks, Clients und Servern für die Entwicklung von Web-Applikationen, Inhalten und Video, die konsistent auf unterschiedlichen Browser, Betriebssystemen und Geräten laufen. Mit dem Adobe Flash Player werden über 98 Prozent aller internetfähigen Desktop-Rechner erreicht. Zudem ist die Adobe Flash Technologie die führende Plattform für Videos im Web. Darüber hinaus wurde Flex bisher über eine Million Mal heruntergeladen. Weitere Informationen über die Adobe Flash Platform finden sich unter
http://www.adobe.com/de/flashplatform/.
Gemeinsame Basis für Design und EntwicklungEbenfalls heute angekündigt wurde die neue Version des Open Source Framework Flex, welches sowohl Entwicklern als auch Designern eine gemeinsame Basis für das Erstellen von ansprechenden Nutzererlebnissen auf Basis der Adobe Flash Platform bietet. Das aktualisierte Flex Framework ermöglicht höhere Produktivität und Konsistenz. Entwickler erhalten die Möglichkeit, funktionale, von Designern entwickelte Benutzeroberflächen, mithilfe von Adobe Flash Catalyst zu importieren, die Anwendungslogik zu vervollständigen und dabei Design und Layout des Nutzererlebnisses zu erhalten.
Design und Entwicklung beschleunigenAdobe Flash Catalyst, ein neues Werkzeug innerhalb der Adobe Flash Platform, wandelt Interaktionsdesign von einer Entwickleraufgabe in eine Design-Disziplin um. Es gibt Designern die Möglichkeit, mit Adobe Photoshop oder Adobe Illustrator erstellte Vorlagen in Benutzeroberflächen umzuwandeln, die dann direkt von den Entwicklern verwendet werden können, um die Anwendung oder Seite zu vervollständigen. Dieser verbesserte Workflow erlaubt es Designern, die Kontrolle über das Anwendererlebnis zu behalten, während Entwickler sich auf den Kern der Anwendungslogik konzentrieren können. Mit Adobe Flash Catalyst können Designer funktionale Benutzeroberflächen von Anwendungen wesentlich schneller zeigen und iterieren. Auf diese Weise holen sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt innerhalb des Entwicklungsprozesses Feedback ein. Die Projektdatei wird dann dem Entwickler zur Verfügung gestellt, damit dieser Funktionalitäten hinzufügen und diese durch den Einsatz von Adobe Flash Builder mit Servern und Diensten integrieren kann.
Darüber hinaus können Designer mit Adobe Flash Catalyst fertige Flash-Dateien (SWF) für die Darstellung im Web-Browser veröffentlichen. Über die Roundtrip-Bearbeitung mit den Werkzeugen der Adobe Creative Suite können Anwender zudem jederzeit strukturierte Teile des Interaktionsdesigns bearbeiten, ihre Produktivität erhöhen und den Designprozess in Bewegung halten.