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Forschungzentrum Jülich weiht Europas ersten Supercomputer der Petaflop-Klasse ein Options

von tonja vom 26.05.2021 - 163 Hits -

ibm 80Das Forschungszentrum Jülich hat heute in einem Festakt Europas schnellsten Supercomputer eingeweiht, unter Teilnahme von Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, und dem Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers. Das System mit dem Namen "Jugene", finanziert zu gleichen Teilen vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen, wird vom Forschungzentrum Jülich im Rahmen des "Gauss Centre for Supercomputing" (GCS) betrieben.

Der Supercomputer erreicht eine Spitzenrechenleistung von bis zu 1 Petaflop/s (d.h. bis zu 1 Billiarde oder 10hoch15 Rechenoperationen pro Sekunde). Er ist damit so leistungsstark, daß er eine Million mal eine Milliarde Berechnungen pro Sekunde machen kann. Mit anderen Worten: Eine Milliarde Menschen müssten jeweils pro Sekunde eine Million Berechnungen mit dem Taschenrechner durchführen, um annähernd gleich schnell zu sein. In der Rangliste der weltweit schnellsten Supercomputer würde der Rechner nach jetzigem Stand voraussichtlich einen Platz unter den fünf schnellsten Systemen weltweit einnehmen. Die Veröffentlichung der nächsten Top500-Supercomputerliste wird für Juni 2009 erwartet.

Der Rechner wird von internationalen und nationalen Forscherteams für herausgehobene Problemstellungen und Simulationen in den Wissenschaftsbereichen Physik, Chemie, Biologie, Astronomie, Materialwissenschaften und Umweltwissenschaften eingesetzt. So hilft der Computer beispielsweise dabei, die Schadstoffausbreitung in Boden und Grundwasser besser zu verstehen oder das Verhalten von Biomolekülen nachzuvollziehen.
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